Hallo,
habe eine Pflanze…leider keine Ahnung wie sie heißt. Gibts relativ oft. Hat grüne große ovale Blätte und das Blatt ist außen grün und innen gelblich.
Auf jeden Fall hab ich seit einiger Zeit ganz viele bräunliche Punkte sowohl auf dem Stiel als auch auf den drei Blättern. Zudem ist ein kleblicher Film auf der Pflanze überall. Was ist das und wie kann ich es beheben?
Dann sind es Schildläuse und das klebrige ist ‚Zuckerwasser‘ das sie ausscheiden.
Wenn es eine unempfindliche Pflanze ist kannst du versuchen sie mit einer milden Spülilösung ab zu wischen und regelmäßig zu kontrollieren ob welche nachwachsen, Vorgang solange wiederholen bis die Pflanze frei bleibt.
Oder du kaufst dir beim Gartengeschäft ein Spray und behandelst nach Anweisung.
Erfolg…lux
Auf jeden Fall hab ich seit einiger Zeit ganz viele bräunliche
Punkte sowohl auf dem Stiel als auch auf den drei Blättern.
Zudem ist ein kleblicher Film auf der Pflanze überall. Was ist
das und wie kann ich es beheben?
Wie die Vorredner schon sagten, deutet alles auf Schildläuse hin.
Wenn’s allerdings wirklich so viele sind wie deine Schilderung vermuten läßt, halte ich es aufgrund eigener Erfahrungen für relativ unwahrscheinlich, daß du sie vollkommen los wirst. Die Mistviecher sind ganz schön hartnäckig…
Bei relativ geringem Befall hat bei mir Rapsöl gut geholfen, das erstickt die Schildläuse mitsamt ihren Nachkommen, die sich unter ihrem Schild verstecken - aber in großen Mengen aufgebracht, schadet das auch der Pflanze, weil sie keine Luft mehr kriegt.
Fazit: wenn’s wirklich so viele sind, würde ich die Pflanze lieber entsorgen und mir eine neue kaufen. Ich bin zwar an sich auch eher jemand, der sich um jede Pflanze bemüht und versucht, sie zu retten, aber bei diesem Getier ist man leider meistens machtlos, wenn man’s nicht gleich zu Beginn des Befalls erwischt.
könnte es sein, dass die Viecher Fressfeinde haben?
Mich hat es so geekelt, dass ich damals meinen befallenen Ficus einfach erst mal in den Garten gestellt habe. In recht kurzer Zeit waren die Schildläuse-Buckel weg (gefuttert?)…
ich tippe auch auf Schildläuse. Die haben - während eines längeren Auslandsaufenthaltes - mal mein komplettes Orchideenfenster (ca. 13 Orchideen) befallen. Selbst die Fensterscheiben sahen schon aus, als wären sie mit Schmierseife eingeschmiert worden.
Da es Wochenende und darauffolgender Feiertag war als ich nach Hause kam, hatte ich keine speziellen Mittel im Hause. Aus der Not heraus - schlimmer konnten die Blumen ja kaum mehr geschädigt werden - habe ich sie auf die Terasse geschleppt und mit ganz normalen (Marken-)Fliegenspray von allen Seiten abgesprüht.
Fenster, Vorhänge, Fensterbrett usw. gewaschen.
Als der Feiertag vorbei war, war auch fast der ganze Spuk vorbei gewesen. Lediglich an einer Pflanze waren in den versteckten Ecken noch ein paar Schildläuse zu finden.
Nochmal eingesprüht und alles wurde gut. War billig und ohne großen Arbeitsaufwand erledigt. Allerdings nicht nach gärtnerischen Regeln.
ameisen (die besonders) und marienkäfer (die eher weniger). und mit regenwasser zu gießen tut ein übriges!
wir haben uns mittlerweile angewöhnt, so es die witterung und die pflanzengröße zulassen), geschädigte pflanzen, die wir mit „normalen mitteln“ nicht in den griff bekommen, raus auf die terrasse (in gartennähe) zu stellen.
dann dauert´s so ein, zwei wochen, in denen die pflanzen noch vor sich hinkrebsen, und mit einem mal geht die „explosion“ vonstatten.
bisher sah jede pflanze nach der freiluftkur um ein vielfaches besser aus als im gesunden zustand vor dem befall. selbiges ausprobiert insb. mit schefflera, dracaena, ficus, grünlilien, efeutute, yucca etc.etc. man muß nur darauf achten, daß die pflanzen nicht in praller sonne stehen, da sonst die blätter verbrennen.