Sicher? Ich meine, so wirklich 100% sicher?
Es gibt keine 100%ige Sicherheit, nie.
Selbst mit jedem Virenscanner dieses Planeten, und 50
Firewalls zwischen dir und dem Internet ist das 100%ig
sicherste 2cm Luft zwischen deiner Netzwerkkarte und der
Verbindung ins I-Net (und ich meine nicht per WLAN 
Sprich 100%ige Sicherheit, nicht teil eines Botnetzes zu
werden, bekommst du nur wenn du nicht teil des Internets bist.
Danke für deine Unterstützung!
Aber ich denke, er meinte was anderes:
Wie kann ich mir sicher sein, das mein System sauber ist, wenn ich keine Software benutze, die in der Lage ist, entsprechende Schädlinge zu erkennen?
Antwort:
- Wenn mir irgendwas spanisch vorkommt, dann benutze ich einen online-Virenscanner. Die sind zwar nicht die schnellsten, aber für ein oder zweimal im Jahr völlig ausreichend.
- Bisher waren nie ungewöhnliche Prozesse im Taskmanager zu sehen. Ich weis, das man auch so programmieren kann, das der Prozess dort nicht auftaucht - aber nach allem, was ich weiss, sind für solche „Tricks“ wiederum administrative Rechte nötig, die’s bei mir nicht gibt.
- Autostartmechanismen. Da ich nur als User mit eingeschränkten Rechten arbeite, bleibt einem Schädling der Zugriff auf alle Systemübergreifenden Autostartmechanismen verwehrt. Was übrig bleibt, ist so überschaubar, das man auch einfach mal nachsehen kann. Bisher war da nie was drin.
- Traffic. Jede Art von Bot muss, um seine Aufgabe zu erfüllen, Kontakt mit seinem Herrn aufnehmen. Mag sein, das sich ein cleverer Bot vor netstat verstecken kann - im Session-Log meines Routers wird er auftauchen. Und das geh ich relativ oft durch, weil ich immer noch an meinem QoS arbeite. Bisher nix zu sehen.
Aber letztendlich ist das alles nur Geschwätz.
Ich hab mit meiner Zeit was besseres zu tun, als in den Eingeweiden der blöden Kiste rum zu krosen. Wenn ich auch nur den Hauch eines Verdachts habe, das irgendwas klemmt, nicht stimmt oder irgendwas rumbockt, dann wird das Updatepack von Winhelpline gesaugt, Acronis gebootet, das definitiv saubere Image zurückgespielt, die Updates installiert und weiter geht’s. Kostet vieleicht 15 Minuten und ist eine absolut saubere Lösung.
Absolute Sicherheit gibt’s nicht, wird’s nie geben, kann es prinzipiell gar nicht geben.
Aber mit einer Handvoll Vorsichtsmaßnahmen (zu der zuallerst der eingeschränkte Useraccount, die Brain.exe und ein sauberes Systemimage gehören) kann man mindestens genausoviel Sicherheit bekommen, wie mit jeder beliebigen, recoussenfressenden Software-Batterie.
PFWs, Virenscanner, Spybotsearcher etc. sind letztlich nur Gelddruckmaschinen für die herstellende Softwareindustrie, versprechen Sicherheit, die sie als fehlerbehaftete Software genausowenig einhalten können wie das Betriebssystem selber und fressen darüberhinaus nur meine teuer bezahlte Systemressourcen. Mit ein bischen Gehirnschmalz und einem vernünftigen Sicherheits- und Backup-Konzept kommt man problemlos ohne aus.
lg, mabuse