Hallo,
ich wechsel gerade die Krankenkasse. Ich habe hier eine mit 13,9% mit mind. 6 Wochen Entgeldfortzahlung und 13,2% ohne Anspruch auf Entgeldfortzahlung. Brauch ich das? Rechnet sich das wenn ich hier sparen will?
Danke Dirk
Hallo,
ich wechsel gerade die Krankenkasse. Ich habe hier eine mit 13,9% mit mind. 6 Wochen Entgeldfortzahlung und 13,2% ohne Anspruch auf Entgeldfortzahlung. Brauch ich das? Rechnet sich das wenn ich hier sparen will?
Danke Dirk
Hallo,
ich gehe recht in der Annahme, dass Du als Student freiwillig versichert bist?
Wie hoch wäre denn die 6 wöchige Entgeltzahlung in Deinem Fall, da Du ja normalerweise kein Entgelt hast?
Ich denke, einen wirklich sinnvollen Tip kann Dir hier niemand geben, musst Du selbst abwägen. Bei chronischem Geldmangel würde ich wohl auf die Fortzahlung verzichten und die monatliche Belastung dadurch senken.
Liebe Grüsse
tanja
Hallo Tanja,
ich kann mich an eine Schulung erinner, da wurde uns gesagt, dass der AG nur dann verpflichtet ist, 50 % des Beitrages zu berappen, wenn der Versicherte auch seinen Verdienst abgesichert hat.
Aber was ist, wenn du so krank wirst, dass Du für längere Zeit Arbeitsunfähig bist?
dann gibt es 3 Alternativen:
Hallo,
Hallo Dirk,
ob man eine Absicherung (Krankengeld) benötigt, entscheidet sich immer dann, wenn man diese brauch. Da du also nicht weißt, wann du über 6 Wochen AU bist, kannst du ja eine „Münze werfen“. Überlege dir bitte mal das Verhältnis:
-Was spare ich denn dabei?? Das sind 0,7%=xyz Euro
-Was passiert wenn du krank bist? Meinst du, du könntest dann einfach mal das Krankengeld wieder einschließen? Schlimm wird es, wenn es eine chronische Sache oder eine Folgewirkung ist.
Also mein Tip:
Laß das Krankengeld drin. Spare lieber an Verbrauchgüter oder sonstige Dinge. Wenn du mal nicht ins Kino gehst, erwachsen dir keine finanzielle Nachteile dadurch.
Letztendlich isr es natürlich deine Entscheidung und du solltest diese auch wirklich nur treffen wenn du 100% sicher dabei bist. Leide habe ich zu viel Erfahrung mit den Leistungen von Krankengeld. Daher auch mein direkte Darstellung und Aufforderung, das Krankengeld weiterhin beizubehalten.
Gruß
Martin
Hi, sofern Du Arbeiter oder Angestellter bist, kannst Du gar nicht verzichten. Die Variante „kein Krankengeld“ ist für Rentner und Selbständige.
Gruß,
Micha
P.S. aber auch mit Krankengeld braucht eine Kasse nur 12% kosten…
Hallo
Als pflichtversicherter Arbeitnehmer hats du keine Wahl - du musst
einfach den allgemeinen Beitragssatz nehmen.
Ganz bestimmte Arbeitnehmer haben einen dauerhaften Anspruch auf
Entgeltfortzahlung, da gilt der ermässigte(auch für beschäftigte Altersruhegeldempfänger) und bei denen, die
aufgrund eines Einzelarbeitsvertrages (z,B. tgl. Kündigungsfrist)
einen verkürzen Entgeltfortzahlungsanspruch haben gilt der erhöhte
Beitragssatz.
Lediglich als freiwillig Versicherter (Arbeitnehmer oder Selbständiger) kannst Du dir das aussuchen.
Grundsätzlich ist in einem solchen Fall immer zum Krankengeld
zu raten - nicht nur, dass du eine finanzielle Absicherung hast -
du musst auch während des Krankengeldbezuges keinen Beitrag zahlen
(jedenfalls bei der gesetzlichen Kasse).
Noch Fragen ?
Gruss Günter