gerötet ist die Einstichstelle oft, entscheidend ist v.a. die Frage, ob die sog. „Wanderröte“ zu beobachten ist/ nach einigen Tagen-Wochen zu beobachten war. Was die Auswirkungen auf die Schwangerschaft angeht, bin ich überfragt.
ich selbst kenne mich ganz gut mit Borreliose und deren Co-Erreger-Erkrankungen aus (denn Borreliose ist ja nur ein Überbegriff für verschiedene ähnliche Krankheiten, die aber durch unterschiedliche Erreger verursacht werden).
Aber sobald es um Schwangerschaft und mögliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind geht, halte ich mich raus: erstens bin ich selbst bekanntlich männlich, meine Frau leidet zwar an chronischer Borreliose, aber wir haben keine Kinder, somit kennen wir uns mit dieser sehr speziellen Problematik nicht aus. Aber ich empfehle Dir dringend, schnellstmöglichst Dein Blut auf Erreger untersuchen zu lassen (die Bluttests sind zwar nicht besonders zuverlässig, aber wenn die beiden Verfahren ELISA und (ganz wichtig! es müssen BEIDE Tests mit der gleichen Blutprobe durchgeführt werden!) der WESTERNBLOT durchgeführt wird, dann hast Du immerhin die Fehlerquote auf ca. 50% gesenkt (Der ELISA allein hat eine Fehlerquote von ca. 85% und ist nahezu in seinem Aussagewert zu vergessen). Darüber hinaus empfehle ich Dir ebenfalls dringend, Dich im Borreliose-Forum anzumelden und dort Deine Frage bezüglich Borre und Schwangerschaft zu stellen. Hier der Link: http://forum.bfbd.de/index.php
Es gibt Hinweise (keine Beweise!), dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft an Borreliose erkrankt waren, vermehrt wenn die Kinder alt sind zu Alzheimer und Parkinson neigen. Aber wie gesagt, das sind bisher noch nicht bewiesene Hinweise, die in Fachkreisen diskutiert werden. Vermutlich ist es noch zu früh, um darüber definitive Aussagen zu machen.
Für ein Ungeborenes ist jede Form von Tabletten ein großes Risiko und muss zwingend gut mit dem Arzt besprochen werden. Was andere Frauen in der gleichen Situation gemacht haben, wirst Du sicher im Borreliose-Forum erfahren. Man muss sich zwar dort anmelden, aber das Ganze ist kostenlos. Daher solltest Du das unbedingt nutzen, denn dort sitzen die wahren Experten.
Viele Grüße und alles Gute für Dich und Dein Kind wünscht
Wenn sich nach einem Zeckenstich eine sich vergrößernde Rötung einstellt. (Wanderröte, Erythema migrans) muss dieses umgehend mit Antibiotika behandelt werden.
Hier einige Bilder von dieser Wanderröte. http://images.google.de/images?q=erythema+migrans&hl…
Aber Achtung, diese Rötung tritt nur bei ca. 50% alle Borreliose-Infektionen auf.
Deshalb auch auf sämtliche andere Gesundheitsstörungen wie z.B. eine Art „Sommergrippe“ achten die ebenfalls auf eine Infektion hindeuten können.
Wenn einen Borreliose-Infektion rechtzeitig behandelt wird, droht kein Gefahr für das Ungeborene. Nur wenn diese nicht behandelt wird kann man mögliche Folgen nicht ausschließen.
Aber keinen Sorge, es gibt millionenfach bewährte Antibiotika, bei der Borreliose in der Regel Amoxicillin, das für das Ungeborene völlig unschädlich ist.
Nur manche Antibiotika wie z.B. das üblicherweise verwendete Doxycylin ist für Schwangere nicht geeignet.
Also rechtzeitig handeln, dann besteht kein Risiko.
Wietere Informationen gibt es z.B. hier: www.borreliose-bund.de
wenn es gerötet war, solltest Du auf jeden Fall mit dem Arzt darüber sprechen und Antibiotika nehmen. Das ist tatsächlich ernst. Ich habe diesbezüglich zwar keine eigenen Erfahrungen, weiss aber dass es im Borrelioseforum dazu einige Beiträge gab. Ich erinnere mich, dass eine Betroffene während der gesamten (!)Schwangerschaft Amoxicillin eingenommen hat und Mutter und Kind wohlauf geblieben sind. Amoxi gilt als sehr verträglich. Selbst hatte ich mal Kontakt mit einer jungen Studentin aus der Schweiz, die ihr Studium wegen zunehmender Beschwerden abbrechen musste. Sie hatte die Borreliose von der Mama mitbekommen. Aber wie das im Körper zwischen Mutter und Baby abläuft weiss ich leider nicht. Du hast Recht, wenn Du vorsichtig sein willst, es ist ernst.
Hier ist der Link: http://forum.bfbd.de/
Du kannst auch einfach mal beim Borreliosebund Deutschland anrufen, die haben eine telefonische Beratung und wissen sehr viel: 0180-5006935
Montag bis Donnerstag 10.00 bis 12.30 Uhr
Samstag 16.00 bis 18.00 Uhr
Abendberatung am Montag und Freitag von 18.00 bis 20.00 Uhr
Es ist kostenfrei. Der Link steht übrigens unter „Bund“ auf der Seite vom Forum.
Alles Gute, Yilsa!
dazu kann ich dir leider nichts konkretes sagen, ausser dem Rat, zu einem Arzt zu gehen, der dafür bekannt ist, sich mit Borreliose auszukennen- der also eine evtl Wanderröte erkennt, und die entsprechenden Kuren mit dir machen könnte, oder eben ausschliessen kann, dass es B. ist. Dummerweise kann man es erst nach 6-8 Wochen im Bluttest erkennnen; sicherheitshalber sollte ein Arzt diesen aber auch beim leisesten Verdacht anordnen.
Nimm die Sache auf jeden Fall ernst, und lass dich nicht abspeisen; lieber einen Test zuviel als zu wenig- wenn es dann hinterher( hoffentlich) doch keine Borreliose ist, umso besser!
Erstmal alles gute für dich und dein baby
ball
ps Kannst du kurz bestätigen, dass du die mail bekommen hast? danke
Hallo!
Leider landete die Anfrage bei mir im Spam-Ordner. Dieses bemerkte ich erst jetzt aufgrund eines anderen Mailproblems. Sollte noch Bedarf an eine Antwort bestehen, so bitte ich eine kurze Mitteilung. Sie können auch gerne bei mir anrufen. Tel. 04462-942409
MfG
K. Sweers