Da sich bei uns zu Hause schon mehrere PCs (größtenteils mit Win XP) angehäuft haben, möchte ich gerne über das Netzwerk booten. Sozusagen soll er das Betriebssystem entweder komplett oder teilweise vom Server holen und dann noch zusätzlich den Login überprüfen, so dass ich beliebig Benutzer erstellen kann und dann jeder ein Benutzer erhält.
Das ganze sollte nach Möglichkeit auf Windows oder ggf. auf Debian/Linux laufen.
Da sich bei uns zu Hause schon mehrere PCs (größtenteils mit
Win XP) angehäuft haben, möchte ich gerne über das Netzwerk
booten.
Erm… das ist aber nicht dein ernst, oder? Mal abgesehen davon, daß das eine Sauarbeit wäre (PXE aufsetzen), hab ich meine Zweifel, ob Windows XP überhaupt diskless betrieben werden kann - und wenn, dann braucht es irrwitzige Mengen an RAM. Außerdem müssen die Netzwerkkarten PXE-fähig sein, man muss ein passendes BootROM basteln usw. usf.
Ich hab mal spaßhalber 2003 per iSCSI gebootet - weia, was 'ne Arbeit und so sinnvoll wie ein Kropf.
Verabschiede dich mal gleich wieder von der Idee. Wenn überhaupt, käme nur eine Terminalserver-Lösung in Frage, aber die Lizenzkosten sind… spaßig.
Oder wechsel zum Mac, der kann tatsächlich recht einfach diskless betrieben werden. Aber auch hier braucht man einen OS X-Server, Zeit und ein gutes Netzwerk…
Oder wechsel zum Mac, der kann tatsächlich recht einfach
diskless betrieben werden. Aber auch hier braucht man einen OS
X-Server, Zeit und ein gutes Netzwerk…
Ok, so weit…
Ein Kollege von mir hat sich vor kurzem ein Mac zugelegt und ich habe auch noch einen im Lager, mit denen ich es gerne testen würde…
Also Zeit und ein gutes Netzwerk habe ich, aber was ist ein OS X-Server und wie kann ich so einen machen?
Wenn ich Software brauche, ist diese kostenlos herunterzuladen? Wenn nein, gibt es dann Alternativen?
Vielen Dank soweit!
Gruß pcfreak92
PS: Ich wollte das „Netzwerk-Booten“ eigentlich nur mal testen…
Also Zeit und ein gutes Netzwerk habe ich, aber was ist ein OS
X-Server und wie kann ich so einen machen?
Das Mac OS gibt es, ähnlich wie Windows, als ‚normales‘ OS für Clients und als Server-Version. Das musst Du separat erwerben und kostet bei einem meiner lokalen Apple-Händler in der Version für 10 User CHF 679.–.
PS: Ich wollte das „Netzwerk-Booten“ eigentlich nur mal
testen…
Den Angaben in der anderen Antwort zufolge ist das aber so aufwendig, dass man das schwerlich ‚nur mal testen‘ kann. Du müsstest, abgesehen von der Anschaffung der nötigen Software, doch eine ganze Menge Zeit investieren, um die nötigen Sachen zu lernen.
Die Einrichtung für Netinstallation und Netboot ist eigentlich recht einfach, im Prinzip richtet man einen Rechner fertig ein, macht ein Image (was auch sehr einfach ist), stellt das Image per Server zur Verfügung und kann an den Clients beim Booten das Image auswählen.
Installation geht ähnlich, per multicast auch beliebig viele auf einmal. Zumindest in dem Punkt ist Windows mit dem WDS ähnlich, wenn auch immer noch ungleich komplizierter.
Bei OS X kann man weiterhin im OpenDirectory (vergleichbar in etwa mit AcitveDirectory und Group Policies) festlegen, ob der User z.B. seine Daten lokal liegen hat oder komplett diskless arbeitet.
Wenn ich Software brauche, ist diese kostenlos
herunterzuladen? Wenn nein, gibt es dann Alternativen?
Nein, nicht wirklich. Wobei bei OS X das Basissystem (aka Darwin) ja Open Source ist und ich mir durchaus vorstellen könnte, daß man einen NetBoot-Server relativ einfach nachbauen könnte.
Auf der anderen Seite ist die OS X-Server-Variante relativ günstig (im Vergleich zu Windows), unlimited Client kostet unter 1k€.
sehr interessantes Thema. Aber für zuhause Kanonen auf Spatzen.
Nicht nur der Server muss bei Winsystemen entsprechend ausgestattet sein, sondern auch die Thin clients.
Hallo,
jedes grössere Windowsnetzwerk funktioniert nach einem einfachen Prinzip welches sich in der Praxis gut bewährt hat.
Auf den Clients wird von der Festplatte ein Windows Xp pro gestartet, diese Platte muss nur das Betriebssystem aufnehmen und die dazugehörige Software. Wenn keine Softwareänderungen gewünscht werden wird dies mit einer Steckkarte verhindert.
Jeder PC meldet sich an einem Windows Server der Activ Directory ( Windows 2000 Advance Server oder ein 2003er Server, der aktuelle Homeserver von MS sollte dies auch können )unterstützt an und über die Benutzeranmeldung wird über das Startscript vom Server ein Servergestützes Benutzerprofil geladen welches Laufwerke und Berechtigungen zuweisst.
Der Vorteil ist der, Betriebssystem + Software sind gerne mal über 2 GB und die sind nun mal schneller über Festplatte geladen als übers Netzwerk. Das nächste ist Daten und Benutzereinstellungen sind auf dem Server gespeichert und können gut in eine Datensicherung gebracht werden.
PXE Boot wird in einigen Firmen nur zur Wiederherstellung des Betriebssystem verwendet um nach einem Festplattencrash den Client wieder herzustellen.
Dies mal als Idee für ein Servergestütztes Netzwerk von mehreren PC.
VG Sven
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