ein Bekannter hat einen faustdicken bösartigen Tumor. Krebs,
so er, ist es nicht!
Was soll es sonst sein?
Soweit ich weiss ist alles „Fremdartige“ und „Wuchernde“ per Definition Krebs.
Der Tumor greift die Knochen an. Eine oder zwei Rippen seien
deswegen bereits gebrochen!
Ich denke, dass er von den Ärzten gesagt bekam, dass er eine geringe Überlebenswahrscheinlichkeit hat und das verständlicherweise nicht wahrhaben will.
Du solltest sowas nicht schreiben wenn Du einfach keine Ahnung
hast.
Du bist ganz schön vorlaut, Du ‚Student von etwas zwischen Biologie und Medizin‘. Es gibt nämlich in der Tat einiges, was zwar ‚definitionstechnisch‘ ein maligner Tumor, aber ebenso ‚definitionstechnisch‘ kein Krebs im landläufigem Sinne ist.
Du solltest sowas nicht schreiben wenn Du einfach keine Ahnung
hast.
Du bist ganz schön vorlaut, Du ‚Student von etwas zwischen
Biologie und Medizin‘. Es gibt nämlich in der Tat einiges,
was zwar ‚definitionstechnisch‘ ein maligner Tumor, aber
ebenso ‚definitionstechnisch‘ kein Krebs im landläufigem Sinne
ist.
Und was soll das dann sonst sein? Seit wann ist ein Sarkom
kein „Krebs“?
Kann es vielleicht sein, dass der Patient die Diagnose Krebs bekam, aber ihm gesagt wurde, dass es sich nicht um ein Karzinom handelt und das hat der Patient durcheinander gebracht? Das wär möglich oder?
Und was soll das dann sonst sein? Seit wann ist ein Sarkom
kein „Krebs“?
Hallo!
Ich hab mal gehört, dass einige Erkrankungen im Zusammenhang mit der Blutbildung, die ja Sarkome sein sollten, weil sie mesenschymal sind, nicht als Krebs bezeichnet werden, obwohl sie bösartige Tumore sind. Mag sein, dass man das dann nicht als Sarkom bezeichnet, weil das Krebs impliziert sondern als einen anderen maligenen Tumor in Verbindung mit der Blutbildung. Ich hab ja geschrieben, dass ich da grad nicht nachschauen kann.
Gehts Euch noch gut???
Da fragt jemand über ein extremst schwerwiegendes Problem an und Ihr habt Euch gegenseitig in der Wolle???
Raus hier!
Nach meinem Verständnis ist www.de eine Knowledgebörse für Hilfesuchende, nicht für den finalen Tritt. Bitte nachdenken!
Ein bösartiger Tumor ist Krebs, auch wenn es da in der präzisen Einzelfalldiagnostik und deren Nomenklatur Unterschiede geben mag. Wenn der Tumor Rippen brechen kann sieht das nicht toll aus.
Lieber Fragesteller, bitte konsultiere einen Facharzt im psychatrischen Bereich mit Schwerpunkt Krisenintervention. Adressen gern von mir via Mail.
Es tut mir Leid. Anfangs hatte ich gleiche Motive. Leider haben sie sich dann verdreht. Was bleibt, ist, dass der Patient sich wahrscheinlich an „Nicht-Krebs“ klammert, egal was er diagnostiziert bekam. Ich war bestürzt wegen der Äußerung der geringen Überlebenschancen, da mir das wie ein Todesurteil vorkam und das ohne genauen pathologischen Befund…
Ich hoffe auf jeden Fall, dass der Bekannte überlebt. Mit was auch immer.
Viel Glück
Vielleicht liest Du Dir nochmal die Ausgangsfrage durch. Da wird angefragt, was ein bösartiger Tumor sein könnte, der kein Krebs ist. Nicht mehr und nicht weniger. Das wird man auf so eine Anfrage hin wohl diskutieren dürfen/sollen.
Kommunikation zwischen Arzt und Patient.
Hallo ich möcht mich auch noch mal einmischen. Tumor bezeichnet einfach eine Schwellung, auch die Schwellung über einer Entzündung (5 Zeichen einer Entz. Rubor, tumor, Calor, dolor und funct. laesa)
Maligne ist nun mal bösartig aber auch schnell fortschreitend, zB. ist meine Kurzsichtigkeit auch maligne, da sie inzwischen unnormale zweistellige Werte erreichte.
Vielleicht besteht auch einfach ein Kommunikationsproblem zwischen Arzt und Patient.
Eine Knochenbrechnde Erkrankung ist sicher Maligne, und kann auch mit einer Schwellung einhergehen, die aber keine bösartige Neubildung (was so langläufig als Krebs bezeichnet wird) sein muss, vielleicht ist die Schwellung nicht Ursache sondern Folge oder sie sitzt ganz woanders (metastasierendes Verhalten würde dann wieder für Krebs sprechen).
Insgesamt drhet ma sich also im Kreis…
Nachhaken ist sicher nicht verkehrt, ob der Patient wirklich sicher ist, dass er den Arzt richtig verstanden hat, und vielleicht auch was das denn für ein Tumor sein soll. Oder ob er vielleicht an Knochenkrebs dachte, aber vom Arzt gesagt bekam, es sei keine Leukämie, was ja auch eine Erkrankung des Marks wäre und nicht des Knochens selber und daher auch eine missverständliche Bezeichnung trägt.
Wenn ich weiter schreibe, fallen mir bestimmt noch mehr solche Kommunikationsprobleme ein, aber ich surf noch mit Minitenpreis, drum nur mal als ein paar Anregungen…
Schöne Grüße und daumendrück
Susanne