Ähmmm STOP!,
Hallo Claudia,
sorry erst einmal für das Stop
, denn hier wird alles ein wenig durcheinander geworfen.
Empfohlen
hat man uns in jedem Fall einen DV-Mini.
- Das ist wie schon gesagt richtig, gängistes und vor allen Dingen zukunfträchtigstes Format bei digitalen Camcordern. Die letztendliche Formate sind noch nicht eimal im Profisegment klar, wird aber irgendwann einmal auf HD (Festplatte) rauslaufen, ist aber ein anderes Thema.
Für uns die wichtigste Frage, nach welchen Kriterien kauft man
solch einen Camcorder
- Kriterien sind u.a. WIEVIEL möchtest du ausgeben mit dem direktem Zusammenhang WAS du damit machen möchtest.
wie viel sollte man für ein
anständiges Gerät ausgeben?
Was bedeuten z.B. die Angaben 10fach Optisch / 500fach Digital
Zoom. Es handelt sich doch um eine Digital Kamera, wieso dann
Optisch Zoom? Wie viel sollte man haben?
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Digital Kamera=digitales Aufzeichnungsformat viele 111en und 0000len
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Wurde schon beantwortet, nur noch mal zusammengefasst.
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digitaler Zoom = Schwachsinn, Finger weg und abschalten weil es nur die Pifel vergrößert. Nimm ein Bild auf dem Rechner, benütze ein Grafikprogramm und dort die Lupe und du siehst den effekt.
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Der optische Zoom vergrößert einen Motivbereich auf den GESAMTEN Chip der Kamera. 10-fach ist o.k.
Wieso haben die Kameras 800.000 Pixel wenn diese nur in
640*400 aufnehmen? Theoretisch müßten doch mindestens (
1024*768 = ) 786.432 drin sein.
- So, hier kommen wir zu einem durcheinander geworfenen Punkt. Die Angaben des PAL Systems 720 bzw. 768x576 pixel sind schon richtig, aber 640*400 zeichnet dann eine dir empfohlene Kamera auf. Viele Consumergeräte liegen irgendwo in diesem Bereich. Der fehlende Rest wird „interpoliert“, gerechnet.
Soooo, und nun kommen wir mal zu den Cips und den vieln vielen Pixeln.
Erst einmal müssen wir hier feststellen, das sich auf unser PAl-System der additiven Farbmischun der drei Grundfarben bedient.
D.h. geh ganz dicht an den Ferseher dran, dann siehst du die Auflösung des Bildes in ®ot, (G)rün und (B)lau.
Wo wir dann auch schon zum Chip kommen, denn eigentlich sollte es auch so aufgenommen werden.
Wird es aber meistens nicht, allermeist sind es sogenannte EIN-Chip Cameras, d.h. EIN Chip für alle drei Farben mit supi Megapixeln.
Bei den Angaben 800.000 musst du diese also erst einmal durch drei teilen. Dann kommst du zu der wirklichen Auflösung (266.666)
So, wenn du nun 640*400 rechnest (256.000) kommst du dieser Zahl schon recht nahe. Der Rest wird also zum Bildstabilisieren verwendet, bzw. verliert sich beim umrechnen der Farben.
Denn EIN-Chip Kameras sind nun mal nicht so dolle, können die Farben nicht so genau wieder geben.
Die Alternative heisst dann hier die DREI Chip Kamera, also je Farbe ein Chip, Der Lichstrahl wird durch ein Prisma in seine drei Grundfarben aufgespalten und zum jeweiligen Chip geleitet.
Bei den Drei-Cip Modellen findest du auch nicht die Megapixel-Angaben, meine Consumer hat z.B. 450.000, welche du aber *3 nehmen musst um vergleichen zu können. Sind Qualitativ um Längen besser, weil du die Farben nicht auseinander-rechnen musst.
Sind aber auch entsprechend teurer. Weniger haben diese erst einmal mit den Fotos zu tun. Das hängt auch von deinem Speichermedium ab, welches du benutzt.
Welche Ein- bzw. Ausgänge braucht man und was bedeuten sie?
Video (FBAS, Farb-Bild-Austast-Syncron) Signal haben heute alle Modelle, S-Video (auch Y/C genannt) meist auch. YC steht für Y=Syncon-Austast-Helligkeit und C für Croma (Farbe–>Farbdifferenz) Signal.
Sind alles beide analoge Signale.
der sogenannte Firewire oder auch DV Ein-ausgang ist hier aber immer digital. d.h. du gibst deine Bilder ohne Qualitätsverlust, welchen du beim wandeln auf analog hast, weiter.
Sollte deine Kamera haben, weil ich dringenst empfehlen würde deine Bilder am Rechner zu schneiden.
Es gibt schon super einfache Schnittprogramme für den Heimanwender Bereich.
Alles andere wird langweilig. Schau mal Fernsehen, jeder Fernsehbeitrag, ist er auch noch zu kurz, sogar auf Phoenix, wird geschnitten wie jeder Kinofilm auch.
Welche Kamera kann man wirklich empfehlen?
Hängt von Was und WIEVIEL ab.
Empfohlen wurde uns 2 mal eine Panasonic GS 1 EG was haltet
ihr davon?
Laut Testbericht erst einmal o.K. ich selbst kann dazu aber nichts sagen, habe davon noch keine Bilder gesehen.
Wie gesagt, vergiss alle technischen Spielereien (die Effekte), wie z.B. old movie, still, strobe, negativ usw.usw. Das kann heute jedes noch so einfache Schnitttprogramm am Rechner, d.h. du kannst es immer noch nachträglich machen (und auch wieder weg), einmal aber so aufgenommen ist es zu spät.
Zu klein und leicht sollte die Kamera nicht sein, das verhindert einfach das genaue führen und bedienen der Kamera.
Optischer Zoom wie auch DV in und out ist Pflicht. Nachträgliches freischalten führt häufig zu Garantieverlusten.
weiterhin:
- manueller weissabgleich
- shutter
was nicht muss aber durchaus kann:
- manueller fokus
- manuelle Blende
- mikroeingang
so, nu hab ich keine Lust mehr, falls mehr fragen, dann poste einfach noch einmal.
Gruß
der Alex