Hallo,
eine ganz einfache Frage:
kann ein Riesen-Möbelhaus eine Brand- oder Terror-Schutzübung ohne Wissen der Kunden durchführen?
D.h.: Hunterte Kunden besuchen dieses Möbelhaus und werden dann über Lautsprecher aufgefordert, schnellstmöglichst die Notausgänge aufzusuchen. Jeder sucht in Panik den Notausgang und rennt um sein Leben. 2 Stunden später erfährt der Kunde, daß es sich um eine Übung gehandelt hat.
Alle Kunden wurden als Versuchsobjekte in Panik versetzt.
Wie sind denn da die Bestimmungen und warum kann ein schwedisches Möbelhaus dies machen?
Selbst in Panik dabeigewesen.
Karin
Doch,sonst macht so eine Übung ja keine Sinn.Nur so kann man Schwachstellen im Rettungsplan und in der Koordinierung der beteiligten Stellen aufdecken.
Hi,
und wer haftet wenn es während einer solchen Übung zu verletzten(psychische Schäden eingeschlossen) oder gar Toten(bei einer Massenpanik soll das ja mal vorkommen) gekommen wäre?
MFG
Hallo,
und wer haftet wenn es während einer solchen Übung zu verletzten(psychische Schäden eingeschlossen) oder gar Toten(bei einer Massenpanik soll das ja mal vorkommen) gekommen wäre?
Derjenige, der die Übung angesetzt hat und dabei gegen Sicherheitsbestimmungen verstoßen hat. Das wird dann chon ein Gericht fetstellen. Individuelle Panik könnte jedoch ein persönliches Lebensrisiko sein, für das u.U. nicht mal bei einem wirklichen Brand irgendwer haftbar gemacht werden kann.
Das ist jedoch eine große Spielwiese für Opferanwälte und die Gegenseite und hängt wohl auch vom Ort des Geschehens und der Klageeinreichung ab.
Grüße
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Hallo,
eine ganz einfache Frage:
kann ein Riesen-Möbelhaus eine Brand- oder Terror-Schutzübung
ohne Wissen der Kunden durchführen?
Das passiert monatlich zumeist am Dienstag Vormittag.
D.h.: Hunterte Kunden besuchen dieses Möbelhaus und werden
dann über Lautsprecher aufgefordert, schnellstmöglichst die
Notausgänge aufzusuchen.
Nein, die Kunden weden gebeten wegen eines technischen Defekt das Haus durch den nächstgelegenen Ausgang ruhig zu verlassen.
Jeder sucht in Panik den Notausgang
und rennt um sein Leben.
Jede Person befindet sich max. 35 Meter von einem Notausgang entfernt. Rennen ist unnötig und findet auch nicht statt.
Übrigends auch dann nicht, wenn künstlicher Rauch eingeblasen wird.
2 Stunden später erfährt der Kunde,
daß es sich um eine Übung gehandelt hat.
Daß sich die 30 Minuten wie zwei Stunden anfühlen können weiß ich.
MfG Frank Müller (Dienstleister einer schwedischen Möbelkette)