seit 2 Monaten ungefähr hat mich eine Zecke gebissen. Es erschien nach 2 Wochen ca eine kleine Rötung, nach weiteren 2 Wochen war diese Rötung schon handflächen gross ausgebreitet am Knie.
Ich ging vor ca 12 Tagen zum Doc, der mir vorsorglich Doxycyclin verschrieb, und Blut abnahm. Seit 7 Tagen weiss ich nun das ich akute Borreliose habe. Ich muss nun 3 Wochen lang die Tabletten nehmen.
Bei der vorsorglichen Einnahme, vergass ich sie bereits einmal. Verliert das Mediakament ab da shcn die Wirkung? Ausserdem , ist es denn wichtig es zu gleichen Uhrzeit einzunehmen? Ich meine, es ist ja nur wichtig das es täglich ist… oder?
Seit paar Tagen fühle ich mich nicht so besonders gut. Ich weiss auch nicht, aber halt nicht gesund. Meine Finger schmerzen ab und an , der Fuss, usw. Siet vorgestern habe ich auch Blasenbeschwerden. Zwar nur leicht, aber unangenehm. Ghet mit Unterleibschmerzen einher, und muss dauernd aufs kloo. Hängt das mit der Krankheit zusammen?
Wollte fragen ob das normal ist, und von den Tabltten kommt? oder ein Zeichen das es nicht (mehr) wirkt.?
Danke für eure Antworten
Ps, schon vor dem Zeckenbiss nahm ich Antibiotika ein, aber wegen einer Entzündung eines inneren Organ, oder bin ich seitdem ressistent dagegen?
wichtig ist, das Medikament möglichst regelmäßig zu nehmen. Ein Aussetzer ist nicht schön, aber in der Regel auch keine Katastrophe.
Die Bedeutung der Urzeit der Einnahme ist meist unklar. Es kann Medikamente geben, die Tags anders/besser/schlechter wirken als nachts usw. Aber das ist oft nicht untersucht. Wenn ja, steht das auf dem Beipackzettel. Oft wichtig ist, wann Tabletten in Bezug auf eine Mahlzeit eingenommen werden sollen (vorher oder nachher), und zwar wegen der Magensäure. Auch das steht im Beipackzettel.
Eine Resistenz gegen das Antibiotikum kann immer vorliegen. Ursächlich mit deiner anderen Entzündung hängt das aber nur dann zusammen, wenn Du da ebenfalls Doxycyclin bekommen hast (und vielleicht auch öfter mal die Einnahme vergessen hast und/oder die Menge zu gering veranschlagt wurde). Wenn der Arzt welche von Deinen Borrelien isolieren kann, kann er einfach testen, ob sie gegen das Antibiotikum resistent sind. Wenn ja, dann gibt es wahrscheinlich Alternativen.
Die Symptome, die du hast, _können_ von der Borreliose sein, sie _können_ aber auch Nebenwirkungen von einem Antibiotikum (oder der Wechselwirkung beider) sein. Wieder: Beipackzettel lesen.
Wenn sich die Beschwerden trotz Medikation verschlimmern, dann geh bitte zum Arzt!
Erkundige Dich auch nach einem Arzt mit „Borreliose-Erfahrung“. Es gibt nicht viele Ärzte mit Ahnung davon, aber die Tücken dieser Erkrankung erfordern einen guten Arzt. Womöglich kann dir da jemand hier aus dem Forum weiterhelfen. Auch könntest Du bei der Krankenkasse nachfragen.
Eine Resistenz gegen Antibiotika bekommst ggf. nicht Du sondern die Erreger.
Ich hatte mal einen Insektenbiss und bekam nach einer Weile einen komischen braunen Fleck.
Weil der nicht so schnell wieder wegging wie er sollte, bin ich vorsichtshalber mal zum Doc.
Der wiederum ließ mein Blut auf irgendwelche Antikörper untersuchen, und da waren angeblich auch welche gegen Borreliose.
Als nächstes bekam ich ein Antibiotikum, von dem bekannt war, das es gut gegen Borreliose wirkt, und der Fleck fing langsam an zu verschwinden.
Als der Fleck größtenteils weg war, sollte der Rest ohne Antibiotika weggehen, was er dann auch tat.
Ich bin Laie, aber wenn man mich fragt, denke ich deswegen, das das eine gute Methode gegen Borreliose ist.
MfG
Matthias
Bei den Beschwerden in den Fingern wäre ich zunächst mal entspannt:
die immer wieder in den Medien aufkommende post borelliose Athritis ist mehr oder weniger ein Autoimmunphänomän, dass eine ganze Zeit bruacht um auf zutreten, ist die infektion grade mal 2 Monate her wäre das im Regelfall nur möglich, wenn du schonmal eine Borrelieninfektion hattest.
Wenn du zu deinen Beschwerden anfängt neurologische probleme zu entwickeln, würd ich dir aber dennoch raten dich mal an in eine Klinik zu begeben und vom Neurologen auf eine Neuroborreliose untersuchen zu lassen. Das kann zwar im schlimmsten fall zu einer relativ unangenehmen Punktion am Rücken führen, aber wenn du da ein klinisches Bild zu zeigst ist es dennoch wichtig, weil diese Neuroborreliose gar nicht so richtig lustig ist, und zum teil schlechter auf herkömmliche Antibiotikatherapie anspricht.
Wegen der resistenzlage würd ich mir keine SOOO großen sorgen machen: bisher sind borrelien eher weinerliche Bakterien, die wenig vertragen und die man in der Regel selbst mit ampicillin noch klein bekommt. Dennoch sollteste einfach im Sinne einer effektiven Therapie ein Auslassen unbeidngt vermeiden, da dadurch der Wirkspiegel nicht erreicht werden kann.