Brauche 24Volt aber habe 54V 300Watt

Moin,
Ich stehe auf’m Schlauch. Ich habe ein Netzteil welches mit 54V mit 300Watt liefern kann. Ich benötige aber nur 24V für ein Gardena Elektroventil. Nun war mein Erster Gedanke, ganz klar ich brauche einen Wiederstand. Leider hatte ich keine, also habe ich ein paar LED in reihe geschaltet bis am Ende nur noch 24V messbar waren. Resultat das Ventil zuckt etwas aber es fehlt wohl am Strom um richtig zu schalten.(Tippe mal auf einen Elektomagneten) nun habe ich ein Altes PC NetzwerkSwitch zerlegt und alle Möglichen Wiederstände rausgelötet.
450Ohm, 200KOhm,300Ohm,2KOhm… Aber diese bringen selbst alle in Reihe keine Änderung an der grösse der Spannung ??? Es Ist die WATT Zahl oder ?
Brauche ich besondere Wiederstände ? Wo Liegt mein Fehler ?

mfg jonny

Gibt das Netzteil ueberhaupt Gleichspannung aus?
Wenn man Widerstaende naehme, dann muessten es Leistungswiderstaende sein, die fuer die erforderlichen Leistungen ausgelegt sind.

Trotzdem wuerde ich dir davon abraten, da du offenbar ein Laie bist. Bei diesen Leistungen besteht bei unsachgemaesser Installation Brandgefahr!

Besorg dir lieber ein Netzteil, dass auch dafuer ausgelegt ist. Die duerften eigentlich recht guenstig zu haben sein. Und frage vorher einen Fachmann bevor du da weiter etwas machst.

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Danke,
Leistungswiederstand. Das Wort hatte ich vergessen… ist schon lange her mit der Ausbildung *duck*-

Die Ventile sind für ein Wasserspiel, also für den Garten. Das Netzteil wird natürlich Trocken gelagert…
sollte schon passen.

Ich danke.

Auuuuuu…!

Also, ich weiß nicht, was ich von Deiner Anfrage halten soll. Laut deiner Visitenkarte bist Du Mobilfunktechniker/Systemelektroniker, aber Deine Anfrage macht den Eindruck, dass Du von Tuten und Blasen keine Ahnung hast. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass Du uns hier verulken willst.
Aber nehmen wir zu Deinen Gunsten mal an, dass die Ausbildung zum Mobilfunktechniker/Systemelektroniker nicht das ist, was sich ein Techniker für allgemeine Elektrotechnik darunter vorstellt.

Also fangen wir mal ganz klein an:
Ein Magnetventil benötigt einen gewissen Betriebsstrom. Den findest Du entweder in der Gebrauchsanweisung oder Du kannst ihn auch errechnen. Da es sich bei dem Ganzen um Gleichspannung handelt, kannst Du den Strom aus der Nennspannung des Ventils (24V) und dem Spulenwiderstand nach dem ohmschen Gesetz – Du weist, was das ist? – berechnen. Zur Erinnerung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz
Das ist der Nennstrom des Ventils.

Den Spulenwiderstand kannst Du mit einem Ohmmeter – kannst Du damit umgehen? – an den beiden (elektrischen) Anschlüssen des Magnetventils messen. Prüfe doch auch mal nach, ob das Ventil überhaupt für Gleichspannung oder für Wechselspannung ausgelegt ist.

Dein Netzteil liefert einen maximalen Strom von 300W/54V=5,55A, dieser Strom sollte auf jeden Fall größer sein als der Nennstrom Deines Ventils.

Aber der Nennstrom Deines Ventils dürfte auf jeden Fall größer als 50mA sein. Das ist aber der Grenzstrom für die meisten Leuchtdioden, bei einigen ist er noch geringer. Leuchtdioden dürften sich also nicht als „Vorwiderstände“ für das Ventil eignen (mindestens eine der im Versuch benutzten Leuchtdioden müsste jetzt eine „Nichtleuchtdiode“ sein).

Was für einen Widerstand brauchst Du als Vorwiderstand?
Das Magnetventil bildet mit seinem Vorwiderstand einen Spannungsteiler. Der Widerstand des Magnetventils ist bekannt ist – falls Du ihn gemessen hast. Falls während der Ausbildung das Thema Spannungsteiler spurlos an Dir vorüber gegangen ist, sieh hier nach:
http://de.wikibooks.org/wiki/Ing:_GdE:_Spannungsteiler

Jetzt musst Du allerdings bedenken, dass über den Widerstand der Betriebsstrom des Magnetventils fließt, dort also ordentlich Verlustleistung verbraten wird. Die Verlustleistung berechnet sich nach der Formel P=I²*R. Da sich die zulässige Verlustleistung der aus dem „PC NetzwerkSwitch“ ausgebauten Widerstände sich in der Größenordnung von 0,05W bis maximal 1W bewegen dürfte, wirst Du damit auch nicht viel anfangen können.

Ist das erst mal genug Stoff zum Nachdenken?

Gruß
merimies

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Hallo Joe

Leistungswiederstand. Das Wort hatte ich vergessen… ist schon
lange her mit der Ausbildung *duck*-

Die Dinger heißen Widerstand, weil sie etwas, dem Strom Widerstand leisten, wie Du der Rechtschreibung.
Bei Wiederständen mußt Du immer wieder stehen.
Gruß
Rochus

Danke,
Leistungswiderstand. Das Wort hatte ich vergessen… ist schon lange her mit der Ausbildung *duck*-

Die Ventile sind für ein Wasserspiel, also für den Garten. Das Netzteil wird natürlich Trocken gelagert…
sollte schon passen.

Hallo Joe,
wenn das Ventil (oder mehrere Ventile) für ein Wasserspiel ist (sind), so könnte man doch annehmen, dass sie für größere Zeitintervalle (Stunden) eingeschaltet werden sollen. Dann sollte man doch auch bedenken, dass die Ventile während dieser Zeit Strom - und damit Cent und Euro - verbrauchen. Wäre es da nicht eine Überlegung wert, den Wasserfluss ganz konventionell über Ventile mit Handbetätigung - sprich Wasserhahn bzw. Wasserhähne - zu steuern? Das ist störunempfindlich und sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb wesentlich preisgünstiger.

Gruß
merimies