hi
Mein Hausarzt hatte mir mal Distress-Syndrom diagnostiziert,
also körperliche Beschwerden (pyschosomatische
Rückenschmerzen) durch zuviel negativen Stress.
negativer Stress kann AUCH Langeweile sein - negativer „Stress“ ist alles, was uns belastet … viel zu tun zu haben, bei einer Tätigkeit die uns erfüllt und Spass macht, würde niemand als „Stress“ bezeichnen
Mit meiner Partnerschaft bin ich - Gott sei Dank - sehr
zufrieden, ja sogar glücklich. Wirklich das einzige Manko ist,
dass ich mit meinem Partner nicht über genau das Problem
sprechen kann…
nunja *grins* er ist nicht dein Therapeut ;o) und wenn er in einem anderen Sachgebiet arbeitet und/oder in anderem Umfeld, fehlt ihm tatsächlich der Einlick um dich verstehen zu können
Ich musste wegen des Studiums und des angestrebten Berufes
wegen viele Hobbys aufgeben (Reiten und mein Pferd an meine
Freundin abgeben usw.)
du MUSSTEST garnicht ! Du WOLLTEST ! Du bist kein Opfer, du siehst dich nur als eines ;o) (ist ja auch bequemer und verhilft einem zu einem kleinen Heiligenschein *grins*)
Dass du das Reiten und ein eigenes Pferd aufgeben hast um des Studiums (und der guten Noten) willen, sagt nur dass DIR das Studium eben zu dem Zeitpunkt wichtiger war als das Pferd, aber niemand hat dich gezwungen ;o) du musstest GARNICHT
Fehlt dir ein wenig Selbstverständnis und Selbstbewusstsein?
Da ich im letzten Jahr sehr viel negative Erfahrungen im
Studium hinnehmen musste, fehlt mir das Selbstbewusstsein, ja.
„hinnehmen musste“ … wieder das arme Opfer ??
Führst du ihn nur wegen deines Partners (=Freund?) aus? Könntest du ::dir einen anderen Job vorstellen?
Nein, eigentlich nicht.
Lass das „eigentlich“ weg… dann stimmts !! Aber lass auch den Freund weg… räumlich gesehen :o)
Das Studium macht mir inhaltlich viel Spaß, nur erwarte ich von
mir auch Erfolge.
du studierst also noch, hast noch keinen JOb ? Welche „Erfolge“ also ?
Da die in letzter Zeit ausblieben, ich aber genauso gearbeitet habe,
wie bisher,suchte ich nach einem Grund.
Welche „Erfolge“ ? Prüfungsnoten ?
Er studiert ebenfalls Ingenieurswissenschaften.
Wir lernen viel zusammen und das bisher für uns beide sehr
effektiv. Doch bleibt mein Erfolg leider immer mehr aus.
und er wird „immer besser“ also du ? Evtl. weil er mehr von eurer gemeinsamen Lernerei profitiert als du ? Und das frustriert dich ?
Wie wäre es, wenn du mit jemand anderem zusammen lernen würdest ? Jemandem den du nicht als „konkurrent im eigenen Bett Haus“ sehen würdest, sondern jemanden mit dem du dich ergänzt, so dass auch DU etwas davon hast?
Ich möchte sehr gerne weitermachen und hier an dieser Uni
meinen Weg gehen, also meinen Abschluss machen.
warum NICHT und an einer anderen Uni? Aktuell hast du die täglich Leistung-Kontrolle direkt vor deiner Nase, 24 Stunden lang, Tag und Nacht
Für einen Arbeitnehmer gibt es m.E. nichts demotivierenderes als tägliche Fortschrittskontrolle, berichten lässt, Leistungskontrolle, Erfolgskontrolle - da hätte ich auch keinerlei Motivation mehr auch nur ansatzweise den Finger krumm zu machen
Da ich mich selbst desöfteren dabei erwische, mich vor der
Lern- und Forschtätigkeit zu drücken, frage ich mich nach dem
WARUM.
aus Angst wirklich zu versagen - vor den Augen deines Freundes?Angst nicht mithalten zu können ? Das lähmt !
Und daher meine Frage: Was sollte ich jetzt nun am besten tun?
hmmmm, also ICH würde mich an deiner Stelle nach einer anderen Universität umgucken, um den Abschluss unbelastet und vor allem unbeobachtet und unabgelenkt dort zu machen …
Gruß H.