Brauch eine kleine Hilfe

Also es gibt ja den Satz: G sei eine endliche Gruppe, dann gilt für eine Teilmenge H von G, H ist genau dann Untergruppe von G, wenn H bezüglich der Verknüpfung auf G abgeschlossen ist.

Also die eine Richtung ist trivial aus der Definition.

Für die zweite weiß ich ja(bzw. schien trivial?), dass aufgrund der Abgeschlossenheit, zu jedem a aus H ein Inverses existieren muss. Ich habe mir dazu überlegt: Angenommen H hat n Elemente, und es gibt ein a zu dem kein Inverses existiert, dann gibt es aber n Verknüfungen mit a, mit höchstens n verschiedenen Ergebnissen, also gibt es ein ein b so dass a o b = a ist. Also gibt es ein neutrales Element( zumindest für a) Genau an dieser Stelle hakt es, denn wieso darf es theoretisch nicht sein dass a o a1 = a3 und a o a2 = a3 (gehe ich dann wieder zurück nach G und betrachte diese 2 Gleichungen und stelle fest, dass dann a1 = a2 gilt!???)

In G weiß ich ja, dass es zu a genau ein neutrales Element gibt, also muss das b genau dieses neutrale Element sein oder?

Also wäre sehr nett wenn mir einer nochmal zeigen kann wie man den beweis „schön“ strukturiert aufschreibt thx!

Gruß

Tobias

Hallo.

28x ist der Beitrag gelesen worden und noch keine Antwort. Trotz des etwas schwer verdaulichen Texts probier ich’s mal: http://www.rossleben2001.werner-knoben.de/doku/kurs7…
& http://www.google.de/search?hl=de&q=gruppentheorie+a…
Vielleicht findet sich ja hier was :wink:

HTH
mfg M.L.

Hallo Tobias, hallo Forum!

Also es gibt ja den Satz: G sei eine endliche Gruppe, dann
gilt für eine Teilmenge H von G, H ist genau dann Untergruppe
von G, wenn H bezüglich der Verknüpfung auf G abgeschlossen
ist.

Kurze Interpretation: H ist Teilmenge von G, alle a Element H sind auch Element von G, es gilt die Verknüpfung „o“ für H und G, wegen Abgeschlossenheit gilt a, b Element H dann ist a o b Element von H.

Für die zweite weiß ich ja(bzw. schien trivial?), dass
aufgrund der Abgeschlossenheit, zu jedem a aus H ein Inverses
existieren muss. Ich habe mir dazu überlegt: Angenommen H hat
n Elemente, und es gibt ein a zu dem kein Inverses existiert,
dann gibt es aber n Verknüfungen mit a, mit höchstens n
verschiedenen Ergebnissen, also gibt es ein ein b so dass a o
b = a ist. Also gibt es ein neutrales Element( zumindest für
a) Genau an dieser Stelle hakt es, denn wieso darf es
theoretisch nicht sein dass a o a1 = a3 und a o a2 = a3 (gehe
ich dann wieder zurück nach G und betrachte diese 2
Gleichungen und stelle fest, dass dann a1 = a2 gilt!???)

In G weiß ich ja, dass es zu a genau ein neutrales Element
gibt, also muss das b genau dieses neutrale Element sein oder?

Es müssen nur noch die Gruppenaxiome für (H;o) runtergeprüft werden.
Abgeschlossenheit ist aufgrund Voraussetzung vorhanden.
Assoziativgesetz a O (b O c) = (a o b) o c da alle verknüpften Elemente aus H wieder Element von H sind und wegen Gruppeneigenschaft von G das Assoziativgesetz Gültigkeit hat.
Neutrales Element a o 0 = a ist gültig in G somit auch in H.
Inverses Element a o a_inv = 0 ist gültig in G somit auch in H.

Eine erste Antwort.
MfG Gerhard Kemme

hi,

Also es gibt ja den Satz: G sei eine endliche Gruppe, dann
gilt für eine Teilmenge H von G, H ist genau dann Untergruppe
von G, wenn H bezüglich der Verknüpfung auf G abgeschlossen
ist.

Also die eine Richtung ist trivial aus der Definition.

also: wenn H untergruppe ist, dann ist o abgeschlossen

Für die zweite weiß ich ja(bzw. schien trivial?), dass
aufgrund der Abgeschlossenheit, zu jedem a aus H ein Inverses
existieren muss. Ich habe mir dazu überlegt: Angenommen H hat
n Elemente, und es gibt ein a zu dem kein Inverses existiert,
dann gibt es aber n Verknüfungen mit a, mit höchstens n
verschiedenen Ergebnissen, also gibt es ein ein b so dass a o
b = a ist. Also gibt es ein neutrales Element( zumindest für
a) Genau an dieser Stelle hakt es, denn wieso darf es
theoretisch nicht sein dass a o a1 = a3 und a o a2 = a3 (gehe
ich dann wieder zurück nach G und betrachte diese 2
Gleichungen und stelle fest, dass dann a1 = a2 gilt!???)

du denkst prinzipiell völlig richtig. du kannst zu jedem a € H alle verknüpfungen
a o x1

a o xn
bilden. (wobei n anzahl der elemente von H.)

das sind n verschiedene ergebnisse. wären welche gleich, wären sie auch in G gleich.
dann wär dort a o xi = a o xj
also auch 1/a o a o xi = 1/a o a o xj
also xi = xj

damit ist auch a selbst unter den ergebnissen, dh. es gibt ein xi sodass
a o xi = a
das auch in G, also 1/a o a o xi = 1/a o a = 1
also xi = 1

damit ist also auch 1 in H

also (endlichkeit) ist auch 1 unter den ergebnissen
also müssen auch alle inversen in H sein.

also ist H gruppe

hhnü (= hoffe habe nix übersehen)
m.

Vielen Dank
Vielen Dank Gerhard!

Und an alle die gemailt haben!

Ich glaub ich habs begriffen wie der Beweis auf zu schreiben ist

Beweis: „=>“ Trivial gemäß der Definition von Untergruppen!

„ b_i = b_j in G, also auch in H! Mehr Elemente wären ein Wiederspruch zu Voraussetzung #H = n.
Also gibt es genau ein neutrales Element b. => Es gibt genau ein Inversenelement zu jedem a. => H ist eine Untergruppe von G!

So ist dass jetzt mathematisch aktzeptierbar?

Danke

Gruß
Tobias

P.s. #H = Ordnung = Kardinalität von H