Hallo,
nehmen wir an, es gibt Personen, die als Erben des Bodenreformlandes der sowjetischen Besatzungszone in den letzten Jahren durch den deutschen Staat entschädingungslos enteignet wurden, und auch vor der anscheinend letzten Instanz nach der zweiten Verhandlung kein Recht bekamen.
Könnten diese Verlierer jetzt noch juristische Möglichkeiten haben, ihr (z.T.) seit Jahren regulär in den Grundbüchern eingetragene Besitztümer behalten zu dürfen, oder würde die für Aussenstehende unvorstellbare staatliche Willkür, so es Sie tatsächlich gab, gegen mittelbar 70.000 Betroffene rechtlich folgenlos bleiben?
Gruß
elite
Was willst du den noch? Die Verfahren in Deutschland und vor dem EuGH wurden verloren. Die Leute sind Anwaltlich vertreten und brauchen keinen Rat von w-w-w, den hier auch keiner geben kann, da keiner hier so wie die Anwälte in der Materie behaftet ist.
Deine Postings hier zeigen durchaus einen gewissen Troll-Charakter.
Nebenbei… ich finde es keine himmelschreiende Ungerechtigkeit - als Ausenstehender.
Gruß Ivo
EGMR?
Hallo!
Das war nicht zufällig der EGMR und nicht der EuGH?
Gruß
Tom
Stimmt, weiss der Fragesteller aber auch nicht OWT
…
jep, EGMR, nicht EuGH
Das war nicht zufällig der EGMR und nicht der EuGH?
hallo.
jep!
hat ja was mit „menschenrechten“ und der EMRK zu tun und nicht mit europarecht. europarat und EG und EU werden aber meistens in einen topf geworfen, weil nicht jeder den unterschied kennt.
mfg vom
showbee
keine Antwort!
Hallo
Was willst du den noch?
ich stelle Fragen, die anscheinend sonst keiner stellt, die aber bei konstruktiver Beantwortung durchaus gemeinschaftlichem Interesse (70.000 + x…) dienen könnten.
Die Verfahren in Deutschland und vor
dem EuGH wurden verloren. Die Leute sind Anwaltlich vertreten
und brauchen keinen Rat von w-w-w,
hier findet ein Gedankenaustausch statt. Der bekannte juristische Weg wurde beschritten, die Frage war, „war´s das?“ Denn die Betroffenen, in deren Lage Du DIch ruhig mal versetzen solltest, wissen nicht weiter!
Deinen Standpunkt kannte ich und durch Deine Wiederholung ändert sich auch nichts. Wenn ich eine Frage stelle wäre es mir recht, etwas konstruktives aber nicht erneut Deine Wiederholungen lesen zu müssen!
Niemals in der Geschichte ist die Menschheit weiter gekommen, wenn sie alles so hinnahm, wie es ihr die Obrigkeit darbot!
Letztendlich möchte ich hier sinngemäß noch eine Aussage zitieren:
„Gesetze sind dafür da, geändert zu werden!“
Aussagen von Menschen, deren Existenz aus ihrem geschichtlichen Abschnitt in Erinnerung blieb, an Mitläufer jedoch, erinnert sich niemand!
Nochmal, man kann einen Gegenüber nur dann verstehen, wenn man sich in seine Lage hineinversetzt! Versuch es mal!
Und dann vielleicht eine Antwort, wie in der Art:
" …ich könnte mir vorstellen, daß…"
oder:
„… ja, in der Tat, unser Rechtsstaat ist (ohne Gesetzesänderung) damit definitiv ausgereizt…“
Beide Varianten würde die Fragestellung erlauben!
Alles andere ist „Informationsmüll“ auf den ich nicht mehr eingehen werde!
Gruß
elite
Noch eine Antwort
Hallo,
bei dieser doch eigentlich sehr traurigen Angelegenheit.
Nur meine private Fragestellung.
Damals wurden Menschen enteignet. Die haben teilweise wohl auch über
Generationen diese Gebiete bewirtschaftet.
Die dann über Generationen immer wieder investiert haben.
Und haben heute auch Erben. Die allerdings auch leer dastehen.
Ist das im Grunde so richtig?
Die andere Seite: Menschen, denen aus welchen Gründen auch immer,
diese Grundstücke zugeteilt (geschenkt) wurden. Ohne eigentliche
Gegenleistung. Deren Erben heute weinen, weil sie (damals geraubtes)
Gut nicht behalten dürfen.
Die teilweise nur sehr kurz etwas investiert haben.
Soweit etwas falsch?
Nutznießer ist hier der Staat. Und da wird auch wieder nach Amigo-
Mentalität verteilt werden.
Letztendlich alles menschlich, immer wieder das Gleiche.
Pech. Im Leben trifft es viele, alle immer anders.
Gruss
T-Bird
der auch sehr viel wegstecken musste
Hallo elite01,
ich stelle Fragen, die anscheinend sonst keiner stellt, die
aber bei konstruktiver Beantwortung durchaus
gemeinschaftlichem Interesse (70.000 + x…) dienen könnten.
und allen Steuerzahlern wohl abträglich wären 
Die Verfahren in Deutschland und vor
dem EuGH wurden verloren. Die Leute sind Anwaltlich vertreten
und brauchen keinen Rat von w-w-w,hier findet ein Gedankenaustausch statt. Der bekannte
juristische Weg wurde beschritten, die Frage war, „war´s das?“
Denn die Betroffenen, in deren Lage Du DIch ruhig mal
versetzen solltest, wissen nicht weiter!
Dann sage ich. Das wars!
In einem hat Teebird nämlich nicht recht. Es geht nicht um die Rückgabe, sondern nur noch ums Geld. Denn es würde neue Schicksale geben, die hier genau die gegenteilige Frage stellen müssten. Deshalb käme m.E. lediglich eine finanzielle Entschädigung in Betracht
Und ich sehe schon gar nicht ein wieso ein Staat (und damit wir alle) für etwas aufkommen sollte was er nicht verbrochen hat, sondern andere.
Deinen Standpunkt kannte ich und durch Deine Wiederholung
ändert sich auch nichts. Wenn ich eine Frage stelle wäre es
mir recht, etwas konstruktives aber nicht erneut Deine
Wiederholungen lesen zu müssen!
Ganz ehrlich: Ich wäre auch froh wenn ich vieles von dir nicht lesen müsste.
Niemals in der Geschichte ist die Menschheit weiter gekommen,
wenn sie alles so hinnahm, wie es ihr die Obrigkeit darbot!Letztendlich möchte ich hier sinngemäß noch eine Aussage
zitieren:
„Gesetze sind dafür da, geändert zu werden!“
Aussagen von Menschen, deren Existenz aus ihrem
geschichtlichen Abschnitt in Erinnerung blieb, an Mitläufer
jedoch, erinnert sich niemand!
Du hast recht. Drum erinnern wir uns mit Vorliebe auch an gewisse Kriegsherren.
Dass die Menschen dazwischen womöglich besser gelebt haben, interessiert keinen.
Und Gesetze sind nicht dazu da geändert zu werden, sondern um das Zusammenleben zu regeln. Gesetze sollten nur geändert werden, wenn es bessere Gesetze gibt.
Nochmal, man kann einen Gegenüber nur dann verstehen, wenn man
sich in seine Lage hineinversetzt! Versuch es mal!
Kann ich. Nur geht es auch um Standpunkte denen man selbst Priorität einräumt.
Und dann vielleicht eine Antwort, wie in der Art:
" …ich könnte mir vorstellen, daß…"
oder:
„… ja, in der Tat, unser Rechtsstaat ist (ohne
Gesetzesänderung) damit definitiv ausgereizt…“
Ich sehe letzteres.
Beide Varianten würde die Fragestellung erlauben!
Alles andere ist „Informationsmüll“ auf den ich nicht mehr
eingehen werde!
Informationsmüll ist ein schönes Wort. Allerdings solltest gerade du solche Ausdrücke vermeiden, denn wenn man viele deiner Postings ließt, könnte das ganz schnell nach hinten losgehen.
Gruß Ivo
Zustimm!
In einem hat Teebird nämlich nicht recht. Es geht nicht um die
Rückgabe, sondern nur noch ums Geld. Denn es würde neue
Schicksale geben, die hier genau die gegenteilige Frage
stellen müssten. Deshalb käme m.E. lediglich eine finanzielle
Entschädigung in Betracht
hallo,
was wäre die folge? der „staat“ zahlt geld an einige „entrechtete“. schön: „genugtuung“ für einzelne auf kosten der gemeinschaft, obwohl dem einzelnen persönlich kein unrecht widerfahren ist. genau genommen wurde ihm nur die chance auf ein erbe genommen.
… da fällt mir ein, mein uropa hatte doch land in ostpreußen, seine vorfahren wurden im wege der hugenottenvertreibung aus frankreich verjagt und weitere vorfahren wurden in österreich-ungarn drangsaliert.
werde ich mal die gerichte in österreich, ungarn, kroatien (auf deren heutigen gebiet), frankreich, polen anschreiben. vielleicht hole ich noch russland (als erben der sowjetunion) sowie USA und UK mit ins boot (gewinner des krieges).
frei nach dem motto: „Das Recht muß durchgesetzt werden, auch wenn die Welt dabei zu Grunde geht!“
gute nacht:
showbee
schon mal darüber nachgedacht
daß die Bodenreform einzig und allein jahrzehntelanges vorangegangenes Unrecht rückgängig machte? Nur das ist der Sinn einer Bodenreform! Wohl auch Flüchtlinge, aber vor allem Landlose und bis dato de facto Leibeigene erhielten das Land, welches sie bis dahin überwiegend sowieso selbst bestellt hatten, nur eben nicht für sich sondern für ihren ortansässigen riesiege Ländereien besitzenden GroßgrundGutsbesitzer! Und das die Flüchtlinge Flüchtlinge wurden, haben sie auch nicht selbst verschuldet, das war schlicht Staatsverschulden. * Die Bodenreform beendet ein Unrecht, eine Ungleichbehandlung, und hier (Forum) stellt man sie selbst als Unrecht dar!
Auf welcher Rechtsgrundlage siehts Du die aktuelle Rückübereignung von Land von weissen Grossgrundbesitzern an südamerikanische Ureinwohner?
Wird das dann auch, (weil heute werden die Großgrundbesitzer ja durch Demonstrationen oder Aufstände dazu genötigt) in 50 Jahren von eine späteren an die unsrige inhaltlich angelehnte Regierung rückgängig gemacht?
Arme haben keine Lobbyisten!
Das allein ist der Grund für dieses Urteil!
So sehe ich das, und so ist es!
Dies fürs Protokoll!
Gruß
elite
* durch den selbst angezettelten Krieg und vorangegangene internationale politische Verstrickungen hat das deutsche Reich schuldhaft den Krieg verloren. Verbindlichkeiten nach „Aussen“ übernimmt der Rechtsnachfolger Deutschland, und Verbindlichkeiten nach „Innen“ holt man sich nach 60 Jahren zurück, weils von dort keinen Widerstand gibt?
Wenn Erben von Flüchtlingen, das ist der mutmasslich weitaus geringere Teil der Betroffenen, aber auch das muß auf den Tisch, das durch den Kriegsvertreibung notwendig gewordene NeuLand wieder genommen wird, und der deutsche Staat sich aussenpolitisch gg. Polen und Russland nicht durchsetzte…haben diese Flüchtlinge 60 Jahre nach Kriegsende immernoch den schwarzen Peter?
Dieses Urteil birgt also punktuell sogar Potential für internationelen Zwist!
Nebenbei: Noch bis in die 70er Jahre (Besuch, und Nachfrage vor Ort) hat Polen Regionen ehemals deutschen Gebietes vor sich hindümpeln lassen, weil die polnischen Verantwortlichen keinesweg davon ausgingen, daß sich am derzeitigen Stand der deutschen Ostgrenze niemals mehr etwas ändern würde.