Naja, mit Deiner Gesundheit wirst Du nicht spielen, aber mit den Nerven vielleicht.
„In Stein bohren“ sagt mir jetzt nichts,
aber eine Schlagbohrmaschine ist in der heutigen Zeit ein nutzloses Überbleibsel aus vergangen Zeiten, was niemand mehr braucht, und ausser haufen Lärm keinen Sinn macht.
Wenn Du in Mauerwerk Dübel setzen willst, bietet sich z. B. eine grüne Bosch an, Bohrhammer, für so 80- 100 €.
Ich hab so eine, die hat 1991 199 DM gekostet,
die hat schon viel geleistet,
war auch schon 3 x kaputt,
1 x vom Gerüst gefallen, 2 x wegen Überlastung,
da kann man im nächsten Werkzeugladen jedes einzelne Ersatzteil einzeln für billig Geld bestellen, auch nach 20 Jahren,
was dann idR. am nächsten Tag versandkostenfrei abgeholt werden kann.
Ich hab da auch schon überlegt, nach dem Gerüstfall, kauste was neues, oder bestellste ein neues Gehäuse,
das hat aber nur 24 € gekostet, und ich habs halt wieder zusammengebaut.
Dafür hab ich ein bewährtes, funktionierendes Gerät, und nicht die Wegwerf-Mentalität unterstützt.
Damit hab ich ein gutes Gewissen, dümmer wird man auch nicht, wenn man alles mal auseinandernimmt, und mal reinschaut,
wie das funktioniert.
Servuß
ich habe eine Skill seit rund 20 Jahren in gebrauch (leichter Innendienst) und die geht immer noch. Ich verwende sie als leichter Bohrer und Schrauber, allerdings ohne Schlag. Zum Schlagbohren nehme ich Bosch-Hammer.
grüße Helmut
Es kommt immer darauf an, wie oft und wie intensiv dabei die Geräte eingesetzt werden.
Ein Billiger Bohrhammer vom Discounter kann manchmal schon reichen,
wenn man nur ab und zu mal ein Loch bohrt.
Allerdings hat ein Bohrhammer von Bosch eine bessere Rückschlagsicherung, nicht nur eine Rutschkupplung, die verschleißt.
Skil-Maschinen wurden eine zeitlang bei Bosch hergestellt aber nicht als Boschmaschinen sondern nach Skil-Vorgaben.
Ich verwende lieber mehr Geld für gute Bohrer:
Mit den RobustLine X5L geht es in Betondecken auch durch Stahlarmierungen.
Mit den scharfgeschliffenen Hartmetallschneiden kann ich ohne Schlag auch in Ziegelsteine Bohren. Das mache ich aber nicht mit dem Bohrhammer, den der zertrümmert die Stege in Hohllochsteinen.
Hieru nehme ich eine Bohrmaschine mit Kabel aber ohne Schlag: Die hat mehr Drehmoment als ein Akkugerät.
Und wie schon gesagt wurde:
Die Schlagbohrmaschine ruht schon lange im Keller, die ist von vorgestern.
Wenn es wirklich nur um gelegentliches Bohren geht, dann auf KEINEN Fall ein Akkugerät - mit tiefentladenen Akkus der über Monate „vergessenen“ Bohrmaschine kann man nicht mehr arbeiten! Kann mit einem Netzgerät nicht passieren.
Für Bohren in Beton: Nur einen guten Bohrhammer! Übrigens, wenn solche Arbeiten nur in längeren Zeiträumen vorkommen, kann man sich ein vernünftiges Gerät preiswert im Baumarkt ausleihen - immer noch billiger als ein akzeptables (teures) Gerät kaufen, das man selten braucht.
Für gelegentliches Bohren - z.B. in Holz - reicht eine einfache Maschine auf jeden Fall, wenn sie nicht bis an die Grenzen belastet werden muss. (Von einem ausgesprochenen Billigheimer würde ich abraten - mir ist vor ein paar Jahren bei einer MeisterCraft-Flex für 15 Euro(!), die ich mir für eine unaufschiebbare Arbeit in der Ferienwohnung gekauft hatte, während der Arbeit das Gehäuse aufgegangen!!!)
Danke erstmal den zahlreichen Antwortern für ihre Einschätzungen!
Was ihr gegen ein Schlagbohrmaschine habt ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar geworden. Wenn ich täglich zig 12er Löcher in Beton bohren müsste, hätte ich auch gerne eine „Duss“ die das quasi von allein macht. Die gesuchte Bohrmaschine soll aber als Geschenk (neben Holz bohren und schrauben) nur dem gelegentlichen Löchermachen in Rigips oder vereinzelt auch mal in Mauerwerk dienen (das meinte ich mit Stein Edelherb!) Mit Schlagwerk geht das immerhin etwas besser als ohne, warum soll ich dann darauf verzichten? Nur weil es was besseres gibt?
Bzgl Wegwerf-Mentalität Edelherb: Ich fragte ja gerade nach der Qualität, weil ich nicht den totalen Müll kaufen will. Meine bisherige Maschine hatte ich glaub 20Jahre und hab die in erster Linie wegen des Bohrfutters (manuell) aufgegeben (fehlte auch schon ein Zahn). Nun habe ich seit Jahren eine B&D die (für Heimwerkeransprüche) einen soliden Eindruck macht. Vom Gerüst fallen hält die sicher nicht aus, aber dafür möchte ich auch nicht bezahlen müssen.
@Ole: Wo werden die SKILs denn nun hergestellt? Ich dachte, die gehören zu Bosch? Die „RobustLine“ sehen ja ganz nett aus, aber das sind doch Bohrhämmer, keine Bohrer für eine Bohrmaschine
@pieter: klar, ein billiges Akkusgerät finde ich auch unnötig. Falls ich eines brauche, leihe ich ein gutes aus. Wenn nicht, nehme ich auch lieber das immer einsatzbereite Kabelgerät.
Inzwischen habe ich übrigens eine Bohrmaschine bestellt. Aber keine SKIL, sondern eine von Black&Decker für €32.- im Koffer. Bei den SKIL gab es in der Einstiegsklasse keine stufenlose Drehzahleinstellung und B&D machte doch einen besseren Eindruck.
ich habe eine Skill seit rund 20 Jahren in gebrauch (leichter
Innendienst) und die geht immer noch. Ich verwende sie als
leichter Bohrer und Schrauber, allerdings ohne Schlag. Zum
Schlagbohren nehme ich Bosch-Hammer.
OK, danke. Vielleicht sollte ich diese Marke doch auf die Liste der möglicherweise kaufbaren setzen. Scheinen doch nicht soo schlecht zu sein, wie ich das eingeschätzt hatte.
wie die andern schon geschrieben haben, vermische nicht gelentlichen Hobbygebrauch mit heftigem Hobbygebrauch, die Profis eh mal außen vor. Eine einfache mechanische Schlagbohrmaschine ist keine einfache pneumatische Schlagbohrmaschine. Markennamen sagen schon lange nichts mehr. Es gibt keine eierlegende Wollmichsau die ein Leben lang hält. Außer man arbeitet nicht damit. Viele namhafte Firmen haben eine Serie mit eingekauften Billigprodukten im Angebot die sich nicht von no-names unterscheiden, bis auf das outfit. Mein teurer Fein Akku-Schrauber hat sich als ein Mitsubishi-Produkt mit Plastikgetriebe mit einem Mabutchi- Modellbaumotor herausgestellt. Das Gesicht der Herren von Fein-Tools, als ich denen das Teil auf den Tisch legte, kein Kommentar.
Da gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder du legst richtig Knete auf den Tisch und deine Urenkel freuen sich noch dran, oder kauf was du willst, und sei nicht traurig, wenn du das Ende dieser Maschine erlebst.
ich kann gut nachvollziehen, dass Du Dir den Unterschied zwischen Bohrhammer und Schlagbohrer nicht vorstellen kannst, wenn Du keinen besitzt.
Ich konnte mir vorher auch nicht vorstellen, auf folgendes nicht verzichten zu wollen: Navi, PC, Handy/Smartphone, Klimaanlage im Auto …
Bei einer Schlagbohrmaschine musst Du kräftig über Kopf gegen die Betondecke drücken. Entgegen der statistischen Wahrscheinlichkeit komme ich immer auf Armierungsdraht. Die Bohrer verglühen. Die Arme werden lahm, dass Loch wird immer breiter, aber kaum tiefer.
Beim Bohrhammer darf ich nicht drücken, dass erledigt der von selbst.
Mit den SDS-RobustLine-Bohrer muss ich aufpassen, dass ich nicht beim Nachbarn darüber ankomme: Dass Loch zieht sich von allein, blitzsauber und butterweich rein: Einmal ausprobieren - nie wieder Schlagbohrer!
Aber es stimmt: Den Bohrer gibt es nur für das SDS-System.
ich kann gut nachvollziehen, dass Du Dir den Unterschied
zwischen Bohrhammer und Schlagbohrer nicht vorstellen kannst,
wenn Du keinen besitzt.
*smile* es ist nicht so, dass ich noch nie mit einem Bohrhammer gearbeitet hätte und euch nicht glauben würde, dass man mit denen leicht und gerne arbeitet
Aber für meine hier geforderten Anforderungen wäre einer hoffnungslos überdimensioniert.