hi!
Sagt mal was hat das mit dem Reichsprotektorat Böhmen-Mähren auf sich???Wurde das direkt in der tschechei errichtet???
Ich bin mir da irgendwie unsicher …was wollte Hitler damit erreichen?
wäre schön, wenn mir da jemand helfen könnte, ich finde nur so wischiwaschi-Sachen darüber…
schönen Gruß…liSa
Hallo!
Bildung des Reichsprotektorats Böhmen-Mähren
Am 16. März 1939 - einen Tag nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Prag - ordnete Hitler die Umwandlung der Tschechei in ein „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ an, das damit Bestandteil des „Großdeutschen Reiches“ wurde. Als erster „Reichsprotektor“ wurde der ehemalige deutsche Außenminister Konstantin von Neurath bestellt.
Die westliche Welt protestierte voller Empörung gegen diesen Gewaltakt. England reagierte auf diesen Vertrauensbruch mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Gemeinsam mit Frankreich sicherte es am 31. März 1939 Polen, als dem vermutlich Nächstbetroffenen, die volle Unterstützung im Falle einer militärischen Aktion Hitler-Deutschlands zu.
Hitler hatte mit der Einverleibung der Tschechei die Grenzen des deutschen Siedlungsgebietes überschritten und damit der Welt endgültig gezeigt, daß er nicht nur eine Revision von der Verträge von Versailles, sondern eine imperialistische Politik in Europa betrieb. Hitler fühlte sich durch das Verhalten der Westmächte in der sudetendeutschen Frage ermutigt, seine expansiven Ziele im Osten rücksichtslos weiter zu verfolgen. Für die Westmächte aber hatte dieser nach den Worten von Großbritanniens Außenminister Neville Henderson bereits den „Rubikon überschritten“. Sie waren nun fest entschlossen, jeden weiteren aggressiven Schritt der NS-Führung mit militärischen Gegenmaßnahmen zu beantworten. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stand bevor.
Gruß Max
Hallo!
Bildung des Reichsprotektorats Böhmen-Mähren
Am 16. März 1939 - einen Tag nach dem Einmarsch deutscher
Truppen in Prag - ordnete Hitler die Umwandlung der Tschechei
in ein „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ an, das damit
Bestandteil des „Großdeutschen Reiches“ wurde.
Richtig - allerdings nicht in den Grenzen der Tschechei, wie wir sie heute kennen. Die Grenzgebiete zu Deutschland, das Sudetenland, waren vorher schon eingegliedert worden. Man sprach danach vom sogenannten Rumpfstaat.
Als erster
„Reichsprotektor“ wurde der ehemalige deutsche Außenminister
Konstantin von Neurath bestellt.
Die westliche Welt protestierte voller Empörung gegen diesen
Gewaltakt.
Doch hätte die westliche Welt Gelegenheit gehabt, diesem Treiben beizeiten Einhalt zu gebieten --> Münchner Abkommen ?
England reagierte auf diesen Vertrauensbruch mit
der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Gemeinsam mit
Frankreich sicherte es am 31. März 1939 Polen, als dem
vermutlich Nächstbetroffenen, die volle Unterstützung im Falle
einer militärischen Aktion Hitler-Deutschlands zu.
Und wo war diese Unterstützung ?
Hitler hatte mit der Einverleibung der Tschechei die Grenzen
des deutschen Siedlungsgebietes überschritten und damit der
Welt endgültig gezeigt, daß er nicht nur eine Revision von der
Verträge von Versailles, sondern eine imperialistische Politik
in Europa betrieb. Hitler fühlte sich durch das Verhalten der
Westmächte in der sudetendeutschen Frage ermutigt, seine
expansiven Ziele im Osten rücksichtslos weiter zu verfolgen.
Für die Westmächte aber hatte dieser nach den Worten von
Großbritanniens Außenminister Neville Henderson bereits den
„Rubikon überschritten“. Sie waren nun fest entschlossen,
jeden weiteren aggressiven Schritt der NS-Führung mit
militärischen Gegenmaßnahmen zu beantworten. Der Ausbruch des
Zweiten Weltkrieges stand bevor.
Ich vertrete die Auffassung, dass Hitlers Ostpolitik den Westmächten sehr gelegen kam, Polen und die Tschechei waren „Baueropfer“ - Hitlers eingeschlagene Richtung „Krieg“ war geeignet, den Erzfeind Kommunismus und Stalin zumindest zu beeiträchtigen, ohne dass nur auch ein Soldat der Westmächte hätte zum Säbel greifen müssen. Erst als deutsche Mündungsrohre auch gen Westen zielten, wurde seitens der Westmächte Initiative ergriffen.
Ich hoffe, mich jetzt nicht im Ton vergriffen zu heben. Doch nur so kann ich mir das Verhalten der Westmächte in der fraglichen Phase erklären.
Viele Grüße
HM
Gruß Max
seh ich auch so, der Westen war froh einen weiteren Verbündeten in Deutschland zu finden. Ausserdem war Deutschland ein perfektes „Bollwerk“ gegen den Kommunismus.
Gruß…liSa
Hallo !
Also so was! Wenn Du das für die Fünfziger-Jahre gesagt hättest!
Aber 1939 Bollwerk gegen den Kommunismus??
Damals hofierte man den Kommunismus in Rußland. Man sah nicht die geringste Gefahr.
Aber, lassen wir das.
Gruß Max
hab hier gerade eine Rede von dem britischen Außenminister Halifax(ich hatte ihn schon einmal zitiert), der zu Hitler sagte (Nov.1937):
Er und andere Mitglieder der englischen Regierung [seien] davon durchdrungen, dass der Führer (Anm. Hitler) nicht nur in Deutschland selbst Grosses geleistet habe, sondern dass er auch durch die Vernichtung des Kommunismus im eigenen Lande diesem dem Weg nach Westeuropa versperrt habe und das daher mit Recht Deutschland als Bollwerk des Westens gegen den Bolschewismus angesehen werden könne.
vielleicht wird es damit etwas verständlicher…
viele Grüße…liSa