Wie funktioniert die Messung des Koerperfettanteils bei modernen Waagen.
Im Moment luege ich mir selbst als Erklaerung zurecht, dass vielleicht bestimmte Frequenzen elektrischen Stroms wegen Induktivitaeten oder Kapazitaeten unterschiedlich „durchgelassen“, also Stromstaerke in Abhaengigkeit von der Frequenz gemessen werden, aber da das nur eine Vermutung ist, wuerde ich gerne wissen, wie es wirklich geht.
Hi Chimera
Fettgewebe hat eine andere Leitfähigkeit als „normales“ Gewebe, die Waage schickt Schwachstrom durch den Körper (Gottseidank *g*), ermittelt den Fettanteil und bestimmt damit den Body-Mass-Index, Gewicht in kg geteilt durch Körpergrösse in Meter hoch 2, die Grösse muss man vorher eingeben.
Gruss
Rainer
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Fettgewebe hat eine andere Leitfähigkeit
als „normales“ Gewebe, die Waage schickt
Schwachstrom durch den Körper
(Gottseidank *g*), ermittelt den
Fettanteil und bestimmt damit den
Body-Mass-Index
Hi Rainer…
aber um den BMI zu bestimmen, brauch ich doch nur Gewicht und Grösse???
Ayla… die sich über den Sinn dieser Waage noch wundert…
Hi Rainer…
aber um den BMI zu bestimmen, brauch ich
doch nur Gewicht und Grösse???
Der BMI hat auch nichts mit Fett zu tun. Schau dir mal so Typen wie Lars Riedel (Diskusweltmeister) an . Die haben einen BMI so groß wie der von Helmut Kohl…
Ayla… die sich über den Sinn dieser
Waage noch wundert…
…aber bestimmt nicht den selben Fettanteil in der Körpermasse.
Hi Rainer…
aber um den BMI zu bestimmen, brauch ich
doch nur Gewicht und Grösse???
Ayla… die sich über den Sinn dieser
Waage noch wundert…
Hi Ayla
das ist recht ungenau, da der Körperbau sehr verschieden sein kann, es geht ja darum, Fett und Muskelmasse zu differenzieren. Ein trainierter Sportler hat bei gleichem Gewicht sicher weniger Fett als ein Normalverbraucher, dafür mehr Muskeln.
Gruss
Rainer
Hi Ayla
„ermittelt den Fettanteil und bestimmt damit den Body-Mass-Index, Gewicht in kg geteilt durch“ war natürlich ein Vertipper, es muss heissen:
bestimmt dann den Body-Mass-Index, beides wird getrennt angezeigt.
Gruss
Rainer
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Hi Chimera
Fettgewebe hat eine andere Leitfähigkeit
als „normales“ Gewebe, die Waage schickt
Schwachstrom durch den Körper
(Gottseidank *g*), ermittelt den
Fettanteil …
Ich habe als Physiker so meine Zweifel, ob diese Waagen überhaupt eine Anzeige (außer dem Gewicht) liefern , mit der man irgendwas anfangen kann. Die Hersteller sind immer vollmundig, aber der Meßprozeß hat so seine Tücken. Sicher hat Fettgewebe einen anderen Leitwert, aber feuchte Haut hat auch einen anderen als trockene, verschwitzte wegen dem Salzgehalt sowieso. Die Waage zeigt sicher irgendwas an, aber was genau und in wieweit das mit dem Körperfett zu tun hat ???
Viele Grüße
Frank
irgendwas funktioniert…
Es scheint, dass die Waage zumindest trotz veraenderter Hautfeuchtigkeit, sogar einmal mit oder ohne Socken, richtige Werte anzeigt - naemlich fuer verschiedene Personen verschiedene Werte, allerdings fuer jede einzelne Person immert dasselbe. Auch wenn man das aeussere Erscheinungsbild der Personen betrachten, scheint an der Messmethode irgendetwas dran zu sein, denn bei dickeren Menschen zeigt die Waage tatsaechlich mehr Fett an.
Daher wollte ich hier erfahren, welcher wissenschaftliche bzw. physikalische Effekt dieser Messung zugrunde liegt. irgendwas scheint da ja zu funktionieren, bloss wie?
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das allein kanns nicht sein
Das allein kanns nicht sein, denn das Ergebnis einer einfachen Strommessung ist fast ausschliesslich von dem Hautwiderstand abhaengig und der aendert kann sich bei ein und derselben Person innerhalb weniger Minuten aendern. (Hautfeuchtigkeit, etc.)
Es muss schon etwas komplizierter sein als das, wenn die Waage wirklich funktionieren soll!
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eine Idee…
Was ich mir so vorstellen könnte wäre eine Bestimmung über eine Kapazitätsmessung. Bei einem Kondensator ist ja die Kapazität nur abhängig vom Stoff zwischen den Platten, genauer von dessen Dielektrizitätskonstante, wenn Plattenabstand u. -größe konstant sind. Und das sind sie ja im Prinzip bei den Kontakten der Waage. Diese Konstante ist sicherlich vom Fettgehalt des Gewebes abhängig.
Das ganze funktioniert dann natürlich nur mit Wechselspannung, mit Socken wäre es im Prinzip eine Reihenschaltung kapazitiver Widerstände und der Hautwiderstand wäre ein paralleler ohmscher Widerstand. Den kann man mit Gleichstrom direkt messen und dessen Einfluß am Ende herausrechnen. In einer solchen Konfiguration bestimmt dann im wesentlichen der größte kap. Widerstand das Meßergebnis. Durch den großen Plattenabstand (kleine Kapazität=>großer kap. Widerstand) ist das der kapazitive Widerstand des Gewebes. Dann spielen die anderen kaum eine Rolle.
So KÖNNTE es funktionieren.
wohl so in der art
Nun - Aehnliches habe ich auch schon vermutet (s.a. urspruengliches Posting). Allerdings suche ich noch jemanden, der diese Kapazitaetentheorie bestaetigen koennte oder mir eine bessere Theorie liefert.
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