Brauche hilfe papageihaltung ist es zu spät?

hallo

wir haben seit 14 jahre einen graupapagei, er war noch ein baby als wir ihn hatten. Doch weil meine eltern nichts von papageienhaltung wisseen und ich noch sehr klein gewesen war, hatten wir ihn einfach nur in seinem käfig sperren lassen und ihn ständig mit sonnenblumenkern zum futtern gegeben. Wir konnten ihn auch nicht rauslassen weil wir einen hund haben mit dem er nicht zurecht kommt. Hatten uns befürchtet dass der hund ihn attackieren würde.

Nun nach 14 jahren haben wir festgestellt dass es nicht in ordnung ist. Wir lassen ihn seit 1 jahr raus, halten den käfigtür offen und er kann je nach lust und laune rauskommen. Das problem ist, dass er nicht mehr fliegen kann weil er psychiche probleme hat wegen der 10 jährige sperre. Er zupfte all seine feder raus und nun kommt er nur ab und zu raus, und geht nach paar minuten wieder rein ins käfig. Obst will er immernoch nicht essen…

Wir möchten, dass es ihm besser geht, habt ihr tipps oder ratschläge wie wir den papagei wieder freude am leben bekommen bzw ihn ab jetzt besser behandeln können?

Er ist erst 14, ich weiß dass die graupapageien bis zu 50 jahre alt werden können. Ich hoffe dass wir ihn noch ändern können. Weiß dass es blöd von uns gewesen waren, doch meine eltern wissen damals nichts von tierhaltung und konnten sich auch schlecht informieren…

bitte um hilfe

hallo camomile,

schau mal hier: http://www.vogelforen.de/forumdisplay.php?f=65

oder auch hier: http://www.haustier-center.de/forum/papageien.htm

Ich selber kenne mich mit Papageien nicht gut aus… Aber in diesen Foren sind oft Menschen mit wirklich Ahnung. Vielleicht findet sich hier ja auch noch jemand.

Nicht zu vergessen, es ist ganz klasse von euch, dass ihr euch Gedanken macht, wie ihr dem Tier sein Leben angenehmer gestalten könnt. Was mir gerade noch einfällt: Artgenossen brauchen eigentlich alle Papageien. Ich weiß nur nicht, ob das nach 14 Jahren so einfach wird, euren noch an einen Partner zu gewöhnen…

Ich drück euch die Daumen, dass ihr dem Geier noch helfen könnt.

Alles Gute

Schnärchen

Es ist nie zu spät
Hallo,

Wir möchten, dass es ihm besser geht, habt ihr tipps oder
ratschläge wie wir den papagei wieder freude am leben bekommen
bzw ihn ab jetzt besser behandeln können?

Tausend mal Danke für diese Einstellung!!!

Schnärchen hat dir einen super link gegeben, nämlich zum Vogelforum http://www.vogelforen.de/forumdisplay.php?f=65
Da ich selbst Nymphensittiche und Papageien halte besuche ich schon seit Jahren dieses Forum. Dort gibt es sehr nette Menschen die dir weiter helfen werden.

Eine wechselreiche Nahrung, Freiheit und Kontakt zu gleicher Sorte Lebewesen… welcher Mensch wäre da nicht zu frieden?

Liebe Grüsse
Krümel

danke
vielen lieben dank für eure antworten.

Ich hab das forum mir schon angeschaut und finde es sehr interessant. Werd mich demnächst mich einlocken und ein wenig über papageienhaltung informieren. Ich hab meinen eltern auch vorgeschlagen einen lebenspartner für unseren bobo zu holen. Doch leider können wir es momentan nicht leisten und unser wohnung ist auch zu klein. Wenn wir umziehen, möchten wir gerne ein größeres zu hause für ihn geben.

Gestern hab ich ihn gurken zum essen gegeben. Er hat es zunächst nicht gegessen doch als ich in seinem futternäppchen nur mit gurken überfüllt hat, so hat er es wohl freiwillig gegessen. Doch in einer komischen art. Erst die gurken alle runterschmeißen, dann aufm boden ein wenig damit knabbern…aber immerhin etwas, werde beim nächsten mit äpfeln probieren.

danke nochmals alles gute

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Gut dass Du die Fehler korrigieren wirst.

Gestern hab ich ihn gurken zum essen gegeben. Er hat es
zunächst nicht gegessen doch als ich in seinem futternäppchen
nur mit gurken überfüllt hat, so hat er es wohl freiwillig
gegessen. Doch in einer komischen art. Erst die gurken alle
runterschmeißen, dann aufm boden ein wenig damit
knabbern…aber immerhin etwas, werde beim nächsten mit
äpfeln probieren.

Ich vermute, dass er schlicht Sand aufnehmen wollte, ich bin kein Papageien-Experte, aber Wellensichtiche brauchen Sand um die Nahrung zu zermahlen.

Gruß Volker

Hallo camomila,

ich denke du hast dich längst erkundigt, deshalb habe ich bis jetzt nichts geschrieben, aber allmählich reicht´s mir!

Papageien brauchen Papageienfutter und zwar das beste, das im Handel zu haben ist!
Eigentlich sind das eine Art Einheits- Pellets, nur die wird er nicht nehmen, weil er sie nicht gewohnt ist!
Also eine Körnermischung für Groß-Papageien!

An Obst sollte stets eine Auswahl vorhanden sein: Apfel, Banane, Möhre, Weintrauben, süße Apfelsinen, auch Gurken! Anfangs kein Salat! Alles in so handliche Stücke geschnitten, dass der Papagei die Stücke gut in der „Hand“ halten kann!
Das Obst nimmt man spätestens nach 8 Stunden heraus, der Napf ist peinlich genau zu säubern, bevor neues Obst hinein kommt!

Des Weiteren ist ein Kalkstein nötig und eine Sepiaschale, man weiß nicht, was er lieber nimmt!
Als Bodenbelag nimmst du ein Gemisch aus feinem Kies und Sand, er braucht unbedingt Magensteinchen! Eine Schale mit Taubengrit sollte deshalb auch nicht fehlen.

Viele Grau-Papageien nehmen gerne mal ein gekochtes Hühnerbein oder ein Stück hart gekochtes Ei. Zwieback ist auch sehr beliebt! Ebenfalls angekeimte Sonnenblumenkerne! (Anleitung zum Keimen kann ich dir schicken.)

Anfangs, alles sehr vorsichtig füttern, er darf keinesfalls von einer Sorte zuviel fressen, seine Verdauung muss sich erst umstellen.

Habt ihr ihn je gebadet? Wahrscheinlich nicht! Also eine Blumenspritze und ihn vorsichtig mit zimmerwarmem Wasser einsprühen, auch daran wird er sich erst gewöhnen müssen.

Ich denke nicht, dass er sich an einen Artgenossen gewöhnen wird, wahrscheinlich ist er auf Menschen geprägt! Also braucht er Beschäftigung mit Menschen. Aber Vorsicht, Graupapageien können ganz gemein beißen. (Hoffentlich beißt er den Richtigen!)

Auch das Federfressen wird nicht mehr weg gehen, er ist schon krank im Kopf. Immerhin könnten Mineralien und Baden helfen. Im Handel gibt es einen speziellen Spray, dann schmecken die Federn nicht, manchmal (selten), hilft es.

Ein Wunder, dass das arme Vieh noch lebt!

Gruß, Nemo.

6 „Gefällt mir“

Hallo,

ich denke du hast dich längst erkundigt, deshalb habe ich bis jetzt :nichts geschrieben, aber allmählich reicht´s mir!

Sie hat einen link bekommen wo sie innerhalb einiger Stunden sich über die wichtigsten Dinge informieren könnte. Sich nocheinmal mit einer Kurzstory zu melden und zu bedanken war eine höfliche Geste und sollte nicht überbewertet werden. Schliesslich haben sie einen Jahre andauernden Fehler erst vor kurzem entdeckt und versuchen nun diesen weitest gehend zu korrigieren.

Papageien brauchen Papageienfutter und zwar das beste,
das im Handel zu haben ist!
Eigentlich sind das eine Art Einheits- Pellets, nur die wird
er nicht nehmen, weil er sie nicht gewohnt ist!
Also eine Körnermischung für Groß-Papageien!

Das beste was es im Handel gibt findet sie hier:

http://www.ricos-futterkiste.de/

Gepresste Pellets? Das kenne ich nur von unseren Meeris. Es ist gepresstes Heu. Das bekommen sie bei uns aber auch nur sehr selten. Eher bevorzugen wir da frischen leckeren Baum.
Papageien dürften in der Natur auch kaum gepresste Pellets finden. Sie basteln sich ihre Nahrung durch Geschmacksversuche zusammen. Baumrinde, Obst-Gemüse, Nüsse, Blätter, Gras, Getreide, Erde usw.

An Obst sollte stets eine Auswahl vorhanden sein: Apfel,
Banane, Möhre, Weintrauben, süße Apfelsinen, auch Gurken!
Anfangs kein Salat! Alles in so handliche Stücke geschnitten,
dass der Papagei die Stücke gut in der „Hand“ halten kann!

Das hört sich lecker an. Und ist auch ein guter Rat.

Das Obst nimmt man spätestens nach 8 Stunden heraus, der Napf
ist peinlich genau zu säubern, bevor neues Obst hinein kommt!

Aber bitte nicht desinfizieren.

Viele Grau-Papageien nehmen gerne mal ein gekochtes Hühnerbein
oder ein Stück hart gekochtes Ei. Zwieback ist auch sehr
beliebt! Ebenfalls angekeimte Sonnenblumenkerne! (Anleitung
zum Keimen kann ich dir schicken.)

Das (Hühnerbein!) mögen Papageien allgemein sehr gerne. Zwieback ist genauso beliebt wie Kekse. Aber auch genauso fett machend. Weshalb sie nur als Leckerlie (also selten) und nie als ganzes Stück gegeben werden sollten.
Sonnenblumenkerne (auch angekeimte?) sind sehr fetthaltig und bei Käfighaltung überhaupt nicht zu empfehlen. Unsere Papageien sind zwar freifliegend (leider nur im Haus) bekommen aber trotzdem Futter ohne Sonnenblumenkerne. Die Ausnahme ist der Herbst, denn dann sind die gesähten Sonnenblumen gereift und kommen als ganze Pflanze zu den Amas. Diese wird dann auch komplett, mit Blättern, Körnern und Stiel zerschreddert.

Anfangs, alles sehr vorsichtig füttern, er darf keinesfalls
von einer Sorte zuviel fressen, seine Verdauung muss sich erst
umstellen.
Habt ihr ihn je gebadet? Wahrscheinlich nicht! Also eine
Blumenspritze und ihn vorsichtig mit zimmerwarmem Wasser
einsprühen, auch daran wird er sich erst gewöhnen müssen.

Danke, das sind sehr gute Ratschläge.

Ich denke nicht, dass er sich an einen Artgenossen gewöhnen
wird, wahrscheinlich ist er auf Menschen geprägt!

Auch nach vielen Jahren der Abstinenz ist es nie zu spät jemanden zu vergesellschaften. Es haben Papageien selbst nach 40 Jahren Einsamkeit einen Partner bekommen und ihn willkommen gehiessen.

Also braucht
er Beschäftigung mit Menschen. Aber Vorsicht, Graupapageien
können ganz gemein beißen. (Hoffentlich beißt er den
Richtigen!)

Es wird nie der richtige gebissen :wink:)
Und wenn sich am Tag 287 Menschen mit ihm beschäftigen wurden, sie würden niemals einen Artgenossen ersätzen. Auch nach Jahren der Gewohnheit an Menschen.

Wir haben vor fast 4 Jahren einen Nymphensittich erhalten der 13 Jahre in einem verflucht kleinen Käfig, ohne Freiflug, allein gehalten wurde. Natürlich hatte er auch, wie der Graue aus diesem Thread, aus Gram seine Federn gerupft. Was wir ihm leider mit nichts abgewöhnen konnten. Bei uns hatte er aufeinmal den Kontakt zu Artgenossen. Kaum war er in der Voliere hatte er auch sofort die Nähe zu den anderen gesucht. Ok, den anderen war er nicht geheuer und sie scheuten ihn. Aber nach einiger Zeit bekamen wir eine Neue und sie wurde seine Lebensgefährtin.

Auch das Federfressen wird nicht mehr weg gehen, er ist schon
krank im Kopf. Immerhin könnten Mineralien und Baden helfen.
Im Handel gibt es einen speziellen Spray, dann schmecken die
Federn nicht, manchmal (selten), hilft es.

Leider hast du Recht, diese Mittel helfen kaum bís zu gar nicht.
Und die Verhaltensstörung wird er vielleicht nicht mehr ablegen können. Aber Papas sind intelligente Wesen und haben die Fähigkeit zu lernen.

Ein Wunder, dass das arme Vieh noch lebt!

Es gibt viele Geschichten dieser Art. Manche werden, trotz ihres Leidens, uralt und haben manchmal auch Glück und finden ein Heim wo sie einen Hauch von dem erleben dürfen was ihnen von Natur aus zu steht.

Liebe Grüsse
Krümel

Hallo Kruemel!

Sie hat einen link bekommen wo sie innerhalb einiger Stunden
sich über die wichtigsten Dinge informieren könnte. Sich
nocheinmal mit einer Kurzstory zu melden und zu bedanken war
eine höfliche Geste und sollte nicht überbewertet werden.
Schliesslich haben sie einen Jahre andauernden Fehler erst vor
kurzem entdeckt und versuchen nun diesen weitest gehend zu
korrigieren.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Soweit ich gelesen habe, hat sie ihm nichts als Gurken gegeben und die hat er dann auch noch im Sand, womöglich im eigenen Kot-Staub herum geschmiert! Das hat dann letztlich dazu geführt, dass ich mich aufgeregt habe. Papageien brauchen Auswahl an Obst und Gemüse! Manches, was sie an einem Tag mit Begeisterung fressen, lassen sie am nächsten Tag verächtlich stehen. Auch Unterschiede im Geschmack nehmen sie sehr gut wahr. So kann es sein, dass Apfel, sobald er ein bisschen säuerlich schmeckt, nicht mehr genommen wird.

Papageien brauchen Papageienfutter und zwar das beste,
das im Handel zu haben ist!
Eigentlich sind das eine Art Einheits- Pellets, nur die wird
er nicht nehmen, weil er sie nicht gewohnt ist!
Also eine Körnermischung für Groß-Papageien!

Gepresste Pellets? Das kenne ich nur von unseren Meeris. Es
ist gepresstes Heu. Das bekommen sie bei uns aber auch nur
sehr selten. Eher bevorzugen wir da frischen leckeren Baum.
Papageien dürften in der Natur auch kaum gepresste Pellets
finden. Sie basteln sich ihre Nahrung durch Geschmacksversuche
zusammen. Baumrinde, Obst-Gemüse, Nüsse, Blätter, Gras,
Getreide, Erde usw.

Das Problem ist, dass die Nahrungsmittel, die der Papagei eigentlich in der freien Natur vorfindet, bei uns so nicht vorkommen.
Du kennst doch sicher diese Beo-Perlen, mit denen man Beos hauptsächlich ernährt! Ähnliches gibt es auch für Papageien, sie enthalten im Prinzip alle Nährstoffe, die der Vogel braucht, in einem ausgewogenen Verhältnis. Der Nachteil ist, dass Papageien nur sehr schwer daran zu gewöhnen sind. Und dass sie den Trieb des Halters, dem Vogel etwas Gutes zu tun, nicht befriedigen. :smile:

An Obst sollte stets eine Auswahl vorhanden sein: Apfel,
Banane, Möhre, Weintrauben, süße Apfelsinen, auch Gurken!
Anfangs kein Salat! Alles in so handliche Stücke geschnitten,
dass der Papagei die Stücke gut in der „Hand“ halten kann!

Das hört sich lecker an. Und ist auch ein guter Rat.

Das Obst nimmt man spätestens nach 8 Stunden heraus, der Napf
ist peinlich genau zu säubern, bevor neues Obst hinein kommt!

Aber bitte nicht desinfizieren.

Jo, hab ich vergessen! Zum Reinigen nur heißes Wasser und eine Bürste, keinerlei chemische Mittel.

Viele Grau-Papageien nehmen gerne mal ein gekochtes Hühnerbein
oder ein Stück hart gekochtes Ei. Zwieback ist auch sehr
beliebt! Ebenfalls angekeimte Sonnenblumenkerne! (Anleitung
zum Keimen kann ich dir schicken.)

Das (Hühnerbein!) mögen Papageien allgemein sehr gerne.
Zwieback ist genauso beliebt wie Kekse. Aber auch genauso fett
machend. Weshalb sie nur als Leckerlie (also selten) und nie
als ganzes Stück gegeben werden sollten.

Hab ja geschrieben, alles was neu an Futter ist, sehr, sehr vorsichtig und nur in geringen Mengen!

Sonnenblumenkerne (auch angekeimte?) sind sehr fetthaltig und
bei Käfighaltung überhaupt nicht zu empfehlen. Unsere
Papageien sind zwar freifliegend (leider nur im Haus) bekommen
aber trotzdem Futter ohne Sonnenblumenkerne. Die Ausnahme ist
der Herbst, denn dann sind die gesähten Sonnenblumen gereift
und kommen als ganze Pflanze zu den Amas. Diese wird dann auch
komplett, mit Blättern, Körnern und Stiel zerschreddert.

Die meisten unserer Papageien wollen von ganzen Sonnenblumen, reif oder halbreif, nur wenig wissen. Meerschweinchen und Kaninchen fressen die ganzen Pflanzen mit Begeisterung.
Durch den Keimvorgang wird das Fett in den Sonnenblumenkernen in Zucker und Stärke und was weiß ich, verwandelt! Ist ein gutes Futter, vor allem auch zur Jungenaufzucht! Muss aber sehr vorsichtig verwendet werden, weil es leicht schlecht wird.

Anfangs, alles sehr vorsichtig füttern, er darf keinesfalls
von einer Sorte zuviel fressen, seine Verdauung muss sich erst
umstellen.
Habt ihr ihn je gebadet? Wahrscheinlich nicht! Also eine
Blumenspritze und ihn vorsichtig mit zimmerwarmem Wasser
einsprühen, auch daran wird er sich erst gewöhnen müssen.

Danke, das sind sehr gute Ratschläge.

Ich denke nicht, dass er sich an einen Artgenossen gewöhnen
wird, wahrscheinlich ist er auf Menschen geprägt!

Auch nach vielen Jahren der Abstinenz ist es nie zu spät
jemanden zu vergesellschaften. Es haben Papageien selbst nach
40 Jahren Einsamkeit einen Partner bekommen und ihn willkommen
gehiessen.

Möglich! Ich versuch´s grad mit einem Felsensittich (vom Vorbesitzer abgegeben), der sich ständig mit mir paaren will und auch schon ganz nackt ist. Solche Versuche brauchen viel Geduld und Platz und ständige Eingreif- Bereitschaft.
Ein Mohrenkopfpapagei, total auf Menschen (Männer) geprägt, hat bei einem ähnlichen Versuch, seinen neuen Partner kurzerhand umgebracht. Nach drei Tagen und sehr viel Ausweichmöglichkeit!
Camomila hat dazu, wie sie selber schreibt, viel zu wenig Platz.

Also braucht
er Beschäftigung mit Menschen. Aber Vorsicht, Graupapageien
können ganz gemein beißen. (Hoffentlich beißt er den
Richtigen!)

Es wird nie der richtige gebissen :wink:)
Und wenn sich am Tag 287 Menschen mit ihm beschäftigen wurden,
sie würden niemals einen Artgenossen ersätzen. Auch nach
Jahren der Gewohnheit an Menschen.

Nein, natürlich ersetzen sie keinen Artgenossen! Die Frage ist eben nur, wen das Tier für seinen Artgenossen hält. Manchmal geht´s gut, manchmal schief. Ein Graupapagei, der sich auch rupfte hat sich bei uns sogar noch gepaart und auch auf sein Weibchen und den Nistkasten aufgepasst. Trotzdem hat er die richtige Brutpflege nie mehr gelernt.
Sie musste alles alleine machen. Und gerupft hat er sich immer noch!

Wir haben vor fast 4 Jahren einen Nymphensittich erhalten der
13 Jahre in einem verflucht kleinen Käfig, ohne Freiflug,
allein gehalten wurde. Natürlich hatte er auch, wie der Graue
aus diesem Thread, aus Gram seine Federn gerupft. Was wir ihm
leider mit nichts abgewöhnen konnten. Bei uns hatte er
aufeinmal den Kontakt zu Artgenossen. Kaum war er in der
Voliere hatte er auch sofort die Nähe zu den anderen gesucht.
Ok, den anderen war er nicht geheuer und sie scheuten ihn.
Aber nach einiger Zeit bekamen wir eine Neue und sie wurde
seine Lebensgefährtin.

Auch das Federfressen wird nicht mehr weg gehen, er ist schon
krank im Kopf. Immerhin könnten Mineralien und Baden helfen.
Im Handel gibt es einen speziellen Spray, dann schmecken die
Federn nicht, manchmal (selten), hilft es.

Leider hast du Recht, diese Mittel helfen kaum bís zu gar
nicht.
Und die Verhaltensstörung wird er vielleicht nicht mehr
ablegen können. Aber Papas sind intelligente Wesen und haben
die Fähigkeit zu lernen.

Ein Wunder, dass das arme Vieh noch lebt!

Es gibt viele Geschichten dieser Art. Manche werden, trotz
ihres Leidens, uralt und haben manchmal auch Glück und finden
ein Heim wo sie einen Hauch von dem erleben dürfen was ihnen
von Natur aus zu steht.

Bei aller Anerkennung für Camomilas Engagement, hier wäre wohl eine Papageienauffangstation der bessere Weg!

Freundlicher Gruß,

Nemo.

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Hi Nemo,

reg Dich nicht immer so auf.;o)

Ich verstehe es auch nicht,mir ist es unbegreiflich,wie man ein Tier 10 J. lang hält und nicht ahnt/spürt das es den Tier schlecht geht.Auch wenn man nicht viel über das Tier weiss.

Wie kann es sein,das ein Tier sich die Feder/Fell ausreißt und man nicht nach der Ursache sucht oder zum Tierarzt geht?

Wie kann es sein, das Mensch nur zu sieht wie Tier wächst,und die Umgebung nicht angepasst wird,mit den Spruch ich habe mich ja auch gewundert.(A&T)*grummel*

LG Biene

PS:smiley:ie kleinen Kois sind nicht mehr im Zoogeschäft,nein ich rege mich nicht auf.

Hallo camomile,

ich hab meinen eltern auch
vorgeschlagen einen lebenspartner für unseren bobo zu holen.
Doch leider können wir es momentan nicht leisten und unser
wohnung ist auch zu klein. Wenn wir umziehen, möchten wir
gerne ein größeres zu hause für ihn geben.

könntet ihr euch vielleicht auch vorstellen euren Papagei an eine Stelle (z.B. Auffangstation) abzugeben, die ihm ein artgerechteres Zuhause bieten kann, als das bei euch möglich ist ?

Einen Artgenossen sollte er nämlich schon bekommen, sonst wird er vermutlich aus seiner Verhaltensstörung (Federrupfen) nie heraus kommen. Dauerhafter Platz zum Fliegen und das richtige Futter sind ebenfalls sehr wichtig.

Manchmal bedeutet Tierliebe auch, dass man auf die Haltung eines Tieres verzichtet, wenn man ihm nicht gerecht werden kann.

Ich habe auch noch eine informative Seite für dich:
http://www.papageien-partnervermittlung.de/

Viele Grüße
Carolin

1 „Gefällt mir“

Hallo,

bin zwar kein Experte, was diese Tierart angeht, aber eine Sache ist mir doch wichtig:

Ich denke nicht, dass er sich an einen Artgenossen gewöhnen
wird, wahrscheinlich ist er auf Menschen geprägt!

Auch nach vielen Jahren der Abstinenz ist es nie zu spät
jemanden zu vergesellschaften. Es haben Papageien selbst nach
40 Jahren Einsamkeit einen Partner bekommen und ihn willkommen
gehiessen.

Also braucht
er Beschäftigung mit Menschen. Aber Vorsicht, Graupapageien
können ganz gemein beißen. (Hoffentlich beißt er den
Richtigen!)

Es wird nie der richtige gebissen :wink:)
Und wenn sich am Tag 287 Menschen mit ihm beschäftigen wurden,
sie würden niemals einen Artgenossen ersätzen. Auch nach
Jahren der Gewohnheit an Menschen.

Wir haben vor fast 4 Jahren einen Nymphensittich erhalten der
13 Jahre in einem verflucht kleinen Käfig, ohne Freiflug,
allein gehalten wurde. Natürlich hatte er auch, wie der Graue
aus diesem Thread, aus Gram seine Federn gerupft. Was wir ihm
leider mit nichts abgewöhnen konnten. Bei uns hatte er
aufeinmal den Kontakt zu Artgenossen. Kaum war er in der
Voliere hatte er auch sofort die Nähe zu den anderen gesucht.
Ok, den anderen war er nicht geheuer und sie scheuten ihn.
Aber nach einiger Zeit bekamen wir eine Neue und sie wurde
seine Lebensgefährtin.

Genau hier ist nämlich die Lösung. Der arme Kerl muss in kompetente Hände, wo er ausreichend Platz hat und Kontakt zu Artgenossen finden kann. Und ihm nicht einfach irgend ein anderer Vogel als Partner/Freund vorgesetzt wird. Sondern wo es mehrere gibt und er selber seine Wahl treffen kann.

Man tut dem Tier keinen Gefallen, wenn man da jetzt „rumprobiert“ und es womöglich nur noch schlimmer macht. Hört sich hart an, aber es geht hier ja immerhin um ein fühlendes kleines Wesen.

LG
Yvonne