Bräuchte Hilfe beim Bewerbungsschreiben

Hallo zusammen,

habe 2005 meine Ausbildung zum Einzelhandel abgeschlossen. Danach absolvierte ich meinen Zivildienst und bewarb mich während dieser Zeit bei einigen großen Discountern. Leider bekam ich nur Absagen. Ich entschloss mich nochmal Schule zu machen. Bis vor kurzem ging ich als Gastschüler in die BAG. Mit dieser Schulart kann man in einem Jahr die Mittlere Reife erwerben. Ich bin jedoch schon stolzer Besitzer eines solchen Abschlusses und habe die Schule nur gemacht um danach fit für die Technische Oberschule zu sein. Habe aber seit längerer Zeit gemerkt, dass die Schulbank drücken einfach nicht mein Fall ist. Nun bin ich wieder auf Arbeitssuche und muss mich dazu natürlich bewerben. Ich wollte es nochmal bei den großen Discountern versuchen. Da meine letzten Bewerbungen anscheinend nicht so gut ankamen wollte ich von Euch wissen wie ich genau die Bewerbung schreiben sollte. Mit allem was dazugehört: Formatierung des Textes, Ränder an den Seiten, was sollte ich vermeiden, auf was sollte ich achten, usw. . Bitte nicht auf Websiten verweisen. Auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit und anderen diversen Seiten bin ich auch nicht viel schlauer geworden. Auch wie der Text gegliedert sein sollte und was alles rein sollte. Vielleicht sogar ein (gutes) Muster einer Bewerbung und eines Lebenslaufes. Für Eure Hilfe wäre ich Euch echt dankbar!

Gruß Tobias

so als Anfang
Hallo,

Da meine letzten Bewerbungen
anscheinend nicht so gut ankamen wollte ich von Euch wissen
wie ich genau die Bewerbung schreiben sollte.

Machen wirs umgekehrt. Was hast du bisher so im Anschreiben geschrieben bzw. was würdest du so schreiben? Einfach mal einen Entwurf hier einstellen.

Und zu den Äußerlichkeiten: Wie hast du denn deine Bewerbung bisher gestaltet?

  • Mappenart
  • Deckblatt/kein Deckblatt? (wenn Deckblatt: Was war da drauf zu sehen?)
  • Gestaltung des Lebenslaufs?
  • Gestaltung des Anschreibens (Schriftart? Schriftgröße? Hervorhebungen? usw.)

MfG

Bitte
nicht auf Websiten verweisen. Auf den Seiten der Bundesagentur
für Arbeit und anderen diversen Seiten bin ich auch nicht viel
schlauer geworden.

Aber wir können doch nicht alles für dich abschreiben :wink:
Hier http://www.wiwi-treff.de/home/index.php?mainkatid=1&… findest Du alle wichtigen Tipps und auch einen Beispiel-Lebenslauf bzw. Anschreiben.
Zum Vorstellungsgespräch gibt es auch Hinweise auf der Seite.

Das Wichtigste (und eigentlich Banalste) zur äußeren Form schreibe ich nun doch ab, weil es so beharrlich falsch gemacht wird:
Es hat sich leider immer noch nicht die Existenz sogenannter Bewerbungsmappen herumgesprochen. In diesen dreiteiligen Kartonmappen haben Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse ihre festen Plätze.
Selbst wenn die Deckfolie eines kaufneuen Schnellhefters (noch schlimmer: Klemmhefter) auf Hochglanz poliert wurde, reicht dieser weder funktional noch optisch an eine richtige Bewerbungsmappe heran. Bei hochwertigen Mappen liegen sogar eine Gebrauchsanweisung und ein paar Bewerbungstipps bei. Die 4€ lohnen sich also.
Da Anschreiben und Lebenslauf in entsprehenden Laschen festgeklemmt werden bzw. aufgrund der Optik sollte man auch nicht unbedingt das dünnste erhältliche Öko-Papier nehmen. Unbedingt weiß, 100-120g.

  • Den Briefumschlag mit „Bewerbung“ kennzeichnen. Das erleichtert die Zuordnung im Betrieb und vermeidet bei aufmerksamen Post-Angestellten, dass die Fracht zerknittert und geknickt ankommt.

  • Im Anschreiben den zuständigen Ansprechpartner - wie die Bezeichnung verrät - mit Namen ansprechen, ggf. vorher ausfindig machen.

  • „Normale“, bevorzugt serifenlose Schriftarten verwenden. Insgesamt nie mehr als 3 verschiedene Schriftarten, wobei die dritte dann für Adressfelder reserviert ist. Sonst maximal 2. Z.B. linke und rechte Seite des Lebenslaufs verschieden.

  • Für das Anschreiben eine normgerechte Formatvorlage verwenden anstatt sich beim Layout in Kreativität zu üben. Vorlagen für Geschäftsbriefe gibt es zum kostenlosen Download.

  • Auf den Zeugnissen ein Deckblatt mit einer Liste der Zeugnisse mit einheften.

  • Bei der Formulierung sich selbst treu bleiben. Wenn ein Studienkollege/Nachbar/Kumpel ein hochgestochenes Bewerbungsschreiben verfasst und der Bewerber selbst nur in Drei-Wort-Hauptsätzen spricht, wird das beim Vorstellungsgespräch bemerkt.
    Auch von anderen gegenlesen und sich mögliche Schwächen der Formulierung aufzeigen lassen. Ich z.B. tendiere zu einem manchmal umständlichen Satzbau, der oft die richtige Betonung erfordert. Soetwas kann Verwirrung stiften und dem Leser bewusst oder unbewusst auf die Nerven gehen.

  • Bei der eigenen Adresse Telefonnummer und evtl. Email nicht vergessen. Handynummer (wenn zur Ereichbarkeit erforderlich) auschließlich zusammen mit Festnetznummer, nicht alleine.

Das wäre vorerst alles :wink:

Danke, das sind schon einmal viel gute Tips.

Hallo,

ja, habe schon einige Anschreiben geschrieben. Sie kamen anscheinend nie so richtig gut an.

Mappenart: Hochwertige Mappe aus Karton.

Deckblatt: keines

Lebenslauf: Normaler tabellarischer Lebenslauf. Wohnort, Geburtsdatum, -ort, usw. Schulischer und beruflicher Werdegang. Finde den Lebenslauf einfach nicht schön.

Anschreiben: Schriftart (Times New Roman), Schriftgröße (12), Betreffzeile habe ich fett hervorgehoben. Bin mir auch hier nicht über die Strukturierung sicher. Was kommt an den Anfang was ans Ende. Was gehört überhaupt in ein Bewerbungsschreiben? Was gehört absolut nicht rein?

Hier ist ein früheres Bewerbungsschreiben von mir:

Bewerbung als Verkäufer

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor etwa einem Jahr habe ich meine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel abgeschlossen und will diesen Beruf gerne weiter ausüben, da es mir große Freude bereitet mit Menschen zusammenzuarbeiten und die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Meine zweieinhalb-jährige Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel absolvierte ich bei der Firma xxxx GmbH & Co. KG, einem kleinen Supermarkt in xxxx. Die Ausbildung schloss ich im Februar 2005 erfolgreich ab. Bis Anfang Juni 2005 übte ich meine Arbeit bei der xxxx GmbH & Co. KG weiter aus und begann daraufhin den Zivildienst im xxxx . Dabei nahm ich die Tätigkeiten eines Hausmeisters wahr. Ende Februar 2006 beendete ich den Zivildienst und arbeitete noch bis zum 15. Juli 2006 in dieser Tätigkeit weiter.

In meiner Ausbildung- wie auch in der Zivildienstzeit zeichnete ich mich durch meine Flexibilität und meinen Fleiß aus. Stets verhielt ich mich den Kunden gegenüber zuvorkommend und hilfsbereit. Meine Fähigkeiten im Einzelhandel möchte ich gerne bei einer Ihrer Filialen weiter ausbauen, da das Unternehmen

in den letzten Jahren stark expandierte
sich sehr gut am Markt etablieren konnte
mir andere Möglichkeiten bietet meine Fähigkeiten weiter auszubauen, da es sich in Art und Umfang sehr von meinem Lehrbetrieb abhebt.

Über einen Termin zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch würde ich mich selbstverständlich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Name

Anlagen:
Lebenslauf mit Lichtbild
Beglaubigte Kopien der Schulzeugnisse
und des Ausbildungszeugnisses
Arbeitszeugnis

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Hallo,

ja, habe schon einige Anschreiben geschrieben. Sie kamen
anscheinend nie so richtig gut an.

Mappenart: Hochwertige Mappe aus Karton.

Deckblatt: keines

Deckblätter werden in Ratgebern oft erwähnt, halte ich selbst aber auch für unnötig bei einer Bewerbungsmappe. Kann bei einer kreativen Bewerbung (Werbung/Schauspieler) nützlich sein.

Lebenslauf: Normaler tabellarischer Lebenslauf. Wohnort,
Geburtsdatum, -ort, usw. Schulischer und beruflicher
Werdegang. Finde den Lebenslauf einfach nicht schön.

Schau mal das Beispiel aus meinem Link an. Das finde ich sehr gut.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Name!

vor etwa einem Jahr habe ich meine Ausbildung zum Kaufmann im
Einzelhandel abgeschlossen und will diesen Beruf gerne weiter
ausüben, da es mir große Freude bereitet mit Menschen
zusammenzuarbeiten und die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Das klingt zwar etwas albern, aber Du solltest am Anfang zumindest implizit nochmal schreiben, dass Du dich bei dieser Firma bewirbst. Die Betreffzeile ist nämlich ebenso wie die Adresse nicht direkter Bestandteil des Dialogs mit dem Leser. Ganz unaufdringlich kann man das so einflechten:

…abgeschlossen. Diesen Beruf würde ich gerne bei xxx weiter ausüben…(Grund für die Wahl der Firma kurz ansprechen, notfalls auch die Stellenausschreibung)

Meine zweieinhalb-jährige Ausbildung zum Kaufmann im
Einzelhandel absolvierte ich bei der Firma xxxx GmbH & Co. KG,
einem kleinen Supermarkt in xxxx.

„absolvieren“ klingt nach „ich habe mich durchgeschleppt“. Du hast die Ausbildung freiwillig und motiviert gewählt, das muss auch so rüberkommen.
z.B. die Gründe für die Wahl der Ausbildung aus dem ersten Absatz hierher schieben.
„Zweieinhalb-jährig“ ist ein Adjektiv, das man vermeiden kann. "Daher entschloss ich mich …(Zeitpunkt, Schulabschluss) für eine Ausbildung…, die ich im August 2002 antrat

Die Ausbildung schloss ich
im Februar 2005 erfolgreich ab. Bis Anfang Juni 2005 übte ich
meine Arbeit bei der xxxx GmbH & Co. KG weiter aus und begann
daraufhin den Zivildienst im xxxx .

Pflichtdienst hin oder her, „Ich begann“ klingt aktiv. Das heißt, Du hast aktiv etwas gemacht, was deine Arbeit beendet hat. „Aktive“ Formulierungen lieber in Bezug auf die Arbeit selbst gebrauchen, alles andere an die zweite Stelle verweisen. „bis zur Einberufung … übte ich … aus“. Das Kreiswehrersatzamt musste dich da ja förmlich herausreißen.

Dabei nahm ich die
Tätigkeiten eines Hausmeisters wahr. Ende Februar 2006
beendete ich den Zivildienst und arbeitete noch bis zum 15.
Juli 2006 in dieser Tätigkeit weiter.

Du musst hier erklären, warum Du das erwähnst. Nicht weil Du den Zeitraum erläuterst, sondern weil mit dieser Tätigkeit eine Qualifikation/Erfahrung verbunden ist. Wie wirkt sich das auf deine Eignung im Beruf aus?

In meiner Ausbildung- wie auch in der Zivildienstzeit
zeichnete ich mich durch meine Flexibilität und meinen Fleiß
aus.

Ganz gut, Flexibilität ist etwas abstrakt.

Stets verhielt ich mich den Kunden gegenüber zuvorkommend
und hilfsbereit.

Das versteht sich von selbst. Keinesfalls Standardqualifikationen (Freundlichkeit, Pünktlichkeit…) loben. Gehe lieber darauf ein, warum du so ein außerordentlich guter Verkäufer bist. Nenne Dinge, die selten sind und die Kunden wollen. Beratung, Sichere Kenntnis des Sortiments. Auch Hilfsbereitschaft, aber noch etwas gesteigert. Du erfüllst dem Kunden gerne jeden Wunsch nachdem Du ihn von den Augen abgelesen hast (Natürlich nicht wörtlich schreiben, aber Bewerbung ist Werbung und damit auch leichte Übertreibung).

Meine Fähigkeiten im Einzelhandel möchte ich
gerne bei einer Ihrer Filialen weiter ausbauen, da das
Unternehmen

in den letzten Jahren stark expandierte
sich sehr gut am Markt etablieren konnte

Die Gründe der Unternehmenswahl hier näher zu erläutern ist gut. Du nennnst jedoch eher Gründe für einen Aktionär als für einen Bewerber.
Stelle klar, was Du dir von der Größe/Etabliertheit erwartest und was allgemein deine Ansprüche an einen Arbeitgeber sind: Sicherer Arbeitsplatz, gutes soziales Klima, gute Rahmenbedingungen für deine Motiviertheit.

mir andere Möglichkeiten bietet meine Fähigkeiten weiter
auszubauen, da es sich in Art und Umfang sehr von meinem
Lehrbetrieb abhebt.

Ganz schlecht. Du kannst sehr gerne schreiben, dass Du neue Erfahrungen sammeln willst und eine Herausforderung suchst.
Hier schreibst Du jedoch, dass dein Lehrbetrieb eine popelige Klitsche war, die Du nie mehr wieder sehen willst. Dein Arbeitgeber möchte nicht, dass Du in fünf Jahren genauso über ihn schreibst.

Über einen Termin zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch
würde ich mich selbstverständlich sehr freuen.

„Würde … selbstverständlich“ wirkt etwas pragmatisch, ähnlich wie „natürlich wäre es schön, wenn …, wenn nicht - auch egal“.
Aktivere und selbstbewusstere Alternative: „Auf eine Gelegenheit, mich persönlich vorstellen zu dürfen, freue ich mich.“

Anlagen:
Lebenslauf mit Lichtbild
Beglaubigte Kopien der Schulzeugnisse
und des Ausbildungszeugnisses
Arbeitszeugnis

Keine „Anlagen“ auf dem Anschreiben. Zeugnisse einzeln auf separatem Blatt verzeichnen, der Lebenslauf wird nicht genannt.

Hallo Emiter,

wenn ich ganz ehrlich sein darf, hätte ich Dich mit diesem Anschreiben auch nicht in die engere Wahl gezogen. Nun bin ich kein Personaler, aber trotzdem ein paar Kommentare ergänzend zu dem was mein Vorredner schrieb. Das was Du da geschrieben hast, ist eine Ansammlung von Belanglosigkeiten - fast weniger als ein Massenschreiben.

Mappenart: Hochwertige Mappe aus Karton.

Ich hab ausser von den Herstellern dieser Mappen noch nix positives gehört. Nachteile:

  • die Dinger sind teuer
  • sie sind quasi nur einmal zu verwenden
  • und vor allem: der Personaler sieht auf den ersten Blick nur einen dunkelblauen/bordeauxroten Pappdeckel ohne Zuordnung zu einer Person

Besser finde ich diese normalen Plastikmappen (so oder ähnlich wie diese da: http://www.personalentwicklungsberatung.de/Informati… oder diese http://www.personalentwicklungsberatung.de/Informati…)

Deckblatt: keines

okay

Lebenslauf: Normaler tabellarischer Lebenslauf. Wohnort,
Geburtsdatum, -ort, usw. Schulischer und beruflicher
Werdegang. Finde den Lebenslauf einfach nicht schön.

Wenn Du magst, mail mir mal das Werk, dann guck ich drüber

Anschreiben: Schriftart (Times New Roman), Schriftgröße (12),
Betreffzeile habe ich fett hervorgehoben.

Klingt sinnvoll. Jedoch würde ich anders als mein Vorredner nur EINE einzige Schriftart verwenden. Dass Du mit Word umgehen kannst, zeigst Du an anderer Stelle viel eleganter :wink:

Bewerbung als Verkäufer

Ist das eine Initiativbewerbung? Sonst müsste da noch stehen „Ihre Anzeige in der Dingsdazeitung vom Datum“

Sehr geehrte Damen und Herren,

No-go. Immer den Namen raussuchen und den Kerl persönlich anschreiben. Wenn Du den Namen nicht kennst und auch nix rausfinden kannst: ruf an und plaudere ein wenig :wink: Dann kannste Dich nämlich gleich im ersten Satz für das nette Telefonat bedanken.

vor etwa einem Jahr habe ich meine Ausbildung zum Kaufmann im
Einzelhandel abgeschlossen und will diesen Beruf gerne weiter
ausüben, da es mir große Freude bereitet mit Menschen
zusammenzuarbeiten und die Wünsche der Kunden zu erfüllen.

Da hab ich zwei Kritikpunkte „etwa einem Jahr“ ist etwas ungenau :wink: Und „Kundenwünsche erfüllen“ erinnert mich spontan an eher schweinische Dinge. Warum nicht umdrehen? „Als gelernter Jobbezeichnung bin ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung im xxx-Bereich.“

Meine zweieinhalb-jährige Ausbildung zum Kaufmann im
Einzelhandel absolvierte ich bei der Firma xxxx GmbH & Co. KG,
einem kleinen Supermarkt in xxxx. Die Ausbildung schloss ich
im Februar 2005 erfolgreich ab. Bis Anfang Juni 2005 übte ich
meine Arbeit bei der xxxx GmbH & Co. KG weiter aus und begann
daraufhin den Zivildienst im xxxx . Dabei nahm ich die
Tätigkeiten eines Hausmeisters wahr. Ende Februar 2006
beendete ich den Zivildienst und arbeitete noch bis zum 15.
Juli 2006 in dieser Tätigkeit weiter.

Das steht alles im Lebenslauf, ist hier zu ausführlich.

In meiner Ausbildung- wie auch in der Zivildienstzeit
zeichnete ich mich durch meine Flexibilität und meinen Fleiß
aus. Stets verhielt ich mich den Kunden gegenüber zuvorkommend
und hilfsbereit. Meine Fähigkeiten im Einzelhandel möchte ich
gerne bei einer Ihrer Filialen weiter ausbauen, da das
Unternehmen in den letzten Jahren stark expandierte
sich sehr gut am Markt etablieren konnte
mir andere Möglichkeiten bietet meine Fähigkeiten weiter
auszubauen, da es sich in Art und Umfang sehr von meinem
Lehrbetrieb abhebt.

Der letzte Satz ist grammatikalisch nicht so recht gelungen und etwas zu lang. Von der expandierendne Filiale über den Ausbau Deiner Fähigkeiten bis zum „is was anderes als was ich kann“ ist mir der Gedankensprung zu weit.

Über einen Termin zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch
würde ich mich selbstverständlich sehr freuen.

Selbstverständlich freust Du Dich - neee! Das klingt so, als ob es Dir eigentlich Sch**egal ist, ob Du den Job kriegst oder nicht, Du freust Dich halt dann pflichtbewusst und sagst einmal emotionslos: „Hurra“.

Wie also anders. Versuch Dich mal in den Personaler reinzuversetzen. Was will er denn wissen? Wann Du in welcher Schule warst sieht er im Lebenslauf. Was Du gelernt hast auch. Dass Du vielleicht zwischendurch mal arbeitslos warst auch. Ziel von Chefs ist aber, gute Leute einzustellen, die helfen die Firma noch erfolgreicher zu machen. Das heisst, Du musst ihm die Argumente liefern. Schreib doch mal ne Liste mit möglichst vielen Punkten

Ich bin

  • Ausbildung
  • Eigenschaften
  • Erfahrung

Ich wünsche mir eine Tätigkeit

  • im Bereich xxx
  • bei was-nettes-über-die-Firma
  • mit Schwerpunkt in…

Warum sollte der Chef genau Dich einstellen?

So, dann streichst Du für jede Firma (und Stellenanzeige, so vorhanden) an, was in dem Fall gefordert ist bzw. Du zu bieten hast. Manche Leute propagieren nun, dass man diese Stichpunktliste mit einer reisserischen Überschrift versehen als Bewerbung abschicken soll. Andere sagen eher, dass man das ausformuliert. Da gibt’s kein pauschales richitig oder falsch: es muss einfach zu Dir passen.

Ansonsten hilft auch der Klassiker http://www.jova-nova.com/ weiter

*wink* und viel Erfolg

Petzi