Börsen Einstieg

Sorry, was erzählst du da???

1.) KEINE Bank legt Dividenden aus Aktien direkt wieder in die
Aktien an. Das sind Investmentfonds, was du meinst.

Die Bank reicht die Dividende weiter auf des Anlegers Konto.
Der kann damit machen was er will. Wenn er voll an den langristigen
Renditen Deutscher Aktien teilhaben will, so wie der Dax es
vorgibt, dann muss er die Dividende wieder anlegen, das kostet aber Spanne und Spesen. Man kann die Wiederanlage auch automatisieren,
das ist vielleicht billiger. Wenn du das nicht kennst, kann ich auch nichts dafür.

2.) Wenn du den DAX nachbilden willst, kaufst du doch nicht
für zigtausend oder hunderttausende Euro die DAX-Aktien
entsprechend ihrer Gewichtung!!! Wenn du den Dax nachbilden
willst, weil du den so toll findest, kauf ein
Index-Tracker-Zertifikat.

Der Emmitent des Zertifikats macht das genauso,
das kostet aber (jährliche) Gebühren im Prozentbereich.
Wenn man viel Geld (und Zeit) hat, sollte die Ordergebühr nicht
ins Gewicht fallen und man spart sich die Gebühr.
Ich find den DAX auch nicht toll, oder doch, aber
ich bin mir ziemlich sicher, dass er besser liegt als
die meisten Fonds und Privatdepots, die in seine oder
ähnlichen Werten investiert sind. Das liegt sicherlich an den von
mir aufgeführten Gründen, an denem man nicht viel machen kann,
man sollte sich nicht vom DAX blenden lassen, dass es einfach sei,
eine ähnliche Performance auf Dauer zu entwickeln.

Frank Wilke

Hallo,

technische KO.

Eine Aktie ist „Dimension Resources Ltd. Registered Shares LS -,001“, WKN 912473, Stand 0,002 Euro. War aber nicht die Aktie, die ich meinte, die stand bei 0,005.

Kannst Du über den angegebenen Link suchen.

Na, überzeugt ? :wink:)

Gruss

Andreas

Hallo,

technische KO.

Eine Aktie ist „Dimension Resources Ltd. Registered Shares LS
-,001“, WKN 912473, Stand 0,002 Euro. War aber nicht die
Aktie, die ich meinte, die stand bei 0,005.

Kannst Du über den angegebenen Link suchen.

Na, überzeugt ? :wink:)

Gruss

Andreas

Sorry, jetzt merke ich gerade, dass ich mich immer falsch ausgedrückt habe. Ich zitiere aus einem deiner früheren Postings:

Hallo,

ein exotischer Tip: Wenn Du 2000 Euro oder mehr wirklich
übrig hast, dann kauf Aktien von Minengesellschaften.
Die stehen teilweise bei 0,0001 Euro.

Das sind natürlich nicht 1.000stel Euro, sondern 10.000stel Euro! Oder besser ausgedrückt:
1 Cent ist ein hunderstel Euro
0,1 Cent sind die Tausendstel, das kenne ich selber von Optionsscheinen.
Aber 0,01 Cent oder 0,0001 Euro - DAS kannte ich nicht! Dafür fehlte mir das Beispiel - sorry, wenn ich dich solange damit aufgehalten habe :wink:

Frnak Wilke

Die Bank reicht die Dividende weiter auf des Anlegers Konto.
Der kann damit machen was er will. Wenn er voll an den
langristigen
Renditen Deutscher Aktien teilhaben will, so wie der Dax es
vorgibt, dann muss er die Dividende wieder anlegen, das kostet
aber Spanne und Spesen. Man kann die Wiederanlage auch
automatisieren,
das ist vielleicht billiger. Wenn du das nicht kennst, kann
ich auch nichts dafür.

Aber dafür ist das Forum doch da, nenn mir einfach eine Stelle, wo ich das bei der entsprechenden Bank nachlesen kann - ich möchte doch auch dazulernen!

2.) Wenn du den DAX nachbilden willst, kaufst du doch nicht
für zigtausend oder hunderttausende Euro die DAX-Aktien
entsprechend ihrer Gewichtung!!! Wenn du den Dax nachbilden
willst, weil du den so toll findest, kauf ein
Index-Tracker-Zertifikat.

Der Emmitent des Zertifikats macht das genauso,
das kostet aber (jährliche) Gebühren im Prozentbereich.

An dieser Stelle möchte ich nicht diskutieren, da wir hier sonst einen „Grundkurs Zertifikate“ beginnen müssten. Nur soviel: Falsch!

Ich find den DAX auch nicht toll, oder doch, aber
ich bin mir ziemlich sicher, dass er besser liegt als
die meisten Fonds und Privatdepots, die in seine oder
ähnlichen Werten investiert sind. Das liegt sicherlich an den
von
mir aufgeführten Gründen, an denem man nicht viel machen kann,

Das liegt eher daran, dass Fondsmanager glauben, die wirklich tollen Titel zukennen und diese höher gewichten als sie im Dax gewichtet sind. Außerdem werden hier natürlich Gehälter gezahlt, die auf die Fondskosten durchschlagen.

man sollte sich nicht vom DAX blenden lassen, dass es einfach
sei,
eine ähnliche Performance auf Dauer zu entwickeln.

„Leider“ gibt es einen frappierend einfache Möglichkeit, die Renditen der großen Indizes zu schlagen: Die Sell-in-Summer-Strategie.
Man kauft die Aktien in der Gewichtung des entsprechend Index’, verkauft alles am letzten Juli-Tag und kauft am ersten Oktobertag wieder ein. Diese Strategie hat über die letzten Jahrzehnte(!) eine weit weit bessere Performance abgeliefert.

Und für alle, die hier gleich wieder einwenden: „Soviel Geld hat doch niemand!“ sei gesagt: Es gibt sogar Banken, die z.B. auf den DAX genau diese Sell-in-Summer-Strategie mit einem Open-End-Zertifikat abbilden. Krass einfach oder?

Frank Wilke

Die Bank reicht die Dividende weiter auf des Anlegers Konto.
Der kann damit machen was er will. Wenn er voll an den
langristigen
Renditen Deutscher Aktien teilhaben will, so wie der Dax es
vorgibt, dann muss er die Dividende wieder anlegen, das kostet
aber Spanne und Spesen. Man kann die Wiederanlage auch
automatisieren,
das ist vielleicht billiger. Wenn du das nicht kennst, kann
ich auch nichts dafür.

Aber dafür ist das Forum doch da, nenn mir einfach eine
Stelle, wo ich das bei der entsprechenden Bank nachlesen kann

  • ich möchte doch auch dazulernen!

2.) Wenn du den DAX nachbilden willst, kaufst du doch nicht
für zigtausend oder hunderttausende Euro die DAX-Aktien
entsprechend ihrer Gewichtung!!! Wenn du den Dax nachbilden
willst, weil du den so toll findest, kauf ein
Index-Tracker-Zertifikat.

Der Emmitent des Zertifikats macht das genauso,
das kostet aber (jährliche) Gebühren im Prozentbereich.

An dieser Stelle möchte ich nicht diskutieren, da wir hier
sonst einen „Grundkurs Zertifikate“ beginnen müssten. Nur
soviel: Falsch!

er kann auch Kaffebohnen davon kaufen, wichtig ist,
dass er am Ende gemäss dem DAX für die Einlagen einsteht.

Ich find den DAX auch nicht toll, oder doch, aber
ich bin mir ziemlich sicher, dass er besser liegt als
die meisten Fonds und Privatdepots, die in seine oder
ähnlichen Werten investiert sind. Das liegt sicherlich an den
von
mir aufgeführten Gründen, an denem man nicht viel machen kann,

Das liegt eher daran, dass Fondsmanager glauben, die wirklich
tollen Titel zukennen und diese höher gewichten als sie im Dax
gewichtet sind. Außerdem werden hier natürlich Gehälter
gezahlt, die auf die Fondskosten durchschlagen.

man sollte sich nicht vom DAX blenden lassen, dass es einfach
sei,
eine ähnliche Performance auf Dauer zu entwickeln.

„Leider“ gibt es einen frappierend einfache Möglichkeit, die
Renditen der großen Indizes zu schlagen: Die
Sell-in-Summer-Strategie.
Man kauft die Aktien in der Gewichtung des entsprechend
Index’, verkauft alles am letzten Juli-Tag und kauft am ersten
Oktobertag wieder ein. Diese Strategie hat über die letzten
Jahrzehnte(!) eine weit weit bessere Performance abgeliefert.

Und für alle, die hier gleich wieder einwenden: „Soviel Geld
hat doch niemand!“ sei gesagt: Es gibt sogar Banken, die z.B.
auf den DAX genau diese Sell-in-Summer-Strategie mit einem
Open-End-Zertifikat abbilden. Krass einfach oder?

Frank Wilke

Ich hab mal nachgeguckt, mit den DAX Schlusskursen
am jeweils 1sten Augusttag, und das verglichen mit dem ersten
Okobertag des Vorjahres.
Wenn man am 1sten Oktobertag 1991 damit anfing
hätte man aus 10000 bis jetzt 50000 gemacht,
also sein Geld ver4,8facht,
während der Dax sich nur etwa ver3,5facht hat.
Gute Taktik, auf jeden Fall, auch wenns der 1 Augusttag
und nicht der letzte Julitag ist, der mit so auf die schnelle
unterkam.
Die Dividenden kommen ja meist im sommer,
die kann man dann ja noch 2-33 Monate auf so einem 2-4% Konto anlegen.
Das sind dann 14 Jahre mit jeweils 2x30 Orders,
macht rund 10000 Gebühren, Spanne noch nicht drin,
und da sind wir wieder bei den 35000 oder drunter,
die der Dax selbst gemacht hat. Aber immerhin, solte sich auch für einen Kleinanleger mit 10000 Euro Anfangskapital lohnen.
Bei 100000 fallen die Gebühren kaum noch ins Gewicht.

  1. Aug 06 5859,57 930,5 18,88% 47885,52
  2. Aug 05 4829,69 869,44 21,95% 40281,29
  3. Aug 04 3785,21 129,22 3,53% 33029,86
  4. Aug 03 3484,58 331,73 10,52% 31902,28
  5. Aug 02 3712,94 -846,19 -18,56% 28865,21
  6. Aug 01 5188,17 -1889,27 -26,69% 35443,67
  7. Aug 00 7244,79 1719,39 31,12% 48350,47
  8. Aug 99 5270,77 599,65 12,84% 36875,56
  9. Aug 98 4833,89 1080,19 28,78% 32680,27
  10. Aug 97 3919,8 1260,5 47,40% 25377,47
  11. Aug 96 2543,8 375,9 17,34% 17216,77
  12. Aug 95 2238,3 166,7 8,05% 14672,63
  13. Aug 94 2212,9 143,9 6,96% 13579,87
  14. Aug 93 1944,9 452,6 30,33% 12696,80
  15. Aug 92 1541,3 -40,8 -2,58% 9742,11
  16. Aug 91 1650,5 10000

Hallo,

mich würde abschließend mal Deine Meinung zu diesen Aktien interessieren. Ich halte die Aktien von Minengesellschaften und artverwandten Firmen für zu wenig beachtet. Eine Nische, die eigentlich mehr Beachtung verdient. Aber es gibt halt wenige Firmen in Deutschland, die dazu gehören, der Bekanntheitsgrad ist bei den meisten Firmen gleich Null, und aus eigener Erfahrung ist es manchmal sogar schwierig, Aktien zu ordern, weil das dann über andere Börsen geht.

Aus der Erinnerung (ich hatte auch mal ein Aktiendepot) gehen manche Aktien mit schönster Regelmäßigkeit etwas runter, dann wieder etwas hoch. Wie eine Rechteckspannung.

Was meinst Du ?

Gruss

Andreas