Brauche dringend ein Modell!

Hallo Experten. Ich musste für die Schule ein narratives Interview mit irgendeiner person führen. Dazu muss ich ein psychologisches Modell auswählen ( z.b. Variablenmodell Mannsein ) und die interviewte Person danach in diese Modell intergieren. das Ziel ist natürlich ein geeignetes Modell zu finden, dass auch zu der Person passt, es macht keinen Sinn das ich das Modell das Mann-werdens nehme, wenn ich eine Frau interviewt habe.

Bei meinem interviewparnter handelt es sich um eine 86 jährige frau, welche ihren Mann verloren hat. Er ist seit einem Unfall Querschnitt gelähmt. Die Frau hat sich danach 25 jahre um ihn gekümmert und alles für ihn gemacht. Ich dachte das 4-phasen-modell der Furcht/Trauer von Verena Kast wäre perfekt. Nur treffen die Phasen überhaupt nicht dem mir erzählten überrein. Die erstä phase wäre verleugnung, danach Trauer. Meine Person fühlte sich befreit als der Mann starb ( sie sass neben ihm), sie beschrieb dis als Wunder. Auch die Trauer setzte nie ein. Hat wer eine Ahnung was für ein Modell ich da gebrauchen könnte? bin um jeden Rat dankbar!

Germanys next top model
Hi Dietz

Meine Person fühlte sich befreit als der Mann starb (
sie sass neben ihm), sie beschrieb dis als Wunder. Auch die
Trauer setzte nie ein. Hat wer eine Ahnung was für ein Modell
ich da gebrauchen könnte? bin um jeden Rat dankbar!

Tja, die Modelle passen halt nicht immer, mein Gutester.
Weder bei Heidi Klums Show noch im richtigen Leben. Jeder Mensch hat seine individuelle Geschichte und seine Gründe und Abgründe.
Mit Modellieren ist da nicht vie.
Gruß,
Branden

Hai, Dietz,

Bei meinem interviewparnter handelt es sich um eine 86 jährige
frau, welche ihren Mann verloren hat. Er ist seit einem Unfall
Querschnitt gelähmt. Die Frau hat sich danach 25 jahre um ihn
gekümmert und alles für ihn gemacht. Ich dachte das
4-phasen-modell der Furcht/Trauer von Verena Kast wäre
perfekt. Nur treffen die Phasen überhaupt nicht dem mir
erzählten überrein. Die erstä phase wäre verleugnung, danach
Trauer. Meine Person fühlte sich befreit als der Mann starb (
sie sass neben ihm), sie beschrieb dis als Wunder. Auch die
Trauer setzte nie ein.

eventuell hast Du „nur“ versucht, das Modell in den falschen Zeitrahmen zu pressen - wenn Du davon ausgehst, daß der Tot des Partners der Startpunkt war, lässt Du eventuell außer acht, daß die Frau ihren Mann auf gewisse Weise schon vor 25 Jahren verloren hat. Der Verlußt des „starken Mannes an ihrer Seite“ trat nicht erst mit dessen Tot ein, sondern schon mit dem Unfall.

Ein anderes Modell kann ich Dir leider auch nicht nennen…

Gruß
Sibylle

Hallo Sibylle! Ja das gleiche habe ich mir auch überlegt. Meine Arbeit ist jetzt schon geschrieben und die erste Phase beginnt mit der Diagnose des Arztes. trotzdem danke!

dieTz

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