Bootfähiger USB-Stick trotz altem BIOS

Hallo,

ich hätte da mal gerne ein Problem:

Ich möchte in ein recht betagtes Notebook (Baujahr vor 2000) einen USB-Stick als bootfähiges Laufwerk installieren, um damit die HDD zu ersetzen und ein schlankes Linux-System zu bauen. (DSL)
Nun kann ich im BIOS selbstverständlich kein USB-Laufwerk zum booten auswählen, hätte es aber doch ganz gerne.
USB-Anschlüsse sind immerhin vorhanden.

Meine eigentliche Frage lautet nun: Wäre es prinzipiell möglich den Stick so an das Flachkabel der Festplatte zu adaptieren, dass dieser Stick als HDD erkannt wird? Ich habe keine Angst vor dem Lötkolben, bin aber experimentierfreudig.

Ich weiss nicht wie Festplatten im Detail angesteuert werden bzw. welches Signal sie zurückgeben müssen um vom Controller als funktionsfähige HDD erkannt zu werden.

Ich würde mich freuen wenn jemand Spaß daran hätte sich hier mal ein paar Gedanken zu machen.

Vielen Dank und viele Grüße:

Nicola

hey

ich denk mal das wird nicht so einfach gehn :frowning:
(wenns so einfach wäre, wären die solid-state-disks ja nicht so sündhaft teuer… :wink: )

bei so einem alten pc würde ich über bootdisketten nachdenken… vllt auch live cds und usb als speicher?

warum kann das os denn nicht auf die hdd?

Moien

Wäre es prinzipiell
möglich den Stick so an das Flachkabel der Festplatte zu
adaptieren, dass dieser Stick als HDD erkannt wird?

Nein.

Aber man kann CF-Karten zu IDE Platten umlöten. Die fertigen Adapter kosten allerdings auch nur 10-15 Euro auf eBay, so gesehen würde ich den Weg des geringsten Widerstands gehen …

cu

Hallo,

danke für die schnelle Antwort!

Das OS ist bereits auf der HDD, aber ich möchte keine laut knatternde Platte in dem Ding haben.
Insgesamt soll aus dem alten Kasten ein schlanker, geräuschloser (Lüfter ist schon ersetzt) Mediaplayer werden.
Natürlich könnte ich mir auch einen IPod oder so kaufen, aber ich habe Spass am Basteln. Hier ist also quasi der Weg das Ziel.

Rein theoetisch müsste es da ja eine Möglichkeit geben. Wie gesagt: Ich löte ganz gerne und dringe da auch gerne tiefer in die Innereien ein.

Nicola

Oh, da war ja noch eine Antwort!

@ pumpkin

CF-IDE-Adapter sind eine gute Idee, der werde ich einmal nachgehen…
Ich hoffe die DInger funktionieren auch ohne Mucken.

Aber mal so aus Interesse: Weisst du wie man die CF-Karten umlöten kann?

Vielen Dank und Grüße:

Nicola

Moien

CF-IDE-Adapter sind eine gute Idee, der werde ich einmal
nachgehen…
Ich hoffe die DInger funktionieren auch ohne Mucken.

Jein: bei billigen Karten oder vermurksten Adaptern kommt man nur auf PIO. Das ist zu langsam für normalen Betrieb. Man braucht schon DMA.

Mit einer anständigen Karte läuft das richtig gut.

Aber mal so aus Interesse: Weisst du wie man die CF-Karten
umlöten kann?

grob 50 dünne Leitungen, ein IDE Stecker und dann das: http://www.interfacebus.com/CompactFlash_True_IDE_pi… mit dem http://pinouts.ws/ata-ide-pinout.html verbinden.

Die Listen gibt es hundertfach im Netz. Die Hinweise an der ersten List unten sind aber wichtig: diese Details machen den Unterschied.

cu

Also wenn Du einen fertigen Adapter suchst, dann schau einfach mal hier nach:
http://shop.ebay.de/?_from=R40&_trksid=m38&_nkw=adap…
Da wirst Du sicherlich Deinen benötigten finden und brauchst dann nicht noch umständlich löten etc.
Grüße

Hast du denn den Dialog zu „ssd“ ab 15.9. hier nicht gelegesen?
Um von 2,5 Notobook-Lw auf Desktop zu kommen, brauchts noch einen Adapter, fällts mit gard nicht ein, wies heißt.

Moien

Um von 2,5 Notobook-Lw auf Desktop zu kommen, brauchts noch
einen Adapter, fällts mit gard nicht ein, wies heißt.

Das ist nur eine andere Bauform und die Adapter sind PASSIV. Wenn der UP eh mit einzelnen Kabeln handiert ist es wurscht ob sie (er?) nun das 2,5-IDE Raster oder das 3,5-IDE Raster benutzt. Die Pinnummern bleiben gleich.

cu