Hallo Peter,
Zu Deinen Fragen:
Jetzt kannst Du im Wald am Fuss der befallenen Fichten und Tannen, auf den Blättern Bormehl feststellen.
Massnahmen:
Sofort fällen,schälen, Rinden und Aeste an Ort verbrennen, Holz abtransportieren.
Schön und gut aber:
Die Holzpreise sind infolge seit Jahrzehnten andauerndem „Waldsterben“ total im Keller.Die Holzlager überfüllt, die Sägereien überlastet, die Schlagkosten höher als der Ertrag.
Wie Eckard unten schreibt: Der käfer hat an einer gesunden Tanne oder Fichte keine Chance zu bohren.
Also wir müssen unbedingt so schnell als möglich versuchen den Wald gesund werden lassen.
Aber wie ?.. auch mit sehr hohen Kosten.
Nicht nur unter Fachleuten sind die Ursachen für das Waldsterben seit vielen Jahren bekannt.Damals vor 20 Jahren haben die Medien zur Genüge davon berichtet.
Der „Lothar-Sturm“ am 26.Dez 1999 war der letzte „Schuss“ vor den Bug, man hatte wieder einen Sündenbock für das Waldsterben gefunden.
Wer aber die umgestürzten Bäume, nicht nur im Wald,auch Hochstammobstbäume genauer untersuchte, konnte leicht feststellen, dass grössere abgefaulte Wurzeln die Hauptursache der Schäden bewirkte.
Schaut doch einmal euere Wälder an, wenn Ihr mit der Dreckschleuder über Land gondelt… erschreckend ganze Baumgruppen verdorrt.
Jeder könnte mithelfen das Waldsterben aufzuhalten:
Auf jede unnütze Mobilität verzichten, also keine Auslandferien mit Reisen um die halbe Welt.
Wohnort in der Nähe des Arbeitsplatzes wählen.
Den „Politikgurru`s“ ständig mit dem Waldsterben in den Ohren liegen.
Keine Möbel kaufen mit „Exotenholz“.
Es ist nicht 5 vor 12, wir stehen kurz vor „Feierabend“!
Gruss
Fritz
a.d.Uw.
Motto seit vielen Jahren:
„Mach kei Landschadde“