Bovi non Jovi

Salve!

Ich bin mit meinem Latein noch nicht ganz, aber so ziemlich am Ende, und bis auf „Ora et labora“ oder „O tempora o mores“ ist da nicht mehr viel übrig.
Deshalb meine Frage an die Kundigen unter euch:

Ist „Bovi non Jovi“ richtig? (Natürlich soll es eine Anspielung auf „Quod licet Iovi etc.“ sein.)
Worum könnte es eurer Meinung nach in einer Kurzgeschichte mit diesem Titel gehen?

Fürs Aufdiesprüngehelfen („Hic Rhodos…“)
dankt schon jetzt
Castafiore

Ave, Keusche Blume!

Ist „Bovi non Jovi“ richtig?

Ja! Also für den Ochsen, nicht für Zeus!?!?

Worum könnte es eurer Meinung nach in einer Kurzgeschichte mit diesem Titel gehen?

Im Originalzitat wird ja darauf hingewieses, dass manche Dinge nur für die Höhergestellten angemessen sind.

Im umgekehrten Falle müsste es also was geben, was nur den unteren Chargen angemessen ist.
Etwa Wahrheiten von sich zu geben, die ein führnehmer, gebildeter Angehöriger der höheren Stände nicht von sich geben kann.
Oder Dinge anfassen und tun, die den besseren Leuten unangenehm sind.
Und wenn beides zusammenkommt, die sich besser Dünkenden auf den Boden der Realität heruntergeholt werden.

Etwa so:

Der Tübinger Gôge leerte die Abortgrube bei Professors. Kommt die Frau des Hauses vom Kaffeekränzchen zurück, hält sich die Nase zu und quietscht pikiert: Iiiihhh, diiiies stiiiiinkt!
Fragt der Gôge: Ischs mei Scheiß, odr eirer?

Zu Gôge: http://www.tuepps.de/wein.html

Will sagen, der Unterprivilegierte triumphiert über den Privilegierten.

So ungefähr.
Gruß Fritz

Ave, Keusche Blume!

;o))) Ave ipse… oder so…
(Womöglich gibt´s hier auch jemand, der weiß, weshalb Hergé diesen Genustausch vorgenommen hat…)

Ist „Bovi non Jovi“ richtig?

Ja! Also für den Ochsen, nicht für Zeus!?!?

Jou! Genau das ist gemeint.

Worum könnte es eurer Meinung nach in einer Kurzgeschichte mit diesem Titel gehen?

Im Originalzitat wird ja darauf hingewieses, dass manche Dinge
nur für die Höhergestellten angemessen sind.

Im umgekehrten Falle müsste es also was geben, was nur den
unteren Chargen angemessen ist.
Etwa Wahrheiten von sich zu geben, die ein führnehmer,
gebildeter Angehöriger der höheren Stände nicht von sich geben
kann.
Oder Dinge anfassen und tun, die den besseren Leuten
unangenehm sind.
Und wenn beides zusammenkommt, die sich besser Dünkenden auf
den Boden der Realität heruntergeholt werden.

Wunderbar! So ungefähr ist´s gemeint.

Etwa so:

Der Tübinger Gôge leerte die Abortgrube bei Professors. Kommt
die Frau des Hauses vom Kaffeekränzchen zurück, hält sich die
Nase zu und quietscht pikiert: Iiiihhh, diiiies stiiiiinkt!
Fragt der Gôge: Ischs mei Scheiß, odr eirer?

Zu Gôge: http://www.tuepps.de/wein.html

Will sagen, der Unterprivilegierte triumphiert über den
Privilegierten.

Des Schwäbisch gfällt mr jetz abr arg gud. Un des iiiiiii von des piikiierte Dämle au.
(Weitere unbeholfene Fremdsprachenversuche… Aber ein Dilettant ist ja jemand, der etwas aus Liebe tut. Das entschuldigt.)

So ungefähr.
Gruß Fritz

Gratiam habeo.
Castafiore