Hallo Ihr lieben,
es wird nun ein lange Text folgen. Wollte euch nur vorwarnen 
ich stehe zurzeit vor einer wichtigen Entscheidung und finde keinen Ausweg. Daher wollte ich Euch um Euren Rat bitten.
Ich bin 24 Jahre alt, im zweiten Ausbildungsjahr zur Erziehrin, Jugendgruppenleiterin und Kundenmanagerin in einem großem SB-Markt.
Vor zwei Wochen bin ich das erste Mal einfach umgekippt. Zuvor hatte ich ständig Magenschmerzen und Übelkeit. Vom Arzt bekam ich Tabletten die die Magensäure reduzieren sollte, nach meiner Ohnmacht Tabletten gegen den Schwindel. Der Arzt meinte es seien Überforderungssymptome und schrieb mich krank. Mittlerweile habe ich eine Einweisung in die Psychiatrie bekommen und weiß nicht ob ich diesen Weg gehen soll.
Nunja, ich hatte eine beschissene Kindheit. Ich bin kein Wunschkind sondern ein Unfall. Meine Mutter trennte sich von meinem leiblichen Vater als ich zwei Jahre alt war. Sie kam mit ihrer Jugendliebe erneut zusammen und so bekam ich meinen Stiefvater. Er akzeptierte mich und meinen größeren Bruder von Anfang an nicht. Mit ihm zusammen bekam sie drei weitere Kinder. Durch ihn wurde sie drogen- und alkoholabhängig. Mein Stiefvater wurde ihr, mir und meinem großem Bruder gegenüber gewalttätig.Ich fiel selbst in den Drogensumpf, flog von der Schule. Durch einen besonderen Mann fand ich dort hinaus. Dieser wurde mein fester Freund, ich zog zu ihm. Damals war ich 16. Mit Hilfe seiner Eltern zogen wir in eine eigene Wohnung, holte meine Abschlüsse nach, machte das Fachabitur und began die Ausbildung. Alles schien perfekt und ich war glücklich wie nie zuvor. Zu meiner Mutter hatte ich den Kontakt abgebrochen. Sie war bereits in mehreren Krankenhäusern und Kliniken, aus denen sie jedoch aufgrund Drogenmissbrauchs geflogen ist. Beim letzten Mal brachte sie von dort jemandem mit der ebenfall wie sie abhängig ist. Mein Freund trennte sich nach fast 7 Jahren von mir und kam mit einer Freundin zusammen. Ich zog zu meiner Omi. Jedoch hatten wir nach 3 Tagen bereits ein Beziehungsähnliches Verhalten z.B. das er sagte dass er mich liebt, mich vermisst, wir uns trafen, Sex hatten, eben alles. Nur dass es einfach heimlich war. Mittlerweile habe ich eine eigene kleine Wohnung die ich mir durch den Nebenjob und Kindergeld, sowie Alimente finanziere. Jedoch komme ich mit der Situation langsam nicht mehr zurecht, gelegentlich ritze ich mich und habe Suizidgedanken. Die Belastungen der Schule, der Jugendgruppe und des Nebenjobs wird mir neben den „Beziehungsproblemen“, da er sich nicht von der anderen trennt, einfach zuviel. Nun soll ich inne Psychiatrie weil ich bei meinem Arzt zusammengebrochen bin. Wenn ich das jedoch mache, könnte es sein dass ich die Ausbildung, meinen Nebenjob und die Jugendgruppe verliere was ich nicht will. Zudem könnte ich meine Wohnung nicht mehr halten.
Was soll ich bloß tun?
Vlg