in unserem Untergeschoß (Ohne Keller, 70qm, 2 Räume) haben wir Parkett liegen. Es handelt sich um einfache Trittschall-Bretter aus dem Baumarkt, die unser Vormieter selber verlegt hat (geölt, usw.).
Wir hatten jetzt einen Wasserschaden und festgestellt, das in einem der Räume ein ziemlicher Schimmelbefall unterhalb der Bretter ist. Ca. 30 qm Parkett müssten also ausgetauscht werden.
Unterhalb der Bretter wurde nur eine einfache Folie verlegt und darüber Vulkan Granulat gestreut. Daher ist ein Hohlraum unterhalb dieses Bodens.
Jetzt zum Problem:
Wir möchten jetzt auf das Parkett eine weitere Dämmung (Trittschall-Dämmungsflies 3mm o.Ä.) und darauf dann Laminat verlegen, da der Boden einfach ziemlich hässlich und schwer zu pflegen ist.
Nur wie isoliere ich den Hohlraum zwischen dem Parkett und dem Granulat?
Ich hätte jetzt
die kaputten Bretter entfernt,
PU-Schaum Platten auf das Granulat auslegt,
Randisolierungen verlegt
darauf Presssparn Platten (Schön dick, damit die Höhe ausgegelichen ist, und die Möbel, also die Küche danach noch darauf stehen kann, anstatt des Parketts)
dann ganz normal das Laminat mit der Dämmung.
Meine Fragen:
Sind PU-Schaumplatten überhaupt das richtgige?
Wäre es schlimm nur den zerstörten Teil zu unter-isolieren?
Der Schimmel würde ich vorher abtöten, würde er dennoch eine Chance haen später durch das Laminat zu kommen?
leider kann ich Ihnen da nicht weiterhelfen. Um zu dieser Baustelle etwas sagen zu können, müßte ich die vor Ort sehen. Trotzdem viel Erfolg bei der Problemlösung.
schimmel muss definitiv aus dem haus. das beste ist, den ganzen boden mit granulat und dielen rauszuschmeissen.
auf den nun vorhandenen boden ( ist es sand, dann sollte ein dünner strich darauf ) sollte eine dauerhafte isolierung gegen feuchtigkeit aufgebracht werden. die beste lösung ist das verlegen von schweißbahnen, die nach din 10 cm überlappen und an den wänden bis in höhe des endgültigen fußbodens, hochgezogen werden sollten. da es sich um eine vermietete einheit zu handeln scheint, ist hier evtl. der vermeiter für eine kostenbeteiligung mit einzubeziehen!!! alternativ kann der boden auch mit einer bitumenschicht ( aufstreichbar in zwei schichten) gegen aufsteigende feuchtigkeit versiegelt werden. das reicht wohl auch, ist aber nicht so dauerhaft. eine weitere möglichkeit ist das aufbringen mit kaltkleber von einer schicht dachpappe. . .
zur ilolierung sollten zwei schichten trittschall/wärmedämmung zu je 5 cm eingebracht werden. 10 cm ist das mindeste, was gegen kälte und wärmeverluste vertlegt werden sollte. Pu-platten sind teuer. Styropor ist da günstiger und erfüllt den gleichenm zweck. darauf kann dann die gewünschte osb-platte aufgebracht werden. wichtig ist die verklebung. besser sind da zwei dünnere schichten, die kreuzweise aufgebacht und verleimt werden. es können auch fermacell-bodenplatten oder perlconboard-platten verwendet werden, die sich auch zum fliesen besser eignen würden. auf diese kann dann auch das gewünschte laminat aufgelegt werden.
Hallo,
erst einmal sorry für die späte Antwort, waren im Urlaub.
Ganz ehrlich kann ich dazu keine fachmännische Auskunft geben. Rein von der Logik her, hört es sich nicht schlecht an, was Sie vorhaben. Den Schimmel entfernen ist hierbei das Wichtigste. Schön wäre aber auch, wenn Sie gucken würden, woher die Feuchtigkeit kommt, denn anonsten haben Sie das Problem bald erneut.
Viel Erfolg!
meine Antwort kommt sehr spät und vermutlich ist alles schon wieder in Ordnung !???
Ich würde, um spätere Schäden und Ärgernisse zu vermeiden, jetzt etwas mehr Zeit, Energie und Geld investieren.D.h. das ganze Parkett raus samt dem Granulat. Boden mit Schimmelstop und Tiefengrund behandeln, Ausgleichsmasse einbringen und dann Dampfsperre und dicke Isolierplatten (PU-Schaumplatten sind ok) reinlegen. Danach Laminat oder Parkett, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.