Borreliose – Symptome

Hallo! Wie erkennt man Borreliose, oder besser, welche Borreliose-Symptome sind so eindeutig, dass man diese selbst sofort erkennt und daraufhin gleich zum richtigen Arzt geht? Ist diese Krankheit durch eine sogenannte Borreliose-Therapie auch heilbar oder wird man sie nie los und muss immer besonders auf seine Gesundheit achten?

Es gibt sehr viele Symptome die auf Borreliose hinweisen. Allerdings können die Symptome auch auf andere Krankheiten hinweisen. Ich bin auch wirklich kein Experte!!!
Ich hatte zum Beispiel erst super dick angeschwollene Fußknöchel, was ich zuerst für etwas rheumatische ngehalten habe. Dazu fühlte ich mich sehr schwach, antriebslos, hatte Kopfschmerzen. Naja, dann musste ich 4 Wochen Antibiotika und Cortison nehmen…! Also, es wird, wenn ich das richitg verstanden habe, schon im Blut erkennbar bleiben, muss aber nicht immer widder ausbrechen. Wenn ja, dann immer wieder Antibiotika! Schau mal, nach ner kLinikhomepage aus Augsburg, die sind da Spezialisten!
Hoffe ich konnte ein bisschen helfen!

Grüße

Hallo!

Bei Borreliose gibt es kein klares Krankheitsbild. Die durch die Borrelieninfektion entsthenden gesundheitlichen Probleme sind sehr vielseitig. Bei einer frischen infektion entsteht meistens die sogenannte Wanderröte. Wenn diese vorhanden ist, so behandelt der Arzt in der Regel mit Antibiotike, wodurch wohl die aktiven Borrelien abgetötet werden können, haben sich allerdings schon Borrelien eingekapselt, so sind sie offensichtlich nicht mehr durch Antibiotika erreichbar und können dann nach vielen Jahren Probleme bereiten. Daher ist die Behandlung durch die Schulmedizin so schwierig. Duch eine besondere Art der Energiebehandlung habe ich schon tolle Erfolge erlebt.

MfG

K. Sweers

Hallo,

es gibt meiner Ansicht nach keine Borreliose-Symptome, die absolut eindeutig sind und auf die Krankheit hindeuten, das ist ja gerade das Problem bei dieser Krankheit.
Die typische „Wanderröte“ bald nach dem Zeckenbiss ist zwar eindeutig, tritt aber nicht immer nach einem Zeckenbiss auf! Was verstehst Du unter einer „Borreliose-Therapie“ (womit genau wird dabei therapiert?!) Chronische Borreliose bzw. eine Borreliose, die erst Jahre später entdeckt wird, ist in der Tat sehr schwer zu behandeln und kommt meist immer wieder.
Für weitergehende Fragen bitte bei mir in der Schwarzwald-Apotheke in Elzach anrufen!

Gruß Dirk Häfner

Hallo, wenn man Glück hat, erscheint etwa 2 wochen nach dem Zeckenstich eine sog. Wanderröte, d.h. ein roter Keis um die Stichstelle herum- dieser kann verschieden gross und auch verschieden gefärbt sein. Antikörper im Blut sind erst ca 6 Wochen danach nachweisbar- wenn man die wanderröte bei sich entdeckt, sollte man eine lange (mindestens 4 Wochen) und starke Antibiose mit dem richtigen Antibiotikum machen, hierzu Arzt befragen. Falls der Arzt nicht gut informiert scheint, diesen wechseln. Eine frühe Antibiose erhöht die Heilungschancen- meine Ärztin hat auf ihr bestanden, auch als die Bkutwerte noch garnicht nachzuweisen waren- lieber einmal zuviel als hinterher schlimmere Folgen. Ich bin jetzt, 2 jahre danach, symptomfrei.
Wenn du schon andere Symptome hast( was für welche?), lass einen Bluttest machen.Auch in späteren Stadien kann es noch ausgeheilt werden, allerdings etwas schwieriger.
Des weiteren sollte man schon verstärkt auf seine Gesundheit und Stärkung des Immunsystems achten, hierzu ist ein guter

Hallo Tyrol,

das ist eine sehr allgemeine Frage. So allgemein, dass man ein ganzes Buch darüber schreiben könnte.

Ganz kurz so viel: Es ist eine heimtückische Krankheitsgruppe von etwa 10 Einzelkrankheiten (So ähnlich wie „Krebs“ ja auch ein Überbegriff ist), die in der Regel durch Zecken, teilweise aber auch durch Pferdebremsen übertragen werden. Meist (aber nicht immer) handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die somit am ehesten mit Anitbiotika behandelbar ist, wobei eine Heilung nur innerhalb der ersten vier Wochen nach Infektion relativ wahrscheinlich ist. Danach, als Chroniker, bekommt man die Vieher in der Regel nie mehr los und man kann nur noch zusehen,dass man die Symptome so lindert, dass die Krankheit erträglich bleibt (z.B. die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt). Es gibt zwischen 60 und 80 Symptome, die auf eine Borre hindeuten können, manche sprechen sogar von 120 Symptomen. Natürlich hat kein Betroffener alle davon, sondern nur die, für die er besonders anfällig ist. Generell kann man aber sagen: Ein Symptom macht noch keine Borre. Erst wenn etliche bis viele bei einem Menschen auftreten,erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Borre (oder eine der Co-Erreger-Erkrankungen) vorliegt, rapide. Frei nach dem Motte: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Wir sind hier nicht im „normalen“ e-mail-Programm, daher kann ich hier keine Anhänge machen. Ich könnte Dir eine entsprechende Liste als PDF zumailen, Du findest ähnliche aber auch über das Internet: Borreliose Symptomliste.
Es kursieren verschiedene Listen.
Schmerzen, die auf den Bewegungsapparat gehen gehören genau so dazu wie Nervenschmerzen oder neurologische Störungen (Vergesslichkeit, Schlafstörungen, Muskelzuckungen). Als Spätfolge einer nicht behandelten Borre gilt mittlerweile unter manchen Wissenschaftlern Alzheimer und Parkinson.
Generell kann man sagen, dass von 100 Ärzten sich gerade mal EINER mit dieser Krankheitsgruppe auskennt.

Eine sogenannte Wanderröte ist ein eindeutiger Hinweis auf eine frische Borre-Infektion. Allerdings ist der Umkehrschluss fatal (keine Wanderröte - keine Infektion), da diese Wanderröte nur etwa 50 bis 60% aller Betroffenen bekommen. Jede Amsel ist ein Vogel (jede Wanderröte ist eine Infektion) aber noch lange nicht jeder Vogel ist eine Amsel (aber keine Wanderröte heißt NICHT „keine Infektion“).

Ganz typisch sind auch Leistungsschwäche und permanente Müdigkeit.

Wenn Du den Verdacht hast, dass Du oder jemand aus Deinem Bekanntenkreis betroffen ist, melde Dich in der Internet-Selbsthilfegruppe „Borreliose-Forum“ an.

http://forum.bfbd.de/

Da kann man dann auch ganz gezielt auf Deine Fragen eingehen.

Wie gesagt, was ich Dir anbieten könnte, ist, Dir eine Symptomliste (die sicher nicht vollständig ist, aber mal einen Einblick gibt) zuzumailen.

Ich hoffe für Dich, dass Du oder Deine Umgebung nicht von dieser sehr schweren Krankheit betroffen bist.

Viele Grüße

Alexander

Es gibt mehrere Anhaltspunkte, z.B. die typische kreisrunder Wanderröte (das sog. Erythema migrans), was aber in nicht einmal der Hälfte der Fälle auftritt. Es können weiterhin Symptome auftreten, die man leicht mit einer „Sommer-Grippe“ verwechseln kann. Starke Kopfschmerzen (typisch: kappenförmig), Wundschmerz am unteren Rippenbogen etc. Auch kognitive Störungen (Nebel im Kopf; das Gefühl, neben sich zu stehen) und motorische Schwierigkeiten (Gläser fallenlassen, gegen Türrahmen stoßen) sowie visuelle Probleme (starke Lichtempfindlichkeit, verschlechterte Sehkraft, Doppeltsehen etc.) kommen vor.
Dies alles können Hinweise auf eine Borreliose sein.

Borreliose ist die Krankheit mit den tausend Gesichtern und lässt sich nicht so eindeutig bei einem Symptom zuordnen. Als Tipp mal das Buch „Krank durch Zeckenstich“ von Hopf-Seidel. Den meisten Ärzten ist bekannt, dass Borreliose Gelenkschmerzen verursachen kann, deshalb hört man davon wohl am häufigsten. Die meisten Ärzte würden wohl auch behaupten, dass man nach einem Zeckenstich um die Einstichstelle der Zecke bei Borreliose „immer“ eine Wanderröte bekommt. Aber das ist falsch! Man bekommt diese nach aktuellen Stand der Wissenschaft nur in ca. 50% der Fälle, die sich mit Borreliose anstecken. Es gibt auch die Neuroborreliose, diese verursacht Symptome im Zentralen Nervensystem (also Gehirn und Rückenmark), z. B. Taubheitsgefühle, Kribbeln, Sehstörungen, etc.
Viele haben auch Probleme mit den Muskeln, z. B. Muskelschmerzen (wie Muskelkater). Aber wie gesagt, es gibt total viele mögliche Symptome, z. B. auch Herzstörungen.
Am besten du lässt dich auf Borreliose testen, per Elisa (diesen Test zahlt die Krankenkasse) und lässt aber auch noch den Westernblot dazu machen (diesen zahl die Krankenkasse nicht, aber dieser ist zuverlässiger) und wenn diese zwei negativ sind und du hast Symptome, die du vorher nicht hattest, dann mach den Borrelien-LTT im IMD in Berlin (Institut für med. Diagnostik) (zahlt die KK auch nicht und kostet 160 Euro - diese "Investition lohnt sich aber! Der Test ist der mittlerweile sensitivste für Borreliose!). Und dann suche dir am besten noch einen Spezialisten für Borreliose, die meisten Ärzte haben keinen blassen Schimmer von Borreliose, leider.
Und: Die Krankheit ist - auch im chronischen Stadium und bei adäquater Langzeit-Antibiotika-Behandlung - heilbar! Aber man muss bei verschleppter Borreliose da schon einen langen Atem haben, aber nie die Hoffnung aufgeben!
Alles Gute!

Genau das ist das tückische an der Borreliose, dass sie eben keine typischen Symptome hat. Außer der Wanderröte, die aber nur in 50% der Fälle auftritt. Wenn Du den Verdacht hast, dann lass Dich lieber testen. Leicht verständliche Infos darüber findest Du unter http://www.borreliosetipps.de/. Da kommen Diagnosemethoden, Behandlungsmethoden und viele Tipps, was man im Falle einer Borreliose auch selbst machen kann.