Hallo
Ich habe zwei Akkuschrauber bei denen der Akku hinüber ist. Ich habe die Akkus (Gehäuse das an die Maschine gesteckt wird ) aufgeschraubt und gesehen, das es auch nur mehrere kleinere Akkus sind, die miteinander verlötet wurden. Kann ich dieses Akkus also einfach gegen neue (z.B. handelsübliche Akkus aus dem Baumarkt ) austauschen oder gibt es dann Probleme ? Gesamtleistung 14,4 V und 1,2 Ah
Sicherlich könnte ich beim Hersteller einen orig. Akku nachkaufen, aber ich bin von der Qualität nicht überzeugt, da die Maschine nicht sehr alt ist und auch nicht viel benutzt wurde.
Gruß Nino
Ich habe zwei Akkuschrauber bei denen der Akku hinüber ist.
Hallo Nino,
bei Billigschraubern lohnt sich das finanziell von vornherein nicht. Technisch wäre es kein Problem, wenn man als Ersatz den gleichen Typ nimmt. Allerdings braucht man zur Montage ein spezielles Schweissgerät zum Verbinden der Einzelzellen.
Gruss Reinhard
Hi
Allerdings braucht man zur Montage ein
spezielles Schweissgerät zum Verbinden der Einzelzellen.
??? Wie beschrieben hatte ich ein Gehäuse der Akkus schon auf. Dort waren mehrere einzelne Batterien (Akkus) durch Drähte aneinandergelötet. Also frei zugänglich und nirgends verschraubt oder eingegossen. Der einzige optische Unterschied besteht darin, das die runden Teile nur mit braunen Papier umwickelt sind und somit echt billig aussehen.
Gruß Nino
Hallo Nino,
im Prinzip spricht nichts dagegen, Dir so ein Akkupack selbst zu bauen.
Daß die einzelnen Zellen „nur braun“ eingewickelt sind, läßt keine Rückschlüsse auf die Qualität derselben zu. Die sind nur nicht zum Anschauen gedacht.
Die Haltbarkeit dieser Ni/Cd Akkus (Nickel/Cadmium), steht und fällt zu 95% mit dem Laden und Entladen. Wenn möglich erst laden, wenn Akku wirklich leer, und dann ganz voll. Leicht gesagt, wenn Du kein Ladegerät mit Temperatur/Ladezustand/Ladestrom-Überwachung hast, doch möglich.
Aber zurück zu Deiner Frage:
Auf die richtige Polung der einzelnen Zellen achten (sind in Reihe geschalten, um die nötige Spannung zu erreichen), Du hast ja ein Muster.
Die Verbindungen untereinander müssen auf alle Fälle temperaturbeständig sein, werden schon mal heiß beim laden.
Die Hersteller von diversen kostengünstigen Maschinenakkus tun auch nichts anderes als Du vorhast.
Die Baugröße der einzelnen Zellen muß natürlich auch stimmen, die ist in Deinem Fall ohnehin vorgegeben.
Also zusammenbauen und ab damit ins Ladegerät. Die ersten beiden Ladevorgänge sollen weit länger dauern, als die nächsten, und bitte ganz entladen. Merkst an Leistung und Drehzahl Deines Schraubers.
soviel in Kürze
fröhliches Schrauben,
Gruß, Österreich
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Hi Nino,
Allerdings braucht man zur Montage ein
spezielles Schweissgerät zum Verbinden der Einzelzellen.
??? Wie beschrieben hatte ich ein Gehäuse der Akkus schon auf.
Dort waren mehrere einzelne Batterien (Akkus) durch Drähte
aneinandergelötet. Also frei zugänglich und nirgends
verschraubt oder eingegossen.
Gute Hersteller verschweißen ihre Zellen oder liefern angeschweißte Lötfahnen. Da wird nichts gelötet.
Löten kann die einzelne Zelle lokal überhitzen und schädigen.
Obwohl die Modellbauer da ihre eigenen Vorstellungen zu haben scheinen:
http://www.modellbautechnik-feldhaeuser.de/tips.html…
Ich kann jetzt nur vermuten, daß sie die Nachteile des Lötverfahrens gegen die Vorteile beim Wettbewerb abgewogen haben. Ich schätze, die Haltbarkeit ist da nicht ganz so wichtig.
mfg Ulrich
??? Wie beschrieben hatte ich ein Gehäuse der Akkus schon auf.
Dort waren mehrere einzelne Batterien (Akkus) durch Drähte
aneinandergelötet.
Hallo Nino,
wenn die Zellen, die du kriegst, Drähte zum Verlöten haben, ok. Direktes Löten auf den Boden oder den Knopf der Zelle ist aber Murks - was nicht heisst, dass es nicht trotzdem funktioniert.
Profis verbinden die Zellen mit geschweissten Edelstahlbändern, die brauchen auch weniger Platz, und das Punktschweissen schadet der Zelle nicht.
Gruss Reinhard
Hallo
Was der Laie nicht wusste, das die Akkus miteinander verschweißt werden müssen/ sollten. Einfach nur löten macht nach euren Erklärungen keinen Sinn und leuchtet mir auch ein. Ich habe nicht bedacht, das durch das Laden eine höhere Temperatur entsteht. Das die aber Lötzin zum schmelzen bringt hätte ich eher nicht vermutet.
Gruß Nino
Hi Nino,
Ich habe nicht bedacht, das durch das Laden eine höhere
Temperatur entsteht. Das die aber Lötzin zum schmelzen bringt
hätte ich eher nicht vermutet.
Woraus entnimmst du deine letzte Aussage? Lötzin schmilzt so ab ca. 190 bis 220 Grad (je nach Alter und Material). Wenn also Lötstellen sich wieder ablöten, dann hat der Akku eine wesentlich höhere Temperatur und ist schon lange defekt.
Wenn schon, dann schädigt die längere Einwirkzeit der Löttemperatur die Chemie der Zelle.
mfg Ulrich