ich habe gerade Galileo geschaut und da war ein Bericht über Bodymodding. Das skurile, was mich persönlich entsetzt, ist das jeder Hans und Franz ein Skalpell nehmen darf und loslegen kann in die Haut zu schneiden.
Dies sei eine Rechtliche Grauzone wird da gesagt.
Mich persönlich erschüttert das noch nicht mal ein Rettungsassistent in die Haut einschneiden darf, noch nichtmal wenn eine Medizinische Indikation gegeben ist. Korrigiert mich hier aber Bitte fals ich falsch liege. Mir ist Klar das der RettAss die „Notkompetenz“ nutzen kann, dies jedoch nur eine Empfehlung ist.
Meine Frage ist nun wie die Ärzte hier dazu stehen. Ich für meinen Teil denke, Eingriffe solcher Art sollten von Schönheitschirurgen durchgeführt werden und nicht von passionierten Tattoo und Piercing fans die Ihr Hobbby zum Beruf machen wollten.
das ist Körperverletzung auf Verlangen (s. Friseurbesuch, diverse Sexualpraktiken usw.).
Der RettAss darf im Rahmen des rechtfertigenden Notstands „Manipulationen am Körper“ vornehmen wie etwa die Venenpunktion, Intubation etc.
„Schönheitschirurg“ ist jetzt auch nicht unbedingt der am besten geschützte Begriff in der medizinischen Welt.
Bodymodification wird wohl keine zugelassenen Bearbeiter bekommen, genauso wie Body Modder nicht einfach zu jedem Schönheitschirurgen gehen können.
Bodymodding kann harmlos sein - von extremen Piercings zu implantierten Brille - aber es geht noch viel weiter, Kastrierung, Bein- und Fingergliedamputationen sind da nur Beispiele.
Die Sache ist, dass wenn Mitglieder der Community sich nicht von anderen bearbeiten lassen, sie dies häufig selbst tun und das mit oft noch schlimmeren Folgen, weil sie eben nicht wissen, was sie tun. Sie wissen nur, dass dieses Fingerglied nicht zu ihnen gehört, oder dieser Oberschenkel anders aussehen sollte, oder…
keine Ahnung wie weit darüber bei Galileo geredet wurde, würde mich im Vorabendprogramm doch überraschen.