mal ne blöde Frage, auf die mir aber trotzdem vielleicht einer antworten kann.
wo genau sind denn die Unterschiede zwischen der Erstversion des nun gekürzten Bohlen Buches? Gibt es da eine markante Textpassage?
Nachdem ich mal den ersten Teil seiner saga lesen musste, habe ich dieser Sparte deutscher Litatur eigentlich abgeschworen. Dich das ganze Aufgerege um die Erstvariante hat mich dann doch mal bei ebay nachschauen lassen. Und da laufen nun jede Minute 10 Angebote aus, die die Erstausgabe Versprechen. Doch wie kann man das überhaupt kontrollieren, ob die das auch wirklich ist.
Vielleicht gibt es ja hier einen, der sich damit auskennt.
lies das mal, vielleicht wirst es dann verstehen, ich konnte es nicht glauben.
http://…
kopfschüttelndebohlenverachtende Ewa
mal ne blöde Frage, auf die mir aber trotzdem vielleicht einer
antworten kann.
wo genau sind denn die Unterschiede zwischen der Erstversion
des nun gekürzten Bohlen Buches? Gibt es da eine markante
Textpassage?
Nachdem ich mal den ersten Teil seiner saga lesen musste, habe
ich dieser Sparte deutscher Litatur eigentlich abgeschworen.
Dich das ganze Aufgerege um die Erstvariante hat mich dann
doch mal bei ebay nachschauen lassen. Und da laufen nun jede
Minute 10 Angebote aus, die die Erstausgabe Versprechen. Doch
wie kann man das überhaupt kontrollieren, ob die das auch
wirklich ist.
Vielleicht gibt es ja hier einen, der sich damit auskennt.
Bleibt nur die Frage, ob es denn überhaupt eine neue Version, gekürzte Version gibt, oder ob der Schwindel nicht soweit geht, daß an dem jetzigen Buch nichts anders ist als vorher und der Effekt sich in Verkaufslisten und Gewinnen niederschlägt.
Das mit Ebay war eh klar, da wundert mich gar nichts mehr.
dieses Buch ist wie das erste unterstes Niveau. Laberei, Leute schlecht machen kann jeder - aber singen kann nicht jeder u. Bohlen überhaupt nicht. Es reicht eigentlich schon die Auszüge in der Bildzeitung zu lesen. (Da war der wichtige Teil der Erstversion abgedruckt) Bohlen kann nur eins aus Schei… Geld machen!
Ich hoffe, es gibt nur wenige Doofe die den Schund kaufen.
Gruss
Christine
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
…was überhaupt nicht angemessen ist.
ein schöneres beispiel für offensives brutal-marketing kenne ich
nicht.
es verdient schon respekt, die wirtschafts- und medienmaschine so
kunstvoll zu benutzen, zum allseitigen vorteil.
brot & spiele in reinform.
doch, ich bin sehr beeindruckt. und wer hier nach inhalten fragt:
RTFM!
Wie gestern in der Sendung „Extra drei“ gesagt wurde, man
solle „ihm“ seinen kretinösen Erfolg gönnen… *g*
ganz ernsthaft:
„bohlen“ ist die beste marke, die dieses land seit langem
hervorgebracht hat (rein marktwirtschaftlich gesehen).
die berichterstattung sämtlicher tv-medien konzentrierte sich auf die
absehbaren skandälchen, der rest der buchmesse fand höchstens noch
beim deutschlandfunk statt.
und, ganz persönlich: ich finde das besser, als ständig den grass aus
der kuhle zu ziehen. bohlen ist ehrliche geldmacherei, und nur darum
geht es.
ich bin begeistert, denn endlich kommt die ungeschminkte wahrheit
erbarmunglos ans kulturell sonst blendfreie licht.
gruß,
frank
btw: grass ist ein grottenschlechter zeichner mit größenwahn. das
kümmert ja auch niemanden.
nur die Nachricht, daß sie Bohlen dazu „verknackt“ haben, bestimmte Passagen zu streichen. Und das wäre dann schon die dritte Version des Buches? Wie lange gibts das jetzt: drei Wochen? Der Mann hätte dann ja ein enormes Tempo am Leibe (und eine gute Promotion ) Schließlich ist auch schlechte Presse immer noch Presse und bringt Publicity.
Hier gibts noch einen ganz lustigen Artikel aus der taz:
Zitat: „So kann man sich irren. Bohlen ist im Jahr 2003 kein Buhmann, sondern Vorbild: Heldengestalt im Feuilleton und potenzieller Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten (auch das stand in der taz, nicht in Bild ). Für Müller-Milch hat er eine Spaßpartei gegründet, im Clip für O2-Handys hat er sich die Haare föhnen lassen, und für S. Oliver trägt er T-Shirts mit der Aufschrift „talentfrei“. Nebenbei surfen Songs seiner „Deutschland sucht den Superstar“-Entourage im Wochenrhythmus durch die Charts, und sein Bungalow in Tötensen ist zur Pilgerstätte geworden. Kein Zweifel, die Zeiten der alten Showhasen und Ikonen vom Schlage eines Elvis sind endgültig vorbei, überall ist Igel Dieter da.
Noch immer kann ich Bohlens Aufstieg vom Modern-Talking-Proll zum mediengehypten Mister Germany kaum fassen. In den Achtzigerjahren war er für mich ein Jeanstyp mit Gitarre, der in Videoclips stets ein wenig verkrampft von einem Bein auf das andere hüpfte, als müsse er ganz schnell mal aufs Klo. Sein musikalisches Provinzfürstentum erinnerte eher an Edmund Stoiber: Bohlens Erfolg als Produzent von C. C. Catch, Chris Norman oder Bonnie Tyler spiegelte lediglich die Tristesse im Sound der Bundesrepublik wieder. Grönemeyer konnte nicht tanzen, Bohlen nicht mal singen - seine Songs waren anonym und uniform wie die Jeansshops in den Fußgängerzonen.“
Bohlen ist keine Literatur - er ist nicht mal der Autor.
Wenn man Scheiße produziert und dann einen zweites Mal, ist es natürlich beim zweiten Mal weniger. Aber es bleibt Scheiße.
Die Publicity kommt nur durch die Leute, die sich wehren. Was hat er denn wirklich gechrieben, was so „ehrverletztend“ sein soll ?? Könnte man von seiten der Kläger nicht ein wenig mehr Gelassenheit einfordern ? Forcieren sie nicht gerade das, was sie nicht wollen: das jetzt jeder genau DIE Stellen im Buch sucht, die geschwärzt sind ?
Seit Jahren muß doch in der Szene bekannt sein, daß es ein Meister der Indiskretion ist. Wieso läßt man sich mit diesem Kerl überhaupt ein ?
Beste Grüße von jemandem, der die Empörung nicht verstehen kann (es sei denn, man verdient selber dran).