Ich möchte gerne ein Faltblatt mit 2 Bögen erstellen - kann man sich das vorstellen? Also ein (in der Mitte) gefaltetes Blatt in ein anderes eingelegt -
Problem: Die Seitennummerierung - und der Textfluss - startet ja auf der Vorderseite (d.i. Seite 1 und quasi eine Rechte Hälfte eines Bogens), geht weiter auf Seite 2 (d.i. dann die linke Seite des gleichen Bogens, aber Rückseite), dann Seite 3 (wieder rechte Seite des 2.Bogens), Seite 4 (wieder linke Seite Bogen 2 Rücken), Seite 5 rechte Seite Bogen 2 Rücken) usw usf.
ich drucke unsere manuals so. also auf ein DIN A4-blatt 4 seiten (2 vorne, zwei hinten). du gehst so vor:
datei - drucken -> dann ist unten rechts ein auswahlfenster, in dem du einstellen kannst, wie viel seiten du pro blatt haben willst. stelle „2“ ein (achtung! die einstellung muß bei jedem druck erneuert werden!)
wieviele seiten willst du drucken?
für einen einblättrigen 4-seitigen einleger würdest du in der reihenfolge drucken: 4;1 (auch genauso eintippen in links mitte „seitenbereich“ oder „zu druckende seiten“), dann das blatt umdrehen und drucken 2;3.
in der mitte knicken - fertig. ganz einfach.
für mehr seiten hilft ein wenig die bildliche vorstellungskraft weiter:
z.b. 12 seiten = 3 blatt.
blatt: 12;1 2;11
blatt: 10;3 4;9
blatt: 8;5 6;7
Problem: Die Seitennummerierung - und der Textfluss - (…)
ach wat. ist kein problem. nur mal ein wenig die denkmurmel bemühen
klar geht das. Ich habe zwar noch Probleme bei den Seitenzahlen, aber das lässt sich bestimmt auch irgendwie machen
Ich habe in meinem praktischen Fall ein Doppelblatt (A4) und evtl. ein Einlegeblatt (A5).
Nun habe ich mir 6 A4-Blätter erstellt (Seitenwechsel) Dabei gilt eben Seite 1 (Rückseite) und Seite 2 (erste Seite) etc.
Auf diese 6 Seiten habe ich jeweils ein Textfeld gemalt und formatiert.
Nun habe ich ähnlich wie es die anderen Antworter schon beschrieben haben, mir (mit kleinen Schreibzetteln) aufgemalt, welche Seite wo zu finden ist.
Jetzt klickst du auf das Textfeld Nr. 1 (rechte Maustaste) und suchst den Befehl „Verbinden mit…“ (oder so ähnlich). Nun klickst du auf das Textfeld Nr. 2 (was auf einer ganz anderen Seite ist. Und dann auf Nr. 3 etc.
Nun kannst du einen Text im Textfeld Nr. 1 beginnen - und automatisch beim Seitenwechsel springt er zu Textfeld Nr. 2 usw.
Diese Lösung find ich am Besten, wenn es darum geht, dauerhaft ein Dokument als Vorlage zu verwenden. So muss man nicht immer wieder von vorn anfangen.
Ich habs meistens so gemacht, dass ich den Text erst einmal in einem normalen Dokument geschrieben hab und dann nur hineinkopiert.
Zusätzlich befinden sich in dem Dokument Makros, mit denen ich die Seiten praktisch ausdrucken kann (nämlich wi unter W2K angeboten - 2 Seiten auf einem Blatt). Und schon habe ich meine geliebte Spaltenbildung wieder.
Jetzt wirst du fragen: warum nicht gleich so?
Das hat seinen Grund (logo, oder?): wenn ich in einem Dokument (A4-Querformat - sprich A5, zwei Spalten) Text eingebe, dann kann ich gerade mal zwischen 0,5 pt-Schritten die Schrift wählen. Was aber, wenn ich´s genauer haben möchte? Geht nicht - oder Layout-Programm. Doch auch Word kann, wenn man bettelt
Wenn ich Text auf ein A4-Blatt schreibe, dann kann ich ebenfalls in 0,5pt-Schritten die Schrift verändern. Aber: Word wird beim Ausdruck (2 Seiten auf 1 Blatt) die Schriftgröße noch einmal prozentual anpassen - und schon habe ich eine bessere Möglichkeit, Texte anzupassen. (12pt sind ca. 15,5pt).
Wenn du (oder wer auch immer) magst - schreib mir und ich schick dir die leere Datei mal zu.
als mir mal so richtig fad war, habe ich ein Büchlein mit 32 Seiten (nein, kein Booklet) aus einem einzigen Bogen Papier gebastelt. Das ist noch nicht schwer; schwierig wurde es, als ich auf die Idee kam, dass der Empfänger das Buch selbst aufschneiden sollte - so, wie noch viel, viel früher die Erotische Literatur im Laden ausgelegt wurde, damit der Kunde nicht vor dem Kauf darin blättern konnte. Das hieß nämlich, alle Seiten in der richtigen Folge und Orientierung auf den Bogen zu bringen, den Bogen zu falten und im Falz durch 8 Lagen zu vernähen. (Zwecks der Schönheit habe ich dann noch einen Umschlag (Halbleder!) dazu fabriziert).
Und so sieht das Faltschema aus (kursiv bedeutet, dass die Seite auf dem Kopf steht):
gunters fineprint ist eine ganz phantastische idee, allerdings kannst du dort die seiten nicht auf den kopf stellen.
wenn du richtig für den druck ,ausschießen’ (so nennt man das, wenn die seiten korrekt gedreht und sortier werden) muss/möchtest, brauchst du entweder den ,dots pilot’ (www.dots.de oder www.dots.de) oder aber (wohl die preisgünstigere version) du erstellst eine .pdf-datei. wenn du die vollversion des ,acrobat’ nicht hast, kannst du die sache auch ganz normal ,in datei drucken’ und mir rübermailen (bis 3 MB, wenn größer bitte mit dem betreff „FUER JENS“ an [email protected]) - schreib’ kurz dazu, wie du sie möchtest und wie groß das heft sein soll (A4/A5/was anderes); ich mach’ es dir dann fertig und schick dir eine .pdf zurück.