Es kam per Schiff, fuer eine Portogebuehr von 4 DM!
Das ist natürlich ein Hammer und wirklich nicht besonders seriös. Allerdings habe ich diese Erfahrung bisher nicht machen müssen, da ich nur bisweilen im Inland bestelle und dann der Versand kostenlos ist.
Ja, so sollte man denken, aber dem steht die sogenannte
Autorenpsychologie im Weg. (…)
Jeder Dritte Deutsche, der einen PC hat, schreibt heute und
will veroeffentlichen!
Sicherlich kann man eine Profilisierungssucht den AutorInnen nicht absprechen, aber dass sie (inzwischen) dermassen ausgeprägt ist, war mir fremd. Liegt allerdings daran, dass ich mich mit dem Markt selbst wenig auseinandersetze. 1999 war ich hier auf der Frankfurter Buchmesse, und es war mir ein Greuel. (Oh, oh, das schreibt man ja nun „Gräuel“ - furchtbar!) Tausende Verlage, so schien’s mir, die um die Leserschaft buhlen, doch übrig bleibt/blieb nur das, was dank Finanzkraft stark umworben werden kann. Die Frage nach dem Sinn und Unsinn solcher Bücher wird dabei wohl eher selten gestellt.
und da liegt dann noch ein kleines problem: rein rechtlich
hast du damit keine veröffentlichung vorliegen. wenn du darauf
angewiesen bist, kann es zum problem werden.
gruß
tobias
Hi Tobias!
Gilt das auch für publikationspflichtige Dissertationen an Universitäten?
Meines Wissens wurde die Idee zu BoD im Zusammenhang mit veröffentlichungspflichtigen Ausarbeitungen an den Hochschulen geboren, weil es Studenten/innen billiger kam, die 20 bis 50 Pflichtexemplare über BoD zu erstellen als im Copy-Shop alles 50x zu kopieren und binden zu lassen.
Wenn BoD also *nicht* als Veröffentlichung gilt, welchen Status haben dann über BoD produzierte Dissertationen?
Meines Wissens wurde die Idee zu BoD im Zusammenhang mit
veröffentlichungspflichtigen Ausarbeitungen an den Hochschulen
geboren, weil es Studenten/innen billiger kam, die 20 bis 50
Pflichtexemplare über BoD zu erstellen als im Copy-Shop alles
50x zu kopieren und binden zu lassen.
das ist was anderes. wenn du 20 bis 50 pflichtexemplare herstellst - verfahren egal - und der öffentlichkeit (also nicht dem bekanntenkreis) zugänglich machst/verkaufst, dann liegt eine veröffentlichung vor.
es liegt keine veröffentlichung vor, wenn du dein buch einfach nur da reinstellst und darauf wartest, dass damit was passiert.
das sehe ich aber anders! Denn immerhin beliefert BoD das Bundesarchiv mit einem Pflichtexemplar. Und damit dürfte es imho als eine „Veröffentlichung“ gelten. Egal, wieviele Exemplare rausgehen.
ihr könnt von mir nen paar isbn-nr. geschenkt bekommen!
für 100 stück zahlt man so um die 270 dm glaub ich, also unter
3 dm. einzel-isbn sind wirklich ne frechheit.
und ich hab noch 97 frei ;o)
Danke, Marian, aber dazu muss das Buch erst einmal fertig sein. ;o) Doch was mir gerade in den Sinn kommt: Ist das nicht Wucher, wenn BoD für einzige ISBN 120,- DM verlangt? Für hundert verkaufter ISBN würden die ja einen Gewinn von ungefähr 11.700,- DM Gewinn machen!
nein, das ist kein wucher, denn die einzel-isbn kostet in frankfurt beim börsenverein des dt. buchhandels glaub ich auch 120.-- dm!!!
aber ich würd jedem empfehlen, der weiss, dass er mehr als ein buch machen wird, sich zumindestens 10 nr. zu kaufen. ich war mit 100 wohl nen bisschen voreilig ;o)
erst wollt ich gar ja tausend ordern, die sind im verhältnis dann noch viel billiger. da wurde ich aber höflich ausgelacht. heute weiss ich auch, warum!