Bootprobleme: /dev/hdc1 does not exist

Hallo,

ich brauche mal wieder eure Hilfe. Ich habe seit heute Mogen ein
Problem beim Booten meines Rechners. Genauer gesagt: Debian will
nicht mehr mit dem Rechner ist alles in bester Ordnung. :smile: Das
Problem stellt sich wie folgt dar:
Ich starte den Rechner und erst mal sieht auch alles ganz normal aus.
D.h. alles läuft ohne Fehler durch bis das root Dateisystem
eingehängt werden soll. Hier die letzten Einträge des Bootprozesses
bevor der Rechner aufgibt (Kommentare von mir sind in Klammern):
[…SNIP…]
Probing IDE interface ide1…
hdc: ST3120026A, ATA DISK drive
hdd: SAMSUNG SV1203N, ATA DISK drive
ide1 at 0x170-0x177,0x376 on irq 15
Done.
Begin: Mounting root file system… (das liegt auf hdc1)
Begin: Running /scripts/local-top…
Done.
Begin: Waiting for root file system… (nun passiert geschlagene 5
Minuten garnichts… und dann:smile:
Done.
ALERT!: /dev/hdc1 does not exist. Dropping to shell!
BusyBox v.1.01 (Debian 1:1.01-4) Builtin shell (ash)
/bin/sh: can’t access tty;job control turned off
/ #
Wie man sieht bleibt er in einer root-shell (ash?,sh?) hängen. Ohne
das PW Abzufragen. Ein: ‚ls /dev/ | grep hd‘ bringt keine Ergebnisse,
hdc fehlt also tatsächlich.
Google sagt dass eventuell die module fehlen um die Festplatte
ansprechen zu können. Das kann meiner meinung nach nicht sein, weil
er die FP ja richtig erkennt. lsmod ist leider nicht möglich:
‚/bin/sh: lsmod: not found‘. Das Motherboard ist ein MSI KT4 Ultra
mit Via VT8235 Chipsatz. Der Versuch: ‚insmod via82cxxx‘ bringt
jedoch:
'Using /lib/modules/2.6.15-1-k7/kernel/drivers/ide/pci/via82cxxx.ko
insmod: cannot insert
‚/lib/modules/2.6.15-1-k7/kernel/drivers/ide/pci/via82cxxx.ko‘: file
exists (-1): File exists
scheint also geladen zu sein??
Ich weiß nicht weiter hab leider auch keine Knoppix zur Hand um es
mal damit zu probieren.
Nun werdet ihr fragen was ich gestern als letztes gemacht habe. Ich
hab mit aptitude ein upgrade gefahren. Meines wissens (kann mich ja
verguckt haben) hat aptitude dabei aber nichts von der Platte
gelöscht!
Braucht ihr noch Infos? Hmmm kernelversion geht nicht aber ich weiß
dass es 2.6.15 ist. Für alles weitere einfach fragen :smile:
Könnt ihr mir weiterhelfen?

Danke schon mal

Hans

Hallo nochmal :smile:

alles wieder in Butter. Es ließ mir keine Ruhe und ich habe mich noch mal an den Rechner gesetzt. Und plötzlich ging alles ganz schnell :smile:
Es fehlte nicht das Modul für den Chipsatz sondern nur ide-disk. Ein einfaches ‚modprobe ide-disk‘ und danach ‚exit‘ reichte aus um Debian zum laufen zu überreden.
Ich habe keine Ahnung warum das Modul nicht geladen wurde! Nun weiß ich aber woran es liegt und bin eine Erfahrung reicher:
Bleib auf apt-get … aptitude ist nüscht für dich *grins*

Hans

Hallo,

Bleib auf apt-get … aptitude ist nüscht für dich *grins*

Ich würde sagen, „testing“ ist für dich nüscht.

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Abgesehen davon, daß dein Kommentar ohne jede Information daherkommt, die mir sagen würde, warum du findest dass testing nichts für mich ist, hättest du wenigstens etwas schreiben können was den anderen (oder mir) sagt woher das Problem kommt. Dazu scheinst du nicht in der Lage zu sein, obwohl du hier im Forum schon ab und an einiges Wissen offenbart hast. Warum hälst du in dem Fall nicht einfach die Fre… äh Finger still? Den Kommentar oben braucht kein Mensch!
Aber ich konnte mir selber helfen obwohl testing ja nichts für mich ist. Danke!

Hans

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Bleib auf apt-get … aptitude ist nüscht für dich *grins*

Ich würde sagen, „testing“ ist für dich nüscht.

Abgesehen davon, daß dein Kommentar ohne jede Information
daherkommt, die mir sagen würde, warum du findest dass testing
nichts für mich ist,

Testing ist für Entwickler, die dann entsprechend Bug-Reports verfassen. Anwender sollten „Stable“ nutzen.

Und mit der impliziten Vermutung, daß irgendwas (aptitude) an dem Problem Schuld ist, machst Du Dich eher unbeliebt.

Aber ich konnte mir selber helfen obwohl testing ja nichts für
mich ist.

Fein, dann kannst Du ja auch noch einen Bug-Report verfassen. Tippst Du das nun bei jedem Reboot ein?

HTH,

Sebastian

Zu den initramfs-tools gibt es ja schon einige Bug-Reports…

Hattest Du eine Hardware Einstellung geändert oder die Platte ausgebaut ?

MfG

Hallo nochmal,

Testing ist für Entwickler, die dann entsprechend Bug-Reports
verfassen. Anwender sollten „Stable“ nutzen.

Das mag ja sein…aber du kannst mir nicht erzählen, dass es viele Desktop-Systeme geben wird, die auf Stable laufen.
Ich hab u.a. testing laufen weil ich glaube damit mehr über linux zu lernen weil ich dann gezwungen werde mich damit zu beschäftigen, damit sowas wie heute eben NICHT so häufig auftritt. Nenn es wie du es willst ich hab damit einiges gelernt und hab noch Spass daran. Ausserdem ist es noch ein Relikt aus Woody zeiten bei denen stable einfach ein gutes Stückchen hinter neueren Entwicklungen herhinkte.

Und mit der impliziten Vermutung, daß irgendwas (aptitude) an
dem Problem Schuld ist, machst Du Dich eher unbeliebt.

ok war etwas ‚vage‘ von mir ausgedrückt geb ich zu… gemeint war, dass aptitude gerne automatisch pakete installiert und/oder deinstalliert und dabei recht unübersichtlich für den ungeübten Benutzer (mich) ist. Das macht das reine apt-get nicht oder zumindest hab ich da mehr überblick/kontrolle drüber. Es war nicht gemeint dass aptitude Schuld ist.

Tippst Du das nun bei jedem Reboot ein?

Hatte den Rechner noch nicht neu gestartet bei meiner ersten Antwort auf meinen eigenen Artikel. Es ist tatsächlich so, dass ich es jedes mal eintippen musste, wenn ich den Rechner neu gestartet hab. Und das hätte ich tatsächlich erst mal getan bis ich mal zeit gehabt hätte zu googlen oder hier jemand eine vernünftige Antwort gegeben hätte :wink:

Zu den initramfs-tools gibt es ja schon einige Bug-Reports…

Danke für den Tipp. Der hats dann gebracht. Hab udev explizit ‚upbgegraded‘ und jetzt gehts auch ohne eintippen! Hoffe da kommt nichts mehr nach.
Ich frage mich nur gerade warum du mir den Tipp nicht gleich gegeben hast anstatt erst mal so eine blöde Antwort zu posten? Aber du wirst dir sicher unmengen an Büchern durchgelesen haben bevor du eine Frage gestellt hast. Wenn du überhaupt Fragen hast. Denn du weißt sicher schon alles oder? Aber lassen wir das. Ich habs ja mit deiner Hilfe nun hinbekommen. :wink:

Danke

Hans

Hattest Du eine Hardware Einstellung geändert oder die Platte
ausgebaut ?

MfG

Hey,

nein die Hardware ist nicht verändert worden. Es lag an udev bzw. den initramfs-tools. Mir hat es geholfen udev auf eine neuere Version ‚upzugraden‘. Jetzt gehts wieder.
Ich weiß noch nicht genau welches von beiden der PösePube war und wie die zusammenspielen aber ich werd mir die beiden in den nächsten Tagen wenn ich Zeit habe mal vorknöpfen und anschauen :wink:

Hans

Hallo,

Testing ist für Entwickler, die dann entsprechend Bug-Reports
verfassen. Anwender sollten „Stable“ nutzen.

Das mag ja sein…aber du kannst mir nicht erzählen, dass es
viele Desktop-Systeme geben wird, die auf Stable laufen.

Hm? Also ich nutze in der Tat ein fast reines Stable für meine Desktops. Zwei Ausnahmen:

Ich habe einen anderen Kernel (2.6.15, der Debian 2.6.8 hat Probleme/einen Bug mit meinem USB-Modem) und Openoffice.or 2.0, wobei ich letzteres eigentlich nur zum „angucken“ installiert habe - ich nutze es kaum.

Dazu nutze ich die IMHO sehr guten Backports von Norbert Tretkowski (http://www.backports.org)

Ich hab u.a. testing laufen weil ich glaube damit mehr über
linux zu lernen weil ich dann gezwungen werde mich damit zu
beschäftigen, damit sowas wie heute eben NICHT so häufig
auftritt.

Ich bevorzuge eine andere Lern-Taktik: ausgehend von einem System, was keine (allzugroßen) Überraschungen bietet; lernen in kontrollierter Umgebung, gewissermaßen.

Hatte den Rechner noch nicht neu gestartet bei meiner ersten
Antwort auf meinen eigenen Artikel. Es ist tatsächlich so,
dass ich es jedes mal eintippen musste, wenn ich den Rechner
neu gestartet hab. Und das hätte ich tatsächlich erst mal
getan bis ich mal zeit gehabt hätte zu googlen oder hier
jemand eine vernünftige Antwort gegeben hätte :wink:

Gut, nun hast Du aber immerhin etwas gelernt :smile:

Zu den initramfs-tools gibt es ja schon einige Bug-Reports…

Danke für den Tipp. Der hats dann gebracht.

Prima.

Ich frage mich nur gerade warum du mir den Tipp nicht gleich
gegeben hast anstatt erst mal so eine blöde Antwort zu posten?

Es ist etwas nervtötend, dauernd „Linux funktioniert nicht zuverlässig“ zu hären nur weil die Leute mit einer Entwicklerversion spielen.

Wenn du überhaupt Fragen hast.
Denn du weißt sicher schon alles oder?

Natürlich nicht. Ich bin auch schon gehörig auf den Schnabel gefallen.

Gruß

Sebastian

Hallo,

Auch Hallo,

Testing ist für Entwickler, die dann entsprechend Bug-Reports
verfassen. Anwender sollten „Stable“ nutzen.

Ja,aber man sollte auch mal neugierig sein.

Ich hab u.a. testing laufen weil ich glaube damit mehr über
linux zu lernen weil ich dann gezwungen werde mich damit zu
beschäftigen, damit sowas wie heute eben NICHT so häufig
auftritt.

Ja,ein Debian testing kann man versuchen aber wenn möglich nicht auf einem
Produktivsystem und wenn man seine Daten noch braucht.
Das sollte schon relativ stabil laufen.

Ich bevorzuge eine andere Lern-Taktik: ausgehend von einem
System, was keine (allzugroßen) Überraschungen bietet; lernen
in kontrollierter Umgebung, gewissermaßen.

ACK

Es ist etwas nervtötend, dauernd „Linux funktioniert nicht
zuverlässig“ zu hären nur weil die Leute mit einer
Entwicklerversion spielen.

ACK
War auch neugiering und habe mal ein kanotix auf eine Test Partition
installiert.

noob@nooblinux:~$ infobash -v3
Host/Kernel/OS „nooblinux“ running Linux 2.6.16.5-kanotix-1 i686 [KANOTIX 2 006 CeBIT]
CPU Info Intel Pentium M 2048 KB cache flags( nx ) clocked at [1729.000 MHz]
Videocard ATI Radeon Mobility X700 (PCIE) X.Org 7.0.0 [1280x800 @60hz]
Network cards Intel PRO/Wireless 2200BGMarvell 88E8001 Gigabit Ethernet Controller, at port: a800
Marvell 88E8001 Gigabit Ethernet Controller, at port: a800
Processes 87 | Uptime 16min | Memory 273.777/1009.93MB | HDD FUJITSU MHV2100AT Size 100GB (55%used) | GLX Renderer MOBILITY RADEON X700 Generic | GLX Version 2.0.5755 (8.24.8) | Client Shell | Infobash v2.50rc10
noob@nooblinux:~$

Das läuft hier völlig problemlos und mit sehr guter performance.

Natürlich nicht. Ich bin auch schon gehörig auf den Schnabel
gefallen.

LOL

Gruß Norbert und frohes Eier suchen.