Brauche bitte jemanden ders mir übersetzt!:

Quidam ab eo (socrate) salutatus non resalutavit nec id moleste tulit Socrates. Amicis autem admirantibus et ob hominis incivilitatem indignatibus dicit:" Si quis nos praeteriret peius affectus corpore, quam nos sumus, nequaquam illi suscenseremus. Cur igitur illi suscenseam, qui peius affectus est animo, quam nos sumus?"

Quidam ab eo (socrate) salutatus non resalutavit nec id

FAQ:3138
Wo ist Dein Lösungsversuch?

Gruß
Kreszenz

Ich konnte noch nicht wirklich etwas zusammen setzen, ich weiß so ungefähr welche satzteile zusammen gehören aber ich bekommen es nich wirklich hin…

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Moin,

aber ich
bekommen es nich wirklich hin…

dann schreib doch, was Du hingekriegt hast.

Gandalf

Poste einfach…
… was du selbst bisher zusammen bekommen hast, dann hilft man dir sicher gern. Komplette Hausaufgabenerledigung gibt es bei w-w-w nicht.

Grüße
EP

Ein Detail sei da bemängelt, doch nicht kritisiert
Hallo Lateingenie,

zuerst könntest Du uns mal grüssen (hallo Leute oder sowas). Offenbar fehlt Dir etwas innere Schönheit namens „Höflichkeit“. Wenn Du hässlicher aussehen würdest als unsereiner, würden wir Dich aber nicht kritisieren, also soll auch dies keine Kritik sein, denn an Deinem Geist kann ich so wenig herumfrisieren wie an Deinem Leib.

Aber vielleicht kannst Du ja mal sagen, ob Du „not“ (nicht) ein Lateingenie bist, oder ob Du meinst, Du seist deswegen in Not.

Gruss
Mike

Sorry, aber…
… was hat das denn nun wieder mit dem Anliegen des TE zu tun???
Dieses oberlehrerhafte „du hast aber nicht gegrüßt“ in jedem zweiten Posting geht mir inzwischen echt auf den Zeiger. Wenn du nichts zur Diskussion beizutragen hast, dann halt einfach die Gusche und gut ist’s.

@ André & Kubi: Jungs, ich brauche keine Löschungsinfo; das musste aber eben raus. :wink:

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Hallo, Mike,

da wir uns ja im Bereich „Sprache“ befinden, möchte ich Dich bitten, mir den tieferen Sinn des Satzes Ein Detail sei da bemängelt, doch nicht kritisiert zu erklären. Ich rätsle nun schon eine ganze Weile, was das bedeuten soll - der folgende blumige Vergleich hilft mir nicht wirklich weiter.

Offenbar fehlt Dir etwas innere Schönheit namens
„Höflichkeit“. Wenn Du hässlicher aussehen würdest als
unsereiner, würden wir Dich aber nicht kritisieren, also soll
auch dies keine Kritik sein, denn an Deinem Geist kann ich so
wenig herumfrisieren wie an Deinem Leib.

Warum versuchst Du’s dann?

Aber vielleicht kannst Du ja mal sagen, ob Du „not“ (nicht)
ein Lateingenie bist, oder ob Du meinst, Du seist deswegen in
Not.

Dass E-Mail-Adressen einen Sinn ergeben müssen, ist mir auch neu.

Gruß
Kreszenz

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Keine Angst, ich bemängle sowas kaum je…
Hallo Evil Princess,

diesmal hat’s etwas mit dem Inhalt zu tun, natürlich bin ich persönlich weit davon entfernt, ohne näheren Grund jemandem so etwas wie einen kleinen fehlenden Gruss (den tausend andere auch weglassen - was übrigens nicht zwingend unhöflich sein muss) vorzuhalten, Du scheinst mich schlecht zu kennen.

Aber irgend etwas mit „Salutare“ und „Resalutare“ steht in unserer Hausaufgabe, darum wäre es nicht das Dümmste, den Frager ein wenig mit einem Rätsel herauszufordern.

Gruss
Mike

Ave Socrate (nicht ganz OT)
Hallo Kreszenz,

um über das Thema „grüssen“ etwas sagen zu können, musste ich einen Grund haben. Da konnte es als Aufhänger dienen, wenn einer nicht grüsst.
Natürlich geht es im lateinischen Text um einen, der nicht
z u r ü c k grüsst, das ist schon ein bisschen mehr; und nur wegen einer fehlenden Anrede Unhöflichkeit zum ernsthaften Vorwurf zu machen, läge mir ferne. Es geht also nicht um einen ernsthaften Vorwurf, sondern gewissermassen um ein „nimm mal an, ich hielte Dir vor…“. Interessant und damit auch Anlass für mich, zur Sache etwas zu schreiben, war Folgendes:

Wenn einer höflich grüsst und der andere grüsst nicht zurück, dann könnte man doch sagen: Werft ihm die Sache vor, denn dann hat er die Chance, sich mit ein wenig gutem Willen in seinem Gehabe zu verbessern. Ein erfahrener Lehrer kann hier allerdings entgegenhalten: Wer nicht zurückgrüsst, z. B. weil er sich etwas Besseres dünkt, hat ein ganz anderes Problem als sein Gehabe. Wenn er einigermassen erwachsen ist, nützt ein Vorwurf null und nichts.

Dass das so ist und der Vorwurf wirklich nichts nützt, muss einer sich schon zuerst einmal klarmachen, das ist also nicht so selbstverständlich. Darum staunte ich über den Inhalt unseres Textes und dachte, vielleicht helfe ich dem Fragesteller ein bisschen, denn ich zeige ihm, dass der Sinn des Textes staunenswert ist.

Wenn ich jemandem keineswegs zürne (nequaquam illi suscenseam), weil er geistig (animo) hässlicher ist als wir (peius quam nos), dann zeigt es schon eine grosse Zurückhaltung, dass ich nicht den „Seelenfriseur“ spiele.

Um das auszudrücken, ist der Vorwurf eines „unhöflichen Grusses“ natürlich ein bisschen weit hergeholt worden. Aber nach den Einlassungen der anderen Poster fand ich es deplaciert, gleich die Lösung hinzuschreiben. Ich hoffte eigentlich, der Ursprungsposter stelle darauf Deine Frage, und dann hätte ich ihm am Text etwas von der Lösung aufzeigen können.

Da die Begrüssungsformel mir also als Einstieg diente und somit von mir bemängelt wurde (natürlich ohne triftigen äusserlichen Grund, aber als Anlass, um auf den Sinn des lateinischen Textes einzugehen), und da Sokrates etwas Vergleichbares (noch Stärkeres als nur einen fehlenden Gruss) gerade n i c h t kritisiert, legte ich Wert darauf, dass mein Vorwurf keine „Krisis“ (im Sinne eines grossen Handlungsbedarfes) beim Frager wegen seiner Höflichkeit auslösen sollte.

Es genügt, wenn er bei der Übersetzungsarbeit Handlungsbedarf äussert.

Dich ehrt es allerdings, dass auch Du nicht

versuchst

wegen der (angeblichen) Unhöflichkeit an jemandem herumzukritisieren, denn Sokrates tut das ja auch nicht. Einer (quidam), der von ihm gegrüsst worden war (ab eo salutatus), hatte nicht zurückgegrüsst (non resalutavit), und Sokrates nahm das nicht als Beleidigung (nec id moleste tulit Socrates, wörtlich: „Er trug es nicht lästig“).

Zu den Freunden aber, die das bestaunten (Amicis autem admirantibus), und die sich ob der ungehobelten Art des Menschen aufregten (et ob hominis incivilitatem indignatibus, wörtlich: „aufgrund der Unbürgerlichkeit des Menschen unwürdig geworden“), sagte er (dicit):

"Wenn einer an euch vorüberginge, der der am Leib hässlicher ist als wir (si quis nos praeteriret peius affectus corpore, wörtlich: "wenn wer uns vorüberginge schlechter angemacht am Leib) quam nos sumus (als wir sind), würden wir ihm keineswegs zürnen (nequaquam illi suscenseremus, wörtlich: „in gar nichts würden wir an ihm etwas bemängeln“/in gar nichts würden wir ihm zürnen; Du siehst, woher ich das „Bemängeln“ nehme, in Sus-Censere steckt das „Zensieren“/censere); was also will ich ihm zürnen (cur igitur illi suscenseam, wörtlich „warum daher möge ich jenem Mangel vorwerfen“/„warum daher möge ich jenem zürnen“), der hässlicher ist am Gemüt (qui peius affectus est animo, wörtlich: „welcher schlechter angemacht ist an der Seele“) als wir sind (quam nos sumus)?

Und immer noch staune ich über die Haltung von Dir und dem Philosophen.

Gruss
Mike

Hallo, Mike,

danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, Deine erste – für mich sehr kryptische – Botschaft zu entschlüsseln.

Dass Dein Einstieg „zuerst könntest Du uns mal grüssen (hallo Leute oder sowas)“ nur als formaler „Aufhänger“ dienen sollte, es Dir aber eigentlich um eine Kombination aus versuchter Übersetzungshilfe und allgemeinen philosophischen Betrachtungen über den Inhalt des zu übersetzenden Texts ging, war aus der ersten Antwort nicht ohne weiteres ersichtlich (zumal Du im Betreff von „einem Detail“ sprichst).

"wenn wer uns vorüberginge schlechter angemacht am
Leib) quam nos sumus (als wir sind), würden wir ihm keineswegs
zürnen (nequaquam illi suscenseremus, wörtlich: „in gar nichts
würden wir an ihm etwas bemängeln“/in gar nichts würden wir
ihm zürnen; Du siehst, woher ich das „Bemängeln“ nehme, in
Sus-Censere steckt das „Zensieren“/censere);

Du setzt hier „bemängeln“ gleich mit „zürnen“?
Für mich sind „bemängeln“ und "kritisieren“ nicht gleichbedeutend mit „zürnen“ (und auch nicht mit „zensieren“).

Unabhängig vom Inhalt bzw. der Übersetzung des Texts ist mir allerdings die Formulierung „Ein Detail sei da bemängelt, doch nicht kritisiert“ immer noch nicht verständlich, weil ich den Bedeutungsunterschied nicht erkennen kann, der zwischen den beiden Begriffen für Dich anscheinend besteht.

Gruß
Kreszenz

diesmal OT
Hallo Kreszentia,

vielen Dank für Dein Verständnis meiner „schnellen Küche der Postings“! Natürlich bin ich solch gedankenscharfen Analysen eher als Hobbylateiner gegenübergetreten, der froh ist, wenn ein blindes Huhn auch ein Korn findet. Ich sprach von „einem“ Detail, weil der Threadsteller offenbar höflich ist und höchstens „eine“ Unrgelmässigkeit ihm ankonstruiert werden kann.

Suscensere ist schon richtig mit „zürnen“, das „Bemängeln“ ist überwiegend Teil meiner philosophisch-inhaltlichen Überlegung. Wahrscheinlich ist also der Ausflug mit dem „Zensieren“ eine gewisse Überspannung der Dinge, ich bleibe gerne mit Dir bei der herkömmlichen Wiedergabe.

Schon eher wäre nach meinem Sprachgefühl (wenn auch für einmal ohne Granit) Bemängeln schwächer als wenigstens ein Sinn von „kritisieren“. Kritik heisst zwar einerseits Nörgelei, andererseits aber auch Befragung in den Fundamenten, kann also fallweise schon recht stark sein.

In diesem Zusammenhang hier ist auch das eher als Ausrede gedacht gewesen, um meinen eigenen „Vorwurf“ an den geehrten Fragesteller nicht ernst nehmen zu müssen, der war ja auch wirklich nicht ernst gemeint.

Gruss
Mike