Huhu!
Ist der Borderline-Artikel in der Wikipedia einigermaßen stimmig?
Ich finde, das liest sich ein bischen schwammig, bzw. die Symptome und Anzeichen, die da stehen, sind von außen nur schwer nachzuvollziehen.
Viele Grüße!
Ph. aka aka.
Huhu!
Ist der Borderline-Artikel in der Wikipedia einigermaßen stimmig?
Ich finde, das liest sich ein bischen schwammig, bzw. die Symptome und Anzeichen, die da stehen, sind von außen nur schwer nachzuvollziehen.
Viele Grüße!
Ph. aka aka.
Hi,
Ich finde, das liest sich ein bischen schwammig, bzw. die
Symptome und Anzeichen, die da stehen, sind von außen nur
schwer nachzuvollziehen.
das könnte daran liegen, dass diese Persönlichkeitsstörung an sich „schwammig“ ist und von außen nur schwer nachzuvollziehen.
Gruß,
Malte
Huhu 2!
Ist der Borderline-Artikel in der Wikipedia einigermaßen
stimmig?
Ich persönlich finde den Artikel - sowohl stilistisch als auch inhaltlich - sehr schlecht geraten.
Ich finde, das liest sich ein bischen schwammig, bzw. die
Symptome und Anzeichen, die da stehen, sind von außen nur
schwer nachzuvollziehen.
Der Artikel erschwert meiner Meinung nach das Verständnis einer ohnehin sehr schwer zugänglichen Thematik. Borderline wird - so denke ich - ohnehin viel zu häufig diagnostiziert.
Aber das liegt auch in der Sache an sich: Menschen sind sehr komplex - und damit auch sehr unterschiedlich zueinander. Klassifikationssysteme mögen hilfreich für den Austausch zwischen einzelnen in eine Behandlung integrierte Stellen sein; dem Menschen aber werden sie niemals gerecht.
Als eine Behandlungsgrundlage und für das Verständnis eines Menschen & seiner individuellen Problematik ist so ein Name wie „Borderline“ Schall und Rauch.
Lieben Gruß
Patrick
Huhu!
das könnte daran liegen, dass diese Persönlichkeitsstörung an
sich „schwammig“ ist und von außen nur schwer
nachzuvollziehen.
Naja, aber beispielsweise Sätze wie
Zitat Anfang:
[Es fällt den Betroffenen schwer, Nähe zuzulassen, auch wenn sie ständig danach suchen. Dieses Problem ist ich-synton, das heißt Betroffene wissen nicht bzw. haben höchstens ein unangenehmes Gefühl, dass sie de facto Angst vor Nähe haben.]
Zitat Ende
klingen m.E. so, als hätte da ein Betroffener oder ein Angehöriger ihre private Erfahrung geschrieben - oder ist das jetzt ein Biologen-Vorurteil, und Phsychologenfachsprache liest sich wirklich so?
Viele Grüße!
Scrabz aka Philipp aka Drache.
Huhu Philipp
Zitat Anfang:
[Es fällt den Betroffenen schwer, Nähe zuzulassen, auch
wenn sie ständig danach suchen. Dieses Problem ist ich-synton,
das heißt Betroffene wissen nicht bzw. haben höchstens ein
unangenehmes Gefühl, dass sie de facto Angst vor Nähe
haben.]
Zitat Endeklingen m.E. so, als hätte da ein Betroffener oder ein
Angehöriger ihre private Erfahrung geschrieben
Gerade das von Dir Zitierte klingt eigentlich nicht nach Betroffenem oder Familienangehörigen, finde ich, denn die Unterscheidung „ich-synton“ (versus „ich-dyston“) ist a) eine psychiatrische, also fachliche und b) passt sie kaum zu den subjektiven Sichtweisen von Betroffenen oder Angehörigen.
Gruß,
Branden
klingen m.E. so, als hätte da ein Betroffener oder ein
Angehöriger ihre private Erfahrung geschrieben - oder ist das
jetzt ein Biologen-Vorurteil, und Phsychologenfachsprache
liest sich wirklich so?
*lach*
Nein, da hat jmd. versucht Fachbegriffe in allgemein Verständliches zu übersetzen und das z.T. leider m.E. sehr schlecht.
Es stimmt, dass es schwer ist Persönlichkeitsstörungen in kurzer Form so zu beschreiben, dass sie nachvollziehbar sind, weil man sich schwer tut sie zu vereinfachen, da die Infos dann unvollständig oder falsch (durch Auslassungen) sind.
Deswegen ist immer die Frage was für welchen Anlass…
Ich halte die Diagnosekriterien nach dem DSM IV /stehen auch auf Wikipedia) für eine relativ bildliche Erläuterung (bei allem hin und her was man über die Kriterienkataloge sagen mag)-für die schnelle Info- so dass man sich etwas drunter vorstellen kann.
m.E. ganz schöne Lösungen für das Problem zwischen lang und kurz, Fachsprache und verständlich haben gefunden
http://www.blumenwiesen.org/
wobei mir die Verbindung zwischen BPS und Missbrauch ein bißchen zu eng ist(kann, haben viele, ist aber bei weitem kein muss) und die Seite der Selbsthilfe (die Optik ist auch äh naja… also man muss da jeweils auf die Blumen links der Links)
http://www.borderline-selbsthilfe.de/Index/Page10357…
erstere ist erklärend-beschreibender, zweitere fachlicher
(lustigerweise sind beide von wikp aus verlinkt)
Für ausführlichere Infos entsprechend ausgerichtete Ratgeber/Erzählungen/Fachbücher.
das hier:
[Es fällt den Betroffenen schwer, Nähe zuzulassen, auch
wenn sie ständig danach suchen. Dieses Problem ist ich-synton,
das heißt Betroffene wissen nicht bzw. haben höchstens ein
unangenehmes Gefühl, dass sie de facto Angst vor Nähe
haben.]
meint den Widerspruch in den zwischenmenschlichen Beziehungen, zwischen Idealisierung und Entwertung. Das kann man sich in etwa so vorstellen, dass man sich kennenlernt und 3 Wochen lang eine sehr intensive Beziehung hat (häufiges sehen, telefonieren, intensive Gespräche, Unternehmungen usw. so ein bißchen wie eine Urlaubsbekanntschaft mit der man plötzlich alles teilt) und dann ist man plötzlich und i.d.R. ohne offensichtlichen Grund wieder weg vom Fenster- hoch runter hoch runter… Dieser Wechsel zwischen Idealisierung und Entwertung findet aber auch während dem Kontakt statt und das ist weitaus schwerer in Worte zu fassen. Bildlich: Man quatscht nett in einer Kneipe, plötzlich würgt die Person das Gespräch ab und geht, ruft dann aber 2 std. später an und fragt ob ihr ins Kino wollt. Die Situationen sind allerdings weitaus subtiler.
Das ganze steht mit den Verlustängsten im Zusammenhang und ist ein ewiges hin und her. Man sucht Nähe und Kontakt und wenn man’s hat will man’s wieder los werden, weil es „unangenehm“ ist- oder doch nicht und von vorne… Flummiartig. Was daran unangenehm ist, können die Betroffenen kaum formulieren, weil es keine wirklichen Anlässe gibt. Es ist es einfach da und dann geht man aus dem Kontakt.
Wichtig: es ist ein Kriterium. Kann aber muss nicht und sieht überall anders aus.
Ich-synton ist in diesem Satz unsinnig und ein unangebrachtes Fachwortwerfen. Ich-synton meint, dass wir Dinge zu uns gehörig empfinden uns mit ihnen identifizieren, mit den Dingen die wir tun und denken im Einklang sind, also ein „Ja, das bin ich, das ist gut“.
Ich-Dyston meint das Gegenteil es ist fremd, störend und gehört nicht zu uns. Eine Zwangsstörung ist zb. ich-dyston. Jmd. der 20 mal die Zahnpastatube zudreht, weiß rein rational, dass sie dadurch nicht „zuer“ ist und empfindet es durchaus als störend 20 Minuten im Bad rumzustehen und den Verschluss zu kontrollieren. Er kann es aber nicht einfach lassen.
In diesem Zusammenhang ist damit versucht worden das „unangenehme“ zu erklären- also die Tatsache, dass BPS-Patienten nicht in Worte fassen können, was die jeweilige Motivation für das auf und ab ist- er ist halt nett oder eben nicht nett, nervt oder nicht, hat vielleicht dies oder das getan oder nicht- aber eben nicht; ich suche seine Nähe, aber dann wirds mir doch zu eng.
Hallo,
Ich finde, das liest sich ein bischen schwammig,
ich finde den Artikel ziemlich schlecht strukturiert und daher schwer lesbar. Etliche Detail-Infos sind aber im Prinzip in Ordnung. Ich würde dennoch eine andere Quelle heranziehen, damit keine Mißverständnisse entstehen.
Grüße,
Oliver Walter
Huhu!
Ich finde, das liest sich ein bischen schwammig,
ich finde den Artikel ziemlich schlecht strukturiert und daher
schwer lesbar.
Unbenommen - meine ich auch.
Etliche Detail-Infos sind aber im Prinzip in
Ordnung.
Dass Aufkratzem von Mückenstichen als Symptom selbstverletzenden Verhaltens und Vorstufe zum Suizid? Ich weiss ja nicht…
Wenn wenigstens die Quellen vernünftig wären: aber nein, es werden nur 2 Internetseiten genannt.
Wenn man den DSM-4 und ICD-10 schon zitiert, dann sollte man beide wenigstens zur Hand gehabt haben. Für mich ist der Artikel sehr schlecht - und damit mangelhaft.
Lieben Gruß
Patrick
Hallo, Patrick,
ich bin - wie Du - nicht der Meinung, daß alle Informationen in dem Artikel richtig sind, weshalb ich dem Fragesteller lieber zu einer anderen Quelle geraten habe. Zugeben kann man aber schon, daß - wie ich schrieb - etliche Informationen im Prinzip in Ordnung sind.
Grüße,
Oliver Walter
Huhu!
Gerade das von Dir Zitierte klingt eigentlich nicht nach
Betroffenem oder Familienangehörigen, finde ich, denn die
Unterscheidung „ich-synton“ (versus „ich-dyston“) ist a) eine
psychiatrische, also fachliche und b) passt sie kaum zu den
subjektiven Sichtweisen von Betroffenen oder Angehörigen.
Oh, dann habe ich das wohl mit zu biologischen Augen gelesen - ich bin an „wenn mans nicht messen kann, gilt es nicht“ gewohnt.
Andererseits würde das wohl auf Behavorismus hinauslaufen.
Vielen Dank jedenfalls!
Ph.
Huhu!
Danke an alle für die Infos, und für die Links - der Artikel ist also mehr oder weniger stimmig, verbreitet aber Falschinformationen.
Ich les mir bei Bedarf mal die Links durch.
Viele Grüße!
Ph. aka aka.