Brandenburg trotz Rechtsradikaler?

Hallo, ich bitte mal um Eure Meinung zu der Frage „Brandenburg trotz Rechtsradikaler“.
In den Presseberichten heißt es immer wieder,
dass es im Bereich Brandenburg starke rechtsradikale Tendenzen gibt.
Dass ein paar wenige unbelehrbare Zeitgenossen durch ein starkes rechtsradikales Gedankengut geprägt sind, läßt sich meines Erachtens nicht vermeiden (Gibt es leider hier im Ruhrgebiet auch).
Dass aber ganze Ortschaften in Brandenburg (auch in anderen Bereichen der früheren DDR)die Rechtsradikalen vor Ort unterstützen, halte ich für tragisch.
Deswegen meine Frage:"Würdet Ihr trotzdem dieses Bundesland besuchen oder würdet Ihr aus den oben genannten Gründen eine Reise ablehnen?
Besten Dank für Eure Antworten
Hägar

Hallo Hägar,

Deswegen meine Frage:"Würdet Ihr trotzdem dieses Bundesland
besuchen oder würdet Ihr aus den oben genannten Gründen eine
Reise ablehnen?

Brandenburg ist ein großes, wunderschönes Bundesland, das wie jedes andere Bundesland auch seinen eigenen Reiz hat. Ein Besuch würde ja diesen schönen Seiten gelten. Warum sollte man sich dann an Auswüchsen orientieren? Würdest du San Sebastian nicht besuchen, weil die Eta dort aktiv ist? Würdest du eine Sehenswürdigkeit nicht besuchen, weil dort die Gefahr eines Anschlages möglich (!) ist? Der prozentuale Anteil an Rechtsradikalität ist in Brandenburg vielleicht höher als anderswo, aber er ist noch nicht so groß, dass man Angst um Leib und Leben haben müsste, zumal wenn man Schweizer ist.

Anders sähe die Antwort möglicherweise aus, wenn du eine dunkle Hautfarbe besäßest, aber auch da wäre nicht grundsätzlich ein Besuch fraglich, sondern nur punktuell - und dann müsste man dieselbe Warnung auch für andere (auch westliche) Bundesländer ausrufen, was aber niemand tut. Und das hat eben seine Gründe darin, dass die Wahrscheinlichkeit, auf Rechtsradikale zu treffen, vielleicht größer ist als anderswo, aber nicht hoch genug, um einen ganzen Landstrich zu verteufeln.

Gruß

Bona

Hallo,

dann müsste man dieselbe Warnung auch für andere (auch
westliche) Bundesländer ausrufen, was aber niemand tut.

Doch, ich!

Meidet Bayern wenn’s ehs Saupreissn seids. Die meng koa fremde Leit do herunten seng.

:wink:))

Holldrioh,

MecFleih

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Hallo Hägar,

in Brandenburg, Meck-Pomm sowie Sachsen gibt es ganze Landstriche, die sogen. „nationalbefreite Zonen“ sind.

Deine Frage würde ich auf zwei Ebenen beantworten:

  1. Ebene der persönlichen Sicherheit:

Wer nicht-deutsch aussieht, egal ob asiatisch, schwarz, türkisch oder durch Kippa als Jude erkennbar - sollte auf jeden Fall Campingplätze o.ä. meiden.

Das gilt aber nicht nur für die neuen Bundesländer sondern auch einige östliche Bezirke Berlins.

Es gibt eine Reihe von Berliner Schulen, die aus Sicherheitsgründen keine Klassenfahrten mehr in die neuen Bundesländer unternehmen (können).

  1. Solidarität

Ich denke, eines der wenigen Mittel, wo man die Leute vor Ort aufrütteln könnte, ist, daß die Touristen wegbleiben, denn das ist noch einer der (wenigen) potentiellen Einkommenszweige.

Von daher könnte man durchaus auf politischer Ebene diskutieren, inwieweit ein Boykott Zeichen setzen könnte.

Viele Grüße

Iris

Hallo Bona,

ich stimme Dir völlig zu, dass Brandenburg landschaftlich ganz toll ist.

Aber: zwischen dem Vorhandensein von Rechtsradikalen, das auch in anderen west-deutschen Regionen gegeben ist und einer rechten Mainstream-Kultur inclusive sogenannter „national-befreiter Zonen“ sehe ich doch einen „qualitativen“ Unterschied.

Viele Grüße

Iris

Dass aber ganze Ortschaften in Brandenburg (auch in anderen
Bereichen der früheren DDR)die Rechtsradikalen vor Ort

Hast du da genaueres?

Brandenburg ist ein großes, wunderschönes Bundesland, das wie
jedes andere Bundesland auch seinen eigenen Reiz hat. Ein
Besuch würde ja diesen schönen Seiten gelten.

Hier muß ich Dir Recht geben. Brandenburg ist wunderschön, das ist ja das Problem.
Anfang der 90er war ich in Bereichen der Uckermark unterwegs und habe dabei die herrliche Natur kennengelernt. Deswegen würde ich auch gerne noch einmal/öfter dort hin fahren. Aus dem Grund auch meine Frage am Anfang.

Warum sollte man

sich dann an Auswüchsen orientieren? Würdest du San Sebastian
nicht besuchen, weil die Eta dort aktiv ist? Würdest du eine
Sehenswürdigkeit nicht besuchen, weil dort die Gefahr eines
Anschlages möglich (!) ist?

Ich würde zum Beispiel auch keine Länder besuchen, in denen Menschenrechte unterdrückt werden, z. B. China.
Wegen vereinzelt auftretender Typen habe ich keine Bedenken, nur wenn dann ganze Ortschaften die rechtsradikalen Tendenzen unterstützen bekomme ich Probleme.

Danke für Deine Antwort
Hägar

zur info - mein mann ist israeli - wir sprechen miteinander hebräisch… wir waren in ostdeutschland auf urlaub. unangenehm wurde es, wenn man plötzlich in einer straße steht, wo alle aufschriften in arabisch sind… da sprachen wir dann englisch. soviel zur gefahr.

danke für die aufmerksamkeit
dataf0x

Gewaltbereites Land?
Hägars Frage betrifft mich auch. Beantworten kann kann ich sie nicht.
Es geht darum, ob mein deutsches Heimatland Touristen abschreckt, oder ob wir stolz einladen können.
Und es geht mir um meine Familie: Meine Frau und unsere Kinder sind hier fremdrassig, miteinander sprechen wir nicht deutsch.

Leider ist es nun ein langer Text. Inhalt:

  1. Zustimmung und Bemerkung zu Bonaventura

  2. Ziel der Frage Hägars?

  3. Meine Erlebnisse zur Gewaltbereitschaft

  4. Meine Fassung der Frage

  5. Bonaventura stimme ich zu. Viele fahren ja auch irgendwo hin, obwohl bekannt ist, daß es dort vor Taschendieben wimmelt, Raubüberfälle geschehen oder westliche Ausländer entführt werden.
    Wenn andere Gebiete wegen ihres schlechten Rufes nicht gemieden werden, dann ist es ungerecht, deshalb Brandenburg zu meiden.
    Falsch ist auch, ein Bundesland zu boykottieren, weil man einem Teil der Bevölkerung die unterstellte Gesinnung nicht erlaubt. So etwas ist außerdem intolerant und undemokratisch. Man stelle sich vor, ein Bürgerlicher wolle nicht in den Schwarzwald, weil die da in Freiburg soviele grün wählen, oder ein anderer nicht an den Chiemsee, weil die Republikaner in Rosenheim ein Mal auf 20% kamen. Und wer verzichtet auf eine Reise in die Vereinigten Staaten, weil ihm das Wahlergebnis nicht zusagt? Also haben die politischen Ansichten der Einheimischen sonst auch keinen Einfluß darauf, ob Besucher kommen.

  6. Hägar, meinst Du wirklich rechtsradikale Ansichten in der Bevölkerung, oder meinst Du etwas, daß Du damit verbunden siehst?
    Für mich ist in manchen Gebieten der östlichen Bundesländer das ein Problem: Gewaltbereitschaft, Fremdenfeindlichkeit, Enthemmung sowie sittliche und soziale Verwahrlosung unter Jugendlichen. (Dafür muß man nicht rechtsradikal sein, und Rechtsradikale sind auch nicht zwangsläufig gewaltbereit, enthemmt oder verwahrlost.)
    Solange, wie einer in seiner Kneipe mit seinen Kameraden dummes Zeug faselt, kann mir das gleichgültig sein.
    Etwas anderes sind Pöbeleien und Angriffe auf Gäste. Und damit hatten Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in früheren Jahren ein Problem.

  7. Meine Erlebnisse:
    Die Fremdenfeindlichkeit richtet sich nicht nur gegen Menschen, denen man ihre fremde Herkunft ansieht, sondern auch gegen Wessis und Ossis, die für Wessis gehalten werden. Wer auf Seiten zur Saalefront stöbert, wird Haßtiraden und Kampfansagen finden.
    In Sachsen-Anhalt wurde mein Auto von Jugendlichen mit Flaschen beworfen. Nachts kam ein mit Jugendlichen vollbesetzter Wagen auf der Landstraße herangebraust und versuchte mehrfach, mich in den Straßengraben abzudrängen. Dabei johlten die Insassen durch die geöffneten Fenster. Freunden, die dort wohnen, erzählte ich davon. Sie antworteten mir, daß das dort üblich sei, eben Wessi-Haß sei. Sie erzählten, daß es auch ihnen anderswo so ergehe, zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern, wenn man sie auf Grund ihres Kennzeichens für Wessis hält. Sie tanken dort immer vor 16 Uhr voll, damit sie später nicht an eine Tankstelle müssen, wo sich eine besondere Subkultur versammelt. Nach 20 Uhr gehen sie nicht mehr in die Innenstädte auf ihren Wochenendausflügen, etwa zum Essen in eine Gaststätte.
    Kameraden bei der Bundeswehr aus ländlichen Bereichen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs berichteten aus ihrer Heimat: Sie erzählten von den Horden saufender und pöbelnder Jugendlicher, die Anlässe für Schlägereien suchen.
    Als ich ein Mal eine Woche lang im Nordosten Brandenburgs war, sah ich dieses Bild bestätigt. Auf Einladung Einheimischer war ich dort. Wir gingen in eine Diskothek in einem früheren Kulturhaus in einem kleinen Dorf. Auf dem Parkplatz und im Inneren gingen sechs uniformierte Männer Wache mit Schlagstöcken, davon zwei Männer mit Schäferhunden. Überall roch es nach reizen, nach Lust auf eine Schlägerei. Ich bin nicht empfindlich, denn ich bin auch vom Lande, und zum Schützenfest … Aber was ich bisher in Nordostbrandenburg und Sachsen-Anhalt erlebte, erlebte ich im Westen nicht.
    Ich fahre oft nach Thüringen und Sachsen. Dort erlebte ich keine Störung. Insbesondere nach Sachsen fahre ich gerne, weil die Menschen dort so herzlich und (gast-)freundlich sind, auch zu meiner Ehefrau, zum Beispiel, als sie noch kein Deutsch sprach.

  8. Ich möchte gerne für ein paar Tage nach Darß und zur Seenplatte fahren. Wie groß ist für uns das Wagnis in Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, von Jugendlichen aus der erwähnten Subkultur belästigt, angepöbelt oder gar angefaßt zu werden?
    Sind das nur vernachlässigbare Einzelfälle, die von mir übertrieben dargestellt sind und überall woanders genauso vorkommen, so daß ich diesen Teil brandenburgischer, mecklenburgischer und sachsen-anhaltinischer Jugendlicher zu Unrecht ins schlechte Licht stelle? Oder beobachten andere ähnlich?

Wenn dort etwas geschieht, dann ist der Urlaub vorbei.

[Danke für die Geduld beim Lesen.]

Hallo Christian,

  1. Ich möchte gerne für ein paar Tage nach Darß und zur
    Seenplatte fahren. Wie groß ist für uns das Wagnis in
    Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, von Jugendlichen
    aus der erwähnten Subkultur belästigt, angepöbelt oder gar
    angefaßt zu werden?

Den Darss hab ich sehr friedlich erlebt. Angesichts vom Gäste:Urlauberverhältnissenim Bereich von 1:2 - 1:4 ist dies schlicht und ergreifend auch materiell begründet.
Im Bereich Waren/Müritz sollte es ähnlich aussehen, aber da kenn ich mich nicht en detail aus.

Ciao maxet.

Wenn ich im Ausland unterwegs bin, werde ich immer wieder mal gefragt, ob es nicht schlimm sei: „Als Koreaner in einem Land mit so vielen Nazis…“ Und dann fängt die Diskussion an: Medien bauschen auf, das veraltete Bild von WWII, die Realität ist ganz anders…blablabla. Doch wenn ich ehrlich bin: Mir ist immer noch mulmig, wenn ich in die neuen Bundesländer reise. Das hat jetzt nichts mit Vernunft und Logik zu tun, es ist einfach so.

Brandenburg ist ein großes, wunderschönes Bundesland, das wie
jedes andere Bundesland auch seinen eigenen Reiz hat. Ein
Besuch würde ja diesen schönen Seiten gelten. Warum sollte man
sich dann an Auswüchsen orientieren? Würdest du San Sebastian
nicht besuchen, weil die Eta dort aktiv ist? Würdest du eine
Sehenswürdigkeit nicht besuchen, weil dort die Gefahr eines
Anschlages möglich (!) ist?

Es mag zwar seltsam klingen: Aber ich hätte damit weniger Probleme als mit Rechtsradikalen :smile: Meine Freunde aus diesen Gegenden haben mir oft genug versichert, dass es dort drüben längst nicht so schlimm sei, wie in den Medien immer dargestellt wurde, vor allem in den größeren Städten. Und bisher habe ich auch immer sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn ich (was selten passiert) mal da war. Wobei ich mich bewusst in größeren Städten aufgehalten habe. Aufs Land bzw auf Campingplätze wollte ich nicht (Siehe Iris Post weiter oben). Aber trotzdem: Ein mulmiges Gefühl hatte ich trotzdem immer, wenn ich da war.

Ein Taschendieb interessiert nur dein Geld, ein Anschlag will „einfach nur“ viele Menschen in den Tod reißen. Bei Rechtsradikalen bin ich das Ziel, das bewusst gejagt wird. Und wenn ich mir darüber Gedanken machen muss, wird einem erst recht bewusst, dass man doch anders ist als die „anderen“. Ich bin zwar hier geboren, spreche besser deutsch als koreanisch, aber kann mir keiner erzählen, dass er mich auf Anhieb für einen Deutschen gehalten hat. Normalerweise ist dieses Gefühl ok, ich kann gut damit leben. Doch wenn plötzlich ein Haufen zugedröhnter Einzeller in meine Richtung schaut und bestimmte Liedzeilen und Schimpfwörter ruft, dann wünsch ich mir schon, dass ich mit der Menge verschmelzen könnte. Ein paar meiner Freunde leben mittlerweile im Ausland und können jetzt ganz gut verstehen, was ich meine (Einer wurde in London durch die Straßen gejagt, weil er deutsch gesprochen hatte. Seitdem spricht er nur noch ungern in der Öffentlichkeit deutsch. Nicht weil er solche Deppen überall vermutet - aber man kann ja nie wissen…).

Ich bin sicher, dass bei einem Brandenburg-Besuch nichts dramatisches passieren wird. Wenn mich Freunde auf eine Tour dorthin einladen würden, ich wäre sofort dabei. Aber ich bin mir auch sicher: Wirklich relaxen könnte ich mich nur selten. Es reicht schon eine Gruppe Unbekannter die in deine Richtung schaut und schon machst du dir wieder Gedanken. Die Frage ist also: Kann du damit umgehen, das Gefühl ignorieren und den Urlaub trotzdem genießen? Darum geht es doch letzten Endes: Genießen und sich nicht mit solchen Problemen herumschlagen müssen.

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Hallo, ich bitte mal um Eure Meinung zu der Frage „Brandenburg
trotz Rechtsradikaler“.

Bleib doch einfach weg, wenn Du Dich fürchtest. Rechtsradikale sind schlimmer als Werwölfe, Vampire und sonstige Fledermäuse. Eh Du Dichs versiehst, haben sie wieder mit einem Baseballschläger auf Dich draufgehauen, das tun sie nämlich den ganzen Tag. Und wer da nicht rechtzeitig die Straße freimacht, kommt unter die Räder!

Also besser auf der sicheren Seite und: Zuhause bleiben gegen Rechts!

um Himmels Willen …
Au Backe…

was man hier alles zu lesen bekommt.

Also ich komme aus Brandenburg (Berliner Speckguertel) und bin teilweise auch in Sachsen aufgewachsen. Das neuerdings die NPD im saechsischen Landtag sitzt, hat mir auch die Traenen in die Augen getrieben, aber trotzdem wuerde ich nie darauf verzichten, ins Elbsandsteingebirge (Saechs. Schweiz - Hochburg der Rechten) zu fahren und dort wandern zu gehen.
Zugegeben: ganz wohl fuehl ich mich beim Anblick mancher junger Leute da nicht. Und so wirklich deutsch seh ich auch nicht aus. Aber mich vertreiben lassen? Nee! Wirklich nicht.

Warum dieses Phaenomen gerade in diesen Kaeffern am (brandenburgischen und saechsischen) Arsch der Welt so vermehrt auftritt, kann ich mir auch nicht erklaeren. Es kann doch nicht alles an der Arbeitslosigkeit liegen. Oder doch?! Also als ich mal n Jahr arbeitslos war, hab ich auch net den Griechen nebenan dafuer verantwortlich gemacht …

Die Menschen sind komisch …

Kris.

infotalk, du kommst vom Thema ab!
Ich habe nichts davon geschrieben, dass ich Angst habe.
Aber ich möchte nicht bestimmte Gesinnungen mit
meiner Anwesenheit (und mit meinem Geld) unterstützen.

Und was ist da gefährlich?
Hallo!

Was ist denn gefährlich, wenn Aufschriften in arabisch stehen - tut einem eine solche Schrift weh oder genügt mittlerweile schon die arabische Schrift, um gefährlich zu sein? Wenn Rechtsradikalismus irgendwo anfängt, dann da.

Gruß
Tom

Was ist denn gefährlich, wenn Aufschriften in arabisch stehen

  • tut einem eine solche Schrift weh oder genügt mittlerweile
    schon die arabische Schrift, um gefährlich zu sein?

dann sprich in diesen gegenden hebräisch und trage einen davidstern. dann reden wir weiter.

Wenn
Rechtsradikalismus irgendwo anfängt, dann da.

unsinn. vor rechtsradikalen habe ich bzw mein mann weniger angst als vor radikalen arabern. aber das darf man nicht laut sagen. wenn ein jüdisches grab beschmiert wird oder eine flaschenbombe in eine synagoge fliegt, dann steht das in der zeitung als „rechtsradikaler hintergrund“. oft stecken aber ganz andere dahinter, nämlich die „sozial schwachen gruppen mit migrationshintergrund“, und deren unterstützer mit palästinsnertuch.

gruß
dataf0x

Hallo!

oft stecken aber
ganz andere dahinter, nämlich die „sozial schwachen gruppen
mit migrationshintergrund“, und deren unterstützer mit
palästinsnertuch.

Rechtsradikale sind aber nicht nur Deutsche, die gegen Juden sind, weil sie Juden sind, sondern auch Juden, die gegen Palästinenser sind, weil sie Palästinenser sind, ebenso auch Palästinenser, die gegen Juden sind, weil sie Juden sind. Verstanden was ich meine?

Und wenn jemand alle Palästinenser automatisch ins terroristische Eck rückt, dann beginnt da der Rechtsextremismus.

Gruß
Tom

Und wenn jemand alle Palästinenser automatisch ins
terroristische Eck rückt, dann beginnt da der
Rechtsextremismus.

begriffsverwirrungen, begriffserosionen. ich weiß was gemeint war und du auch. keine lust mehr.

gruß
dataf0x