Hi
Jetzt mal ehrlich:
Wer verdammt nochmal kauft sich dieses bescheuerte Bohlen Buch?
Das ist ja schon ein Jammer, dass der sowas schreibt, aber dass es auch noch jemand kauft, das kann ich einfach nicht verstehen.
Was sagt ihr dazu?
Tine
Hi
Jetzt mal ehrlich:
Wer verdammt nochmal kauft sich dieses bescheuerte Bohlen Buch?
Das ist ja schon ein Jammer, dass der sowas schreibt, aber dass es auch noch jemand kauft, das kann ich einfach nicht verstehen.
Was sagt ihr dazu?
Tine
falsches Brett …
… das gehört nicht unter „Literatur“ sondern unter „Witze“ 
Aber vielleicht hilft ja unsere Justiz:
[http://www.bild.t-online.de/BTO/showpromis/2003/10/0…](http://www.bild.t-online.de/BTO/showpromis/2003/10/04/bohlen/bohlen promis stoppen__buch.html)
Grüße
Wolfgang
hi!
wwwas entwickelt sich weg vom menschen!!!
in diesem forum versteht niemand, daß jemand
das buch kaufen könnte (ich habs gestern gesehen
wie es gekauft wurde) und obendrein gibt es wohl
auch kein brett in dem das bohlen-buch thematisiert
werden darf, obwohl es die leute umtreibt…
gruß
ad
Hi
Jetzt mal ehrlich:
Wer verdammt nochmal kauft sich dieses bescheuerte Bohlen
Buch?
Das ist ja schon ein Jammer, dass der sowas schreibt, aber
dass es auch noch jemand kauft, das kann ich einfach nicht
verstehen.
Was sagt ihr dazu?
Hallo Tine!
Und was macht Deine Frage dann hier bei der Literatur?
Gruß max
Mod.: Natürlich darf das hier diskutiert werden!
Huhu!
Ist doch wie mit McDonalds, keiner geht hin, aber voll ist es trotzdem immer 
Sicherlich darf das Buch hier diskutiert werden!
Bye, Vanessa
der ultimative Wahnsinn…
Hi Tine,
hat einen Namen „ebay“! Warum? das kannst Du hier nachlesen:wink:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=35…
http://search.ebay.de/ws/search/GetResult?salistedin…
Viele Grüsse
Eve*
Sicherlich darf das Buch hier diskutiert werden!
…nicht ganz selbstverständlich in diesem forum
nachdem der „zensur-mod“ im nachrichtenbrett zwar
ein thread zum buch zuläßt, aber gewisse meinungen
dazu einfach löscht, mit dem argument sie seinen
nicht politisch genug, was durch die „lachfhaft-
politischen“ meinungen, die bleiben durften, ad
absurdum geführt wird…
gruß
ad
Hmmh, ja, als ich hörte, der Schinken sei mal wieder aus den Läden verbannt, dachte ich auch: ‚Hätteste mal ein paar Exemplare gekauft‘ …
Das nächste Buch von ihm kaufe ich!
Bye, Vanessa *EurozeichenindenAugenhab*
Hi Vanessa
Hmmh, ja, als ich hörte, der Schinken sei mal wieder aus den
Läden verbannt, dachte ich auch: ‚Hätteste mal ein paar
Exemplare gekauft‘ …Das nächste Buch von ihm kaufe ich!
Und wenn das dann nicht „verboten“ werden sollte, dann haste wenigstens noch was zum Heizen im Winter und kannst so einige Euros sparen *g*
Gruß
Edith
warum nicht hier diskutieren?
Warum sollten wir das nicht hier diskutieren? Immerhin gibt er vor, dass es Literatur ist und offenbar scheinen es manche auch so anzusehen.
Aber wer interessiert sich für so einen Blödsinn?
Tine
aber bitte doch …
Hallo Tine,
nicht gleich eingeschnappt sein: es war nur ein WITZ!
(Tut mir leid, falls das oben nicht so rübergekommen ist …)
Warum sollten wir das nicht hier diskutieren? Immerhin gibt er
vor, dass es Literatur ist und offenbar scheinen es manche
auch so anzusehen.
Du hast völlig recht, und die MODöse hat das ja auch schon klargestellt.
Aber wer interessiert sich für so einen Blödsinn?
Ich nicht, und deswegen werde ich mich an der Diskussion auch weder hier noch an anderer Stelle beteiligen. Dazu ist mir meine Zeit zu schade …
Schöne Grüße
Wolfgang
Ich !!!
Hallo Tine !
Jetzt mal ehrlich:
Ich hab’s gekauft (als Geschenk und mir dann gleich geborgt) und ich hab’s gelesen. Wer es sonst noch kauft? Jede Menge Leute, war das nicht das bestverkaufte Buch in Deutschland dieses Jahr ??
Hier meine persönliche Kritik:
Wer sich ein bisschen für das Musikgeschäft interessiert, für den steht der eine oder andere interessante Absatz da drin. Die Bettgeschichten rufen ein-, zweimal schmunzeln hervor, danach wird es langweilig.
Dieter Bohlen ist doch irgendwie der derzeitig erfolgreichste Mensch im deutschen Showgeschäft und wer etwas darüber erfahren möchte, ist mit dem Buch gut beraten und lernt meiner Meinung nach mehr darüber als in einem vielleicht besser ausformulierten, aber mit zu grosser Distanz geschriebenen Beitrag im Feuilleton der F.A.Z. zu diesem Thema. Das ist nicht deren Ding.
Warum immer diese angesagte Distanz zu diesem Buch? Ich finde, das muss man man locker sehen. An fünf Abenden schlechtes Fernsehen eingeschaltet und man hat dieselbe Zeitspanne seines Lebens erheblich sinnloser verbracht. Wobei ich z.B. nicht das Buch von Naddel oder Daniel Küblböck würde lesen wollen, ich denke, für meinen Geschmack haben die haben wenig zu sagen.
Buch heisst doch nicht immer nur Kant oder Kafka, sondern allgemein etwas über das bunte Leben lernen.
Oliver
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich nicht, und deswegen werde ich mich an der Diskussion auch
weder hier noch an anderer Stelle beteiligen. Dazu ist mir
meine Zeit zu schade …
…ach du lieber gott, mußt du wichtig sein *ehrfurcht*
aber vielleicht auch doch nicht, den du hast dich schon
längst an der diskusion beteiligt und deine verschwendete
zeit ist nicht mehr rückgängig zu machen - außer der mod
löscht dich…
))
gruß
ad
Huhu Oliver!
Ich denke, du hast völlig recht!
Ich möchte nicht wissen, wie häufig ich etwas lese, was bei anderen niemals unter den Begriff ‚Literatur‘ fallen würde 
Wenn man bei Bohlen einige Abstriche macht, dürfte sein Buch, ebenso wie das, was er sonst so von sich gibt, recht realistisch zeigen, wie’s läuft. Ob nun der Anders was aus der Portokasse gemopst hat oder nicht - völlig belanglos für den Leser, deke ich.
Und wer weiss? Vielleicht ist er in einigen Jahren, im nächsten Jahrhundert ja auch en neuer ‚Goethe‘?
Der Werther war ja auch nicht unumstritten …
Naja, okay, soweit glaube ich dann doch nicht dran *g*
Ich hab’s gekauft (als Geschenk und mir dann gleich geborgt)
und ich hab’s gelesen.
Tsss, so macht man das also! *g*
Gleich das Geschenk ausliehen … 
Bye, Vanessa
Hi
Kann ja sein, dass was wissenswertes über das Musikgeschäft und sowas drinsteht, aber ich würd das allein schon nicht kaufen bzw. lesen, weil ich das menschlich gesehen so unverschämt finde, dass der diese ganzen Leute so extrem in der Öffentlichkeit bloßstellt. Selbst wenn es stimmt, schließlich waren es mal seine Partner oder Freunde oder was weiß ich was und normalerweise stellt „man“ seine Freunde - ob jetzt ehemalig oder nicht - einfach nicht so bloß, oder?
Ich finde diese öffentliche Darstellung von dem Privatleben anderer Leute is einfach ein Nivau, dass „man“ eigentlich nicht dulden und schon gar nicht kaufen sollte.
Ich mein, die Definition von „man“ könnte hier natürlich ein Problem sein…
sowas ist natürlich Ansichtssache…
Tine
Hallo Tine,
nein, ich habe das Buch nicht gekauft, aber in der Bahnhofsbuchhandlung quergelesen. Mein Ergebnis: Man sollte sich das Buch wirklich kaufen, wenn man wissen will, wie (zumindest kurzfristig) erfolgreiche Bücher gemacht werden. Ich weiß nicht, ob Bohlen das selbst gemacht oder ob er einen Ghostwriter hatte, aber die Werbequalität dieses Buches ist außerordentlich, weil es sich kurz und sogar stellenweise spannend liest, wenn man genügend Sensationsgeilheit mitbringt. Ich fand es richtig kurzweilig, habe allerdings nicht wirklich intensiv darin gelesen, weil mein Zug kam.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Hi Thomas
Ich glaub, der hatte bei beiden Büchern eine Autorin. Eine ehemalige Bild Artikel Schreiberin oder so. Ich weiß aber nicht, wie viel die geschrieben hat, von der Sprache her is es aber genau sein Stil, oder?
Tine
Hallo Tine,
von der Sprache her is es aber genau sein Stil, oder?
ich finde, dass da schon ein Unterschied ist zwischen seinen mündlichen Äußerungen und der Schreibe dieses Buches, aber das kann natürlich daran liegen, dass man sich schreibend die Dinge mehrfach überlegen kann. Diese Glättung könnte natürlich auch das Werk eines Ghostwriters sein, aber soviel ich weiß, hat Bohlen auch mal Wirtschaft studiert. Das ist zwar kein literarisches Studium, aber manchmal wird auch im Bereich „Marketing“ vermittelt, wie man etwas an den Mann bringt. Wie es nun wirklich war, weiß ich aber nicht.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
Katja Kessler, Ghostwriterin
Hi Ihr zwei,
verfaßt wurden beide Bohlen-Bücher von Katja Kessler. Über ihre Arbeitsweise berichtete sie in der FAS. Auszüge:
"FRAGE: Sie haben Ihre Karriere damit begonnen, die Fotos nackter Mädchen auf der Seite Eins der „Bild“ zu betexten. Ist es gewissermaßen nur eine logische Fortführung Ihres Schaffens, wenn Sie nun Dieter Bohlen Ihre Stimme leihen?
ANTWORT: Dieter Bohlen hat schon 'ne Stimme. Der braucht keine neue. Er redet mit großem Urwitz. Der geborene Entertainer. Das rettet mich auch als seine Ghostwriterin […] Wenn ich ihm zuhöre, habe ich plötzlich Bilder im Kopf. Daraus entwickeln sich sprachliche Gags. Die toppt er dann noch mit eigenen Ideen. So mendeln wir uns hoch. Aber wichtig ist bei alledem, daß Dieter Dieter bleibt und er nicht plötzlich redet wie ein manikürter Pudel. Es lebe der Dieter-Sprech. […] Was lediglich überrascht und mich sehr gefesselt hat, ist Dieters dezidierte Analyse, seine klare Sicht der Dinge. Wenn man so will, ist er Deutschlands pfiffigster und bester Boulevard-Reporter. So dicht dran, den würde die „Bunte“ vom Fleck weg engagieren. […]
FRAGE: Mich erstaunt, welche Metaphern drin sind für Sex und die entsprechenden Körperteile. Ist das Ihr Spezialgebiet geworden?
ANTWORT: Nun ja. In diesem Buch geht es nun mal nicht um Kernphysik. Deswegen mußte ich mir hierfür auch keine Metaphern ausdenken. Und wenn ich immer nur schreiben würde: „Wir küßten uns… dann küßten wir uns und… ähm ja… geküßt haben wir uns auch noch“, klingt das nach einer unheimlich langweiligen Veranstaltung. Das würde Dieter Bohlen nicht gerecht. Also muß man ein bißchen mit den Formulierungen experimentieren: rödeln, rattern, daddeln. Das ist doch alles wunderbar lautmalerisch. Wie ein verbales Video. Ich muß einen Ausdruck finden, der ein Bild auf meiner Netzhaut evoziert, so daß beim Lesen ein Film vor Augen entsteht.
FRAGE: Sprachkonventionen werden aber gepflegt, um gewissen Standards zu genügen. Vielen wäre es peinlich, sich anders auszudrücken.
ANTWORT: Mein Vorteil ist wohl, daß ich nicht in der journalistischen Tretmühle begonnen habe. Statt dessen hatte ich meine kleine ökologische Nische, die Nackerten auf Seite Eins. Die konnte man links rum, rechts rum oder um die Ecke schreiben. Es hat sich keiner dafür interessiert. Ich hab’ mir dann überlegt: Mensch, wie fülle ich zwölf Zeilen. Ich bin da sehr norddeutsch. Statt kleiner langweiliger Abhandlungen über „Beate beim Bauern“ habe ich gleich gefragt. „Wie groß sind denn die Kartoffeln?“ Ich bin auch ein Fan von Grammatikbrüchen. Wunderschön finde ich Weil-Sätze: „Ich mache das und das, weil, Doppelpunkt.“ Das hat Lesekomfort und damit Charme.[…]
FRAGE: Das Buch hat einen Sound von erzählten Geschichten, deswegen wirkt es vermutlich auch so schockierend, weil man denkt: Das ist gar nicht zur Lektüre bestimmt.
ANTWORT: Diesen Sound hinzukriegen ist echt schwer. Der Text muß eine Leichtigkeit haben. Ich kämpfe in meinem Kämmerlein um jede Formulierung. Es ist schwer, gesprochene Sprache so zu schreiben, daß sie wie gesprochen klingt und man sie dennoch mehrmals lesen kann. Man muß Worte finden, die in jedem Hirn funktionieren, obwohl sie nicht die eigenen sind.
FRAGE: Angesichts des Erfolgs könnte man meinen, es gibt gerade eine Sehnsucht nach Leichtigkeit, weil die Zeiten so schwer sind.
ANTWORT: Fehler! Es gibt 'ne Sehnsucht nach gut gemachter Leichtigkeit. Gut gemachte Leichtigkeit funktioniert nicht ohne Hand und Fuß. Gaga-Sound, aber bitte mit Substanz.
FRAGE: Was ist denn die Substanz an diesem Buch? Welche Funktion erfüllt es Ihrer Meinung nach?
ANTWORT: Klatsch ist für mich so eine Art gesellschaftliches Rülpsen. Man führt sich Geschichten und Anekdoten über andere Leute zu Gemüte, kaut sie wieder, stößt auf und macht sich dabei Luft. Das hat was sehr Befreiendes.[…] Man kann einfach nicht voraussetzen, daß sich Menschen für das Große, Abstrakte, Ganze interessieren. Es muß immer einen menschlichen Ansatzpunkt geben.
FRAGE: Werden Sie jetzt ein Bohlen-Buch nach dem anderen schreiben?
ANTWORT: Nö.[…] So eine Existenz als Ghostwriterin ist extrem erschöpfend und lutscht einem die letzten kreativen Gedanken aus dem Kopf. Nach zehn Monaten denkst du wie der „Ghostgewritete“, sprichst wie er, machst dir seine Probleme zu deinen eigenen.[…]
FRAGE: Gab es Momente, wo Sie ihn einfach nicht mehr sehen konnten?
ANTWORT: Nee, nie. Aber es passiert schon mal, daß ich mit Leuten zusammensitze und denke: „Hey, ich bin Katja!“ Und nicht die Schreiberin vom Gitarristen von Thomas Anders."
Gaga mit Substanz. Katja Kessler über das Dichten für Dieter Bohlen. Interview Nils Minkmar. Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.10.2003, Nr. 40 / Seite 35
Viele Grüße
Diana
Danke schön! Hochinteressant, finde ich! owT.