Brassen für den Holzkohlen-Grill

Hallo WWW-ler

Suche für 4 Brassen ein gutes Rezept für den Holzkohlengrill.
Vielen Dank

Wie hättest Du’s denn gern?
Hallöchen Sonnenmann,

folgende Rezepte hätte ich anzubieten:

Etwas schräg aber lecker (eigenhändig ausprobiert): Gegrillte Brassen mit Lychee-Glasur

2 küchenfertige Brassen
Salz
Pfeffer
1 Dose Lychees (565 g)
2 Stück in Sirup eingelegter Ingwer
3 Esslöffel Honig
2 Esslöffel Sherryessig
1 Prise Sambal Oelek
1 Esslöffel Milde Sojasosse
2 Esslöffel Erdnussoel
2 Esslöffel Lycheesaft

Zum Garnieren: 2 Limetten & 1 Bund Petersilie

Brassen waschen, trockentupfen, mit Salz und Pfeffer innen und aussen einreiben. Lychees abtropfen lassen. Saft auffangen. Pro Portion 1 Lychee puerieren. Ingwerstuecke sehr fein hacken, mit Honig, Sherryessig, Sambal Oelek, Sojasosse, Erdnussoel und etwas Lycheesaft verruehren, Brassen damit innen und aussen bestreichen, auf einem Grill oder Rost auf jeder Seite ca. 10 Min. garen und waehrenddessen immer wieder mit der Glasur bestreichen. Mit restlichen Lychees, Scheiben von gewaschener Limette und gewaschener Petersilie anrichten und evtl. mit Salat servieren. Nach Wunsch Reis dazu reichen.

Achtung: Das Rezept ist für zwei Personen berechnet! Wenn Dir die übrigen Gäste nicht elendig verhungern sollen, solltest Du die Menge verdoppeln. *g*

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Edel: Gegrillte Goldbrasse

4 Goldbrassen
8 Tomaten
1 mittl. Zwiebel
100 ml Olivenöl (1)
250 ml Olivenöl (2)
1 Saft einer Zitrone
4 Zweige Thymian
4 Lorbeerblätter
Mehl
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
frische Basilikumblätter (zum Garnieren)

Die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, abschrecken, abschrecken, skalpie… - ähm… häuten, halbieren und die Kerne und den Saft vorsichtig ausdrücken. Zwiebel schälen, in kleine Stücke schneiden und in einem Bräter in etwas Olivenöl andünsten. Die Tomatenhälften darauf legen, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Mit Olivenöl beträufeln und bei niedriger Hitze - 120 Grad - zwei Stunden im Backofen garen lassen. Den Garvorgang ständig überwachen, denn die Tomaten sollen leicht austrocknen, ohne jedoch braun zu werden.

Die Goldbrassen unter kaltem Wasser waschen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Je einen kleinen Zweig Thymian und ein Lorbeerblatt in die Fische geben. Die Fische von außen salzen und pfeffern, in Mehl wenden und anschließend auf beiden Seiten mit etwas Olivenöl (1) beträufeln.

Die Goldbrassen auf den Grill des auf 220°C vorgeheizten Backofens - oder halt auf einen Holzkohlegrill - schmeißen und auf beiden Seiten so grillen, daß auf der Haut der Fische ein Gittermuster entsteht. Wenn die Haut knackige Bräune hat, den Grill abschalten und die Fische im Backofen bei etwas reduzierter Hitze gut zehn Minuten zu Ende garen (das wird bei einem offenen Grill zugegeben etwas schwieriger, aber wenn Du die Viecher in Alu-Folie einpackst und etwas zur Seite legst, müßte es funktionieren).

Frisch ausgepreßten Zitronensaft mit Olivenöl (2) gut verrühren. Die gebackenen Tomatenhälften auf vier vorgewärmte Teller verteilen, sodann je eine gegrillte Goldbrasse auf die Teller legen und rundherum das mit Zitronensaft gewürzte Olivenöl angießen. Zum Servieren mit frischen Basilikumblättern garnieren.

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Ganz schlicht (ein Rezept auf Venetien): Orata alla griglia

Die Goldbrasse putzen und entschuppen. Den Bauch mit Rosmarin, Salbei, Zitrone und Knoblauch fuellen. Die Goldbrasse auf beiden Seiten mit Olivenoel betraeufeln, salzen und pfeffern.
Auf den Rost legen und waehrend der Bratzeit zwei- bis dreimal umdrehen. Auf warmem Teller servieren, zuvor mit Petersilie bestreuen und nochmals mit Olivenoel betraeufeln.

Einen schönen Weißwein & frisches Baguette dazu… Mhhhm…

Fröhliches Brutzeln & beste Grüße

Tessa

Tip: wegen der Gräten (gerade bei Brassen)
Hallo Brassenfans

man schneidet quer zur „Seitenlinie“ Längsachse des Fisches ca alle cm (eher weniger) fast über die ganze Höhe des Fisches auf beiden Seiten etwas ein.
Dann stören die Gräten, die nicht sehr tief unter der Haut liegen, nicht mehr.

Guten Appetit

Gruß

Peter

Hallo peter,

man schneidet quer zur „Seitenlinie“ Längsachse des Fisches ca
alle cm (eher weniger) fast über die ganze Höhe des Fisches
auf beiden Seiten etwas ein.
Dann stören die Gräten, die nicht sehr tief unter der Haut
liegen, nicht mehr.

Mit dem einritzen verschwinden doch die Gräten nicht?

Wir „ritzen“ (schneiden) immer (nach dem Garen) die Seiten der Fische derLänge nach auf und klappen die zwei hälften vond en Gräten weg. An Kopf und Schwanz juss man etwas nachhelfen; den Schwanz anpacken und dann das ganze Grätenteil langsam von hinten nach vorne aus dem Fleisch ziehen (wenn der Fisch gefüllt ist, muss man aufpassen, dass die Füllung durch die sich lkösenden Gräöten nicht überall herumfliegt).

Guten appetito,
Deborah

PS: im Archiv müsste es ein rezept für Brassen mit Steinpilzen geben, ist aber noch keine Zeit, und mit trockenen Steinpilzen nicht so schlön wie mit frischen.

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Hallo Debohra

Wir „ritzen“ (schneiden) immer (nach dem Garen) die Seiten der
Fische derLänge nach auf und klappen die zwei hälften vond en
Gräten weg.

Machen wir bei anderen Fischen auch, der Brassen hat aber dicht unter der Haut (im oberen Teil - Rücken) hauchfeine Y-Gräten, die nicht mit anderen Gräten zusammenhängen. Die kannst Du nicht sehen,kriegst sie auch mit der Mittelgräte nicht heraus, aber die können beim Essen ekelhaft pieksen.
Deshalb mögen mindestens die Hälfte aller Angler diesen Fisch nicht, Die machen allenfalls Fischklößchen daraus.
Gib mal bei google Brassen ein.
(Beim Karpfen z.B. sind diese Gräten größer und deshalb auch beim Essen leichter auszusortieren, wenn es denn sein muss, erst mit der Zunge.)

Mit dem einritzen verschwinden doch die Gräten nicht?

Nein, natürlich nicht, aber Du zerschneidest sie, - VOR der Zubereitung - und machst sie damit fast unfühlbar

erst dann, beim Brassenessen - guten Appetit

Gruß

Peter

Hallo Peter,

Hallo Debohra

(habe ich so noch nie gesehen :open_mouth: siehe unten :wink: )

Ist schon so lange her, dass wir Brassen gegessen haben… :frowning:, aber diese Y-förmigen Dinger sind mir nicht mehr in Erinnerung.

Brassenklösschen-- ist ja wie beim Hecht. Dann lasse ich dch lieber meine Zunge walten.

Viele Grüsse und weiterhin guten Appetit,
Deborah