Auuuuuu…!
Also, ich weiß nicht, was ich von Deiner Anfrage halten soll. Laut deiner Visitenkarte bist Du Mobilfunktechniker/Systemelektroniker, aber Deine Anfrage macht den Eindruck, dass Du von Tuten und Blasen keine Ahnung hast. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass Du uns hier verulken willst.
Aber nehmen wir zu Deinen Gunsten mal an, dass die Ausbildung zum Mobilfunktechniker/Systemelektroniker nicht das ist, was sich ein Techniker für allgemeine Elektrotechnik darunter vorstellt.
Also fangen wir mal ganz klein an:
Ein Magnetventil benötigt einen gewissen Betriebsstrom. Den findest Du entweder in der Gebrauchsanweisung oder Du kannst ihn auch errechnen. Da es sich bei dem Ganzen um Gleichspannung handelt, kannst Du den Strom aus der Nennspannung des Ventils (24V) und dem Spulenwiderstand nach dem ohmschen Gesetz – Du weist, was das ist? – berechnen. Zur Erinnerung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz
Das ist der Nennstrom des Ventils.
Den Spulenwiderstand kannst Du mit einem Ohmmeter – kannst Du damit umgehen? – an den beiden (elektrischen) Anschlüssen des Magnetventils messen. Prüfe doch auch mal nach, ob das Ventil überhaupt für Gleichspannung oder für Wechselspannung ausgelegt ist.
Dein Netzteil liefert einen maximalen Strom von 300W/54V=5,55A, dieser Strom sollte auf jeden Fall größer sein als der Nennstrom Deines Ventils.
Aber der Nennstrom Deines Ventils dürfte auf jeden Fall größer als 50mA sein. Das ist aber der Grenzstrom für die meisten Leuchtdioden, bei einigen ist er noch geringer. Leuchtdioden dürften sich also nicht als „Vorwiderstände“ für das Ventil eignen (mindestens eine der im Versuch benutzten Leuchtdioden müsste jetzt eine „Nichtleuchtdiode“ sein).
Was für einen Widerstand brauchst Du als Vorwiderstand?
Das Magnetventil bildet mit seinem Vorwiderstand einen Spannungsteiler. Der Widerstand des Magnetventils ist bekannt ist – falls Du ihn gemessen hast. Falls während der Ausbildung das Thema Spannungsteiler spurlos an Dir vorüber gegangen ist, sieh hier nach:
http://de.wikibooks.org/wiki/Ing:_GdE:_Spannungsteiler
Jetzt musst Du allerdings bedenken, dass über den Widerstand der Betriebsstrom des Magnetventils fließt, dort also ordentlich Verlustleistung verbraten wird. Die Verlustleistung berechnet sich nach der Formel P=I²*R. Da sich die zulässige Verlustleistung der aus dem „PC NetzwerkSwitch“ ausgebauten Widerstände sich in der Größenordnung von 0,05W bis maximal 1W bewegen dürfte, wirst Du damit auch nicht viel anfangen können.
Ist das erst mal genug Stoff zum Nachdenken?
Gruß
merimies
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