Bohrmaschine 'hakt' und ich fall von der Leiter

Hallo Wissende,

schwer zu schätzen wieviele Löcher in diverse materialien im Laufe meines Lebens gebohrt habe.

Mir ist es nur ein einziges mal passiert daß die Bohrmaschien beim Bohren festhakt und dann quasi unerwartet und sehr stark „mitdreht“.

Da war ich 13-15 Jahre alt, k.A., ich hab sehr früh angefangen da im Elternhaus mitzuwerkeln.
Und wo das geschah stand ich quasi klassisch auf einer Leiter.
Aber ist nix passiert. Der Schreck (sowas kannte ich natürlich nicht) haute mich nicht von der Leiter.

Die Bohrmaschine „entglitt“ meinen Händen und drehte sich halt mit.

Seitdem ist mir das nie wieder passiert. Hatte ich damals zuwenig Kraft?

Mir gibt dieses hier zu denken was ich in w-w-w mitlas:

http://www.stern.de/wissen/technik/stiftung-warentes…

Ich weiß leider nicht wie die Frage lauten soll die ich ansich stellen will :frowning:

Etwa so, wenn man einigermßen kräftig ist kann einen sowas von der Leiter hauen?

Diese Frage trifft es schon ein bißchen. Aber wieso passierte mir das jahrzehntelang nicht und ich habe mit zig verschiedenen Maschinen gebohrt, und jetzt sagt da diese Studie mit dieser einen Maschine könnte das leicht geschehen?
Sollte ich ein Loch bohren wollen und hätte nur dies Maschine, dann nehm ich die Maschine und bohr ein Loch.
Wenn dann das passiert wie geschildert tja nun wäre ich sehr sehr überrascht.

Ich hoffe ich konnte mich verständlich machen auch wenn es zu klaren eindeutigen Fragen nicht gereicht hat *schäm*

Danke ^ Gruß
Reinhard

Gerade starke Bohrhämmer haben eine Rutschkupplung, die das Rückschlagen der Maschine bei klemmendem Bohrer wirkungsvoll verhindert.

Nicht alle Modelle haben jedoch diese Kupplung :frowning:

Wenn man auf einer Leiter eine sicheren, beidfüßigen Stand mit gutem Schwerpunkt einnimmt, direkt hinter dem Bohrloch arbeitet und die Maschine mit beiden Händen führt, kann es einen dabei aber nicht von der Leiter hauen :smile:

HTH

G imager

Servus, Reinhard,

das gabs mal vor vielen Jahren. Da haben sich die Bohrmaschinen gefressen und dich mitgenommen. Deswegen wollte mein Vater mich, von allen anderen Arbeiten abgesehen, nie mit einer Hilti arbeiten lassen.

Heute gibts, wie bereits erwähnt, Rutschkupplungen.

Also heutzutage kein Problem.
Gruß Manu

Moin!
Bei Akkumaschienen dieser Größe hätte ich jetzt vermutet das die Kraft nicht ausreicht.
DAs mit den Rutschkopplungen wurde ja schon gesagt.
Aber Ich habe mal mit ner Großen Bohrmaschine nen 40er Loch durch ne Betondecke Bohren müssen (Also durch den Fußboden von Oben nach unten). Das die Rutschkopplung defekt war wusste ich nicht. Als ich dann auf Eisen kam konnte ich die Maschine nicht mehr halten. Folge war ne NEtte Quetschung mit sofort geplatzter Blutblase an der Hand die zwischen Wand und Griff geraten war. Alles nicht so Wild. Aber auf ner Leiter - mit evl etwas ungünstigen stand hätte das anders enden können.
Gruß Werwölfling

Ich weiß leider nicht wie die Frage lauten soll die ich ansich
stellen will :frowning:

Etwa so, wenn man einigermaßen kräftig ist kann einen sowas von
der Leiter hauen?

Hallo Reinhard.

Das manche neue Bohrmaschinen eine Rutschkupplung bzw. ein einstellbares Drehmoment haben sollte inzwischen klar geworden sein.

Ebenso, dass man leicht und locker von der Leiter geschleudert werden kann wenn die Maschine sich plötzlich um sich selbst dreht und man sie festklammert.

Man kann dann nur auf seinen Instinkt hoffen und die Maschine rechtzeitig loslassen, leider denkt man aber auch dann immer noch an die Kosten für eine neue Maschine…, c’est la vie.

Wenn du weiterhin mit einer alten Maschine ohne Rutschkupplung arbeiten möchtest, kannst du dich auch elektrotechnisch gegen Unfälle schützen. Denn die Stromaufnahme bei Volllast ist bekannt. Wird sie überschritten (wenn die Maschine frisst) helfen sogenannte Halbleitersicherungen. Das sind die schnellsten Abschalter, die es bezahlbar gibt und man kann sie auf mA einstellen.

Schönen Gruß
Termid