Bräunliches Wasser im Dachwaschbeck bei Kupferrohr

Hallo,

bei Bekannten kommt am Wasserhahn im Dachbadwaschbecken in der ersten Sekunde immer ganz leicht bräunliches Wasser (als hätte man eine Prise Zimt beigemischt, bei der Dusche im Dachbad kann man nichts dergleichen erkennen, aber da ist der Kontrast natürlich auch nicht so gut).

Die Verrohrung ist im ganzen Haus aus Kupfer, die Armatur und die Zuleitungen einschl. Absperrventil nagelneu. Der Kerzenfilter am Druckminderer im Keller könnte mal gewechselt werden, allerdings frage ich mich, ob das Einfluss haben kann, da das Problem nur im Dach auftritt (braune Schwebeteilchen im Wasser, die leichter sind und nach oben treiben???).

Kennt jemand so ein Problem?

Danke

EK

hi!

wir haben in letzter zeit auch öfter mal bräunliches wasser an allen zapftstellen zu anfang. was das sein kann würde mich auch mal interessieren!

Servus :smile:

Eventuell wurden unterschiedliche Materialien verwendet oder irgendwo mit dem Kupfer kombiniert die sich nicht vertragen. Zum Beispiel Kupfer mit verzinkten Fittingen kann zu erhebliche Beeinträchtigungen bis hin zum Rohrbruch führen. Hab ich schon viel zu häufig gesehen das bei den Übergängen von den Armaturen nicht das passende Material verwendet wurde.
Eine andere Möglichkeit wäre das es sich um stagniertes Wasser handelt, auch Kupfer kann eine Trübung des Wassers bewirken wenn es längere Zeit steht.
Dann müßte man auch mal kontrollieren ob es sich nur um das Warm- oder Kaltwasser handelt!
Zusätlich ist auch zu kontrollieren ob die Leitungen hart gelötet wurden. Dieses Verfahren ist bei Trinkwasserleitungen erst ab einer Größe von 28 zulässig, weil das Rohr ausgeglüht wird und somit dies bei kleineren Dimensionen Schwachstellen bedeutet.
Aus der Ferne ist das leider immer schlecht zu beurteilen.

Und zu Wasserfiltern:
Wenn es austauschbare Einsätze sind, MÜSSEN diese alle 6 Monate getauscht werden. Wer sie jahrelang drinnen läßt züchtet sich unter Umständen schöne Kulturen heran und dabei will doch jeder unbelastetes Trinkwasser haben; schließlich läuft alles Wasser dort durch egal ob Kalt- oder Warmwasser!!

Gruß
Nelsont

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Hallo,

Hab ich schon viel zu häufig gesehen das bei den Übergängen
von den Armaturen nicht das passende Material verwendet wurde.

Das könnte hier vielleicht sein, da eine Rohrverlängerung angebracht wurde, allerdings scheint diese aus Messing zu sein (goldfarben).

Eine andere Möglichkeit wäre das es sich um stagniertes Wasser
handelt, auch Kupfer kann eine Trübung des Wassers bewirken
wenn es längere Zeit steht.

Das könnte auch sein, das Dachbad wird nur im 24 Stunden Abstand benutzt.

Dann müßte man auch mal kontrollieren ob es sich nur um das
Warm- oder Kaltwasser handelt!

Das könnte man testen.

Zusätlich ist auch zu kontrollieren ob die Leitungen hart
gelötet wurden. Dieses Verfahren ist bei Trinkwasserleitungen
erst ab einer Größe von 28 zulässig, weil das Rohr ausgeglüht
wird und somit dies bei kleineren Dimensionen Schwachstellen
bedeutet.

Das kann man leider nicht sehen.

Aus der Ferne ist das leider immer schlecht zu beurteilen.

Wie wahr.

Und zu Wasserfiltern:
Wenn es austauschbare Einsätze sind, MÜSSEN diese alle 6
Monate getauscht werden.

Ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der diese Filter in diesen Abständen austauscht. Das war auch in keinem Mietshaus wo ich wohnte bislang so. Wo ist das denn vorgeschrieben oder empfohlen?

Grüße
EK

Ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der diese Filter in diesen
Abständen austauscht. Das war auch in keinem Mietshaus wo ich
wohnte bislang so. Wo ist das denn vorgeschrieben oder
empfohlen?

Grüße
EK

Hallo!
Ich bin auch mal Ehrlich, habe bei mir den Filter auch schon länger in Gebrauch und auch noch keine Probleme bis jetzt gehabt,aber es gibt eine Anweisung dazu http://www.saaleholzlandkreis.de/aktuell/amtsblatt/2…

mfg.sepp

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Hallo

Und zu Wasserfiltern:
Wenn es austauschbare Einsätze sind, MÜSSEN diese alle 6
Monate getauscht werden.

Ehrlich gesagt kenne ich niemanden, der diese Filter in diesen Abständen austauscht. Das war auch in keinem Mietshaus wo ich wohnte bislang so. Wo ist das denn vorgeschrieben oder empfohlen?

Schlimm genug das es keiner macht! Alle haben die im Haus und gut ist. Entweder will keiner die Kosten für den Austausch tragen oder der Installateur hat es einfach verpennt die Hauseigentümer aufzuklären.
In dem genannten Link steht ja auch das der Hauseigentümer dafür verantwortlich ist.
Schlimm finde ich das dann noch zusätzlich wenn kleine Kinder im Haus sind.
Hab einen Filter in einer Bäckerei gesehen, danach wollte ich dort nie wieder etwas kaufen. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis und finde es schlimm das solche Dinge von den zuständigen Lebensmittelkontrolleuren nicht ordentlich kontrolliert werden.

Aber um noch mal auf euer Problem zurück zu kommen. Die Verlängerungen in der Wand bei der Armatur dürften nicht der Grund sein, denn Messing und Kupfer vertragen sich. Heute wird jedoch meistens auf Rotguß zurückgegriffen denn ältere Messingbauteile können dazu führen das sie entzinken.

Ich gehe jedoch davon aus das es nur daran liegt das das Bad eher selten genutzt wird und somit das Wasser stagniert und eventuell zusätzlich durch die momentan herrschenden Temperaturen auch noch begünstigt wird.

Gruß
Nelsont

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