Brandkasse? o. welche Möglichkeit noch?

Hallo zusammen,

für ein Zweifamilienhaus, Baujahr 1968 versuchen wir den damaligen Wert herauszubekommen. Leider gibt es keine Unterlagen mehr. Über die Gemeinde (Grundbuch) ist keine Wertermittlung möglich. Über das Finanzamt (Grundsteuer) auch nicht.

Vielleicht hat noch einer von euch eine Idee, wie man den Wert herausbekommen kann. Erschwerend kommt noch hinzu, dass 1974 das Haus vererbt wurde und wir für diesen Zeitpunkt auch noch eine Schätzung benötigen.

Den Weg eines Wertgutachters (fürchterlich teuer) möchten wir als letzte Möglichkeit gehen.

Vielen Dank im Voraus für eure Anregungen.

G

Hallo Geisha,

in der Versicherungswirtschaft gibt es 3 Methoden der Wertberechnung.

  1. qm- umbauter Raum
  2. Kaufwert/Baupreis
  3. Ausstattungsmerkmale des Hauses

1 und 3 können aber nur Richtwerte sein und sollten nur im Notfall genommen werden. Alle drei berücksichtigen aber in keiner Weise irgendwelche Verkehrswerte. Das kann nur das Wertgutachten machen.

Gruß
Marco

PS. unter Umständen, je nach Kundenverbindung, übernehmen manche Versicherer diese Funktion.

hallo Marco,
m.W. haben einige Versicherungen eigene Schätzer.
In so einem Falle könnte man bestimmt mit der Gesellschaft einen „Deal“ aushandeln, also, dass der Schätzpreis nicht so teuer kommt, wie bei einem Architekten.
Vorraussetzung: man schließt bei der Gesellschaft auch den Schutz ab.
Grüße
Raimund

Hallo Geisha,

die günstigste und einfachste Möglichkeit eine Immobilie schätzen zu lassen ist das das zuständige Ortsgericht damit zu beuftragen.

Die Expertise hat den gleichen amtlichen Wert wie ein privater Gutachter. Das Dokument wird rechtsgültig allseits anerkannt.

Viele Grüße

Michael