allo, liebe Gärtnerinnen und Gärtner,
wir - Ralph und Nelly - haben einen 2.500 m² Garten, der uns eigentlich überfordert. Unsere aktuelle Frage ist, wie wir ca. 50 m² abschüssige Fläche links und rechts neben der Gartentreppe begrünen können. Das Wildkraut hat sich schon ziemlich ausgebreitet, und die Fläche liegt in der Sonne. Der Bodendecker sollte immergrün und preiswert sein.
Vielen Dank für jeden Hinweis.
Nelly
Hallo Nelly
wir - Ralph und Nelly - haben einen 2.500 m² Garten, der uns
eigentlich überfordert. Unsere aktuelle Frage ist, wie wir ca.
50 m² abschüssige Fläche links und rechts neben der
Gartentreppe begrünen können. Das Wildkraut hat sich schon
ziemlich ausgebreitet, und die Fläche liegt in der Sonne. Der
Bodendecker sollte immergrün und preiswert sein.
Die sogenannten bodendeckenden Sträucher oder Gehölze würde ich grundsätzlich erst als letztes in Betracht ziehen. Der Grund dafür ist einfach: Sie bieten ausreichend Schutz für Ungeziefer aller Art und um an deren Behausungen später heran zu kommen, muß das Gestrüpp dann erstmal wieder entfernt werden. Oder habt ihr schon mal beobachtet, das die Katz unter dem Bodenefeu herum kriecht?
Wein, Johannisbeeren oder Beeren von http://www.heidelbeergarten.at/pages/produkte.html sind besser geeignet, aber auch Gewächse, welche zumindest im Winter sich von der Oberfläche zurückziehen, sind gut geeignet.
der hinterwäldler
Hallo Nelly,
nicht immergrün, aber je nach Gegend von etwa April bis etwa Oktober sehr apart, je nach Sorte auch Vollsonnetauglich sind die sog. Rambler-Rosen: Rosen, die lange Ranken machen fast wie Kletterrosen, aber auf dem Boden entlang gehen. Sie sind insofern preiswert, als man mit einem einzelnen Stock innerhalb von zwei bis drei Jahren sechs Quadratmeter und mehr abdecken kann, und auch deswegen, weil man sich an ihnen viel weniger schnell satt sieht als am klassischen Autobahn- und Bürohausbegleitgrün Cotoneaster.
Ratten und andere nicht so willkommenen Gäste fühlen sich dort nicht so wohl wie unter Cotoneaster. Man kann derzeit sehen, dass in einigem Umfang in insolventen Kommunen wie meinem Monnem trotz Insolvenz in Rosen statt Cotoneaster investiert wird, weil man sich dann später weniger Aufwand mit Köderauslegen etc. erhofft.
Willkommene Gäste wie Hummeln und Wildbienen mögen Pflanzungen von Ramblerrosen gerne.
Bei der Beschaffung ist es wichtig, auf eine gute Herkunft zu achten, weil bei Rosen viel Fassadenschwindel getrieben wird. Möglichst keine Hochglanzware aus NL-Versandhandel, sondern Pflanzen von einer spezialisierten Rosengärtnerei - wenns vor Ort nix Gescheites gibt, durchaus auch per Versand. Aber vom Spezialisten, der über Bodenansprüche, Tauglichkeit für volle Sonne etc. fähig und bereit ist, Einzelheiten zu erläutern.
Schöne Grüße
MM