Hi Schlumpf !
Der Staat versucht in seiner Fiskalpolitik über die gezielte Einsetzung von Ausgaben und Einnahmen, die Konjunktur positiv zu beeinflussen. Dazu benutzt er meist seine Nachfrage nach Gütern (Einstellung neuer Arbeitskräfte; Aufträge an Firmen; neue Bauprojekte etc.)
Prozyklisches Verhalten bedeutet, das der Staat in der Krise spart und in einem Boom die Wirtschaft durch zusätzliche Ausgaben anheizt.
Antizyklisches Verhalten bedeutet, das der Staat in einer Finanzkrise durch Ausgaben versucht, die Konjunktur zu stärken und im Boom versucht, der Inflationsgefahr vorzubeugen. (Beruht auf der Theorie von Keynes)
Alles in allem kein sehr einfaches Thema. Mußt du das in der Schule oder in der Uni referieren ?
Ich schlage vor, du fragst mal die Leute im BWL Forum (oder Sozialwissenschaften allgemein) nach guten Büchern.
Kann dir leider auf Anhieb keins nennen.
Deine Suchstichworte müßten sein: Keynesianische Konsumtheorie; Staatliche Ausgabenpolitik.
Ciao,
Anita