Brauche ich ärztliche Hilfe?

Liebe Wissende,
macht bitte keine „dummen“ Kommentare, da mir meine Fragen sehr ernst gemeint sind!
Es geht ums Sterben, wovor ich panische Angst habe! Wenn ich mir vorstelle, dass einer meiner Eltern stirbt (vom Alter her logisch!), habe ich Beklemmung und Atemnot.
Ich bin eine „gestandene Frau“ von fast 50 Jahren und reagiere wie ein pubertierendes Kind.
Dieses im Sarg liegen, nicht mehr mit dem Toten reden können…das bringt mich an den Rand der Verzweiflung.
Ich bin ein „Papa-Kind“, schon immer gewesen, und ich weiß, dass jeder mal Sterben muss.
Einerseits hoffe ich, dass es nach dem Tod noch was gibt, dass sich der/die Verstorbene auf irgendeine Art „meldet“, doch andererseits habe ich panische Angst davor. Wenn mir plötzlich jemand auf die Schulter klopfen würde o. ä., wenn ich alleine wäre, ich glaub, ich würde weglaufen vor lauter Angst.
Ganz bewusst habe ich mir diverse Bücher gekauft z. B. von Engeln, ich lese paar Seiten und dann bekomme ich Angst und höre auf. Z. B. steht in einem Buch in etwa: Eine Frau lag im Krankenhaus alleine im Zimmer, dem Sterben nah. 2 Engel waren bei ihr, wovon ein Engel sie an die Hand nahm und ??? da hab ich das Buch zugeklappt und das war`s.
Wie bekomme ich diese Angst

  1. vor dem Sterben überhaupt,
  2. vor dem Sterben eines Familienmitgliedes
  3. beim Bücher lesen
    in den Griff???
    Bitte ehrliche Antworten!!!
    Kennt Ihr sowas?
    Stimmt mit mir was nicht?
    Bin ich normal?
    Ich weiß nur, dass ich im Moment sehr durcheinander bin.
    Danke für Eure Antworten!
    Lieben Gruß,
    Maria

Hallo Maria
Was Du da (sehr ehrlich und offen) ansprichst, ist eine Grundangst jedes Menschen. Insoweit ist es zunächst „normal“.
Der Mensch ist wahrscheinlich das einzige Tier auf diesem Planeten, welches sich so bewusst mit seiner Sterblichkeit auseinander setzen muss.
Aus einigen Stellen Deines Postings („bin ein Papa-Kind“)entnehmen ich eine spezielle Entwicklungsrichtung, die vielleicht diese Todes-Problematik noch (im neurotischen Sinne) verschärft.
Insgesamt gesehen rate ich Dir deshalb also, ruhig mal eine Psychotherapie anzufangen. In der Regel tut das jedem Menschen gut und Du brauchst davor erst enmal kene Angst zu haben.
Es grüßt Dich
Branden

Hallo Branden,
erstmal DANKE für Deine Antwort!
Ich habe keinerlei Ängste vor einer Therapie! Meine Sorge ist/war, ob ich „normal“ bin, mit diesen Ängsten vor dem Tod.
Tja, das „Papakind“ kommt daher, dass ich mit allem zu meinem Vater gegangen bin. Meine Schwester ist quasi ein „Mamakind“ mit fast 60 Jahren *gg*
Deine Antwort hat mich etwas beruhigt!!!
Nochmals danke und liebe Grüße,
Maria

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Epikur
Hi Maria,

ich zitiere mal, was Tychi in diesen Fällen zu zitieren pflegt:

_Ferner gewöhne Dich an den Gedanken, daß der Tod für uns ein
Nichts ist. Beruht doch alles Gute und alles Üble nur auf Empfindung,
der Tod aber ist Aufhebung der Empfindung. Darum macht die
Erkenntnis, daß der Tod ein Nichts ist, uns das vergängliche Leben
erst köstlich. Dieses Wissen hebt natürlich die zeitliche Grenze
unseres Daseins nicht auf, aber es nimmt uns das Verlangen,
unsterblich zu sein, denn wer eingesehen hat, daß am Nichtleben gar
nichts Schreckliches ist, den kann auch am Leben nichts schrecken.
Sagt aber einer, er fürchte den Tod ja nicht deshalb, weil er Leid
bringt, wenn er da ist, sondern weil sein Bevorstehen schon
schmerzlich sei, der ist ein Tor; denn es ist doch Unsinn, daß etwas,
dessen Vorhandensein uns nicht beunruhigen kann, uns dennoch Leid
bereiten soll, weil und solange es nur erwartet wird!

So ist also der Tod, das schrecklichste der Übel, für uns ein Nichts:
Solange wir da sind, ist er nicht da, und wenn er da ist, sind wir
nicht mehr. Folglich betrifft er weder die Lebenden noch die
Gestorbenen, denn wo jene sind, ist er nicht, und diese sind ja
überhaupt nicht mehr da.

Freilich, die große Masse meidet den Tod als das größte der Übel,
sehnt ihn aber andererseits herbei als ein Ausruhen von den Mühsalen
des Lebens. Der Weise dagegen lehnt weder das Leben ab, noch fürchtet
er sich vor dem Nichtmehrleben, denn ihn widert das Leben nicht an,
und er betrachtet das Nichtmehrleben nicht als ein Übel. Und wie er
beim Essen nicht unbedingt möglichst viel haben will, sondern mehr
Wert auf die gute Zubereitung legt, so ist er auch beim Leben nicht
auf dessen Dauer bedacht, sondern auf die Köstlichkeit der Ernte, die
es ihm einträgt._ Epikur

Finde ich sehr, sehr klug - und vor allem tröstlich.

Adlergruß

Hi Anja,

wer um Himmelswillen ist Tychi???

Ich habe den Text gelesen und bin beeindruckt!!
Gerade habe ich ihn mir abgespeichert, weil ich ihn oft und in Ruhe lesen möchte.
Bin immer nur zwischendurch an diesem PC, muß Geld verdienen*g* aber Abends habe ich Ruhe und Zeit.
Vorerst mal DANKE!!!
Ich finde es übrigens ganz toll, wieviel Mühe/Arbeit du dir gemacht hast, soviel zu schreiben!!
Dafür knuddel ich dich mal fest :smile:
Liebe Grüße,
Maria

Hallo MAria,

wer um Himmelswillen ist Tychi???

ein recht aktiver Nutzer hier im Forum, der z.B. das Brett Philosophie moderiert .
Also erst mal keine Bildungslücke :wink:

Gandalf

Hallo Adlerin,

[Tychi-Zitat]

warum muss ich u.a. bei

so ist er auch beim Leben nicht
auf dessen Dauer bedacht, sondern
auf die Köstlichkeit der Ernte,
die es ihm einträgt.

spontan an „Selbstmordattentäter“ denken?

Hmmmm.

Krass. Wenn ich obiges lese, sehe ich
die WTC-Türme einstürzen …

Fragende Grüße

CMБ

Hi CMБ,

warum muss ich u.a. bei

spontan an „Selbstmordattentäter“ denken?

vielleicht weil Du etwas verquert denkst?!
scnr

Gandalf

1 „Gefällt mir“

Hi

warum muss ich u.a. bei

spontan an „Selbstmordattentäter“ denken?

vielleicht weil Du etwas verquert denkst?!

Meinst Du?

‚Leben Beenden‘, ‚Dauer nicht wichtig‘, ‚Früchte‘,
Pathos bla bla bla -

das ist doch exakt die übliche Argumentation, -
oder nicht?

Wer anders braucht ‚Epikureisches Pathos‘ -
als eben der, der es braucht :wink: - Und
was zählt der dann, wenn er es gerade
braucht? …

Das brachte doch schon einmal jemand zu
der Frage „war Epikur ein Epikureer“?
(ISBN: 3423103604 Buch anschauen)

Grüße

CMБ

Hi CMБ,

Meinst Du?

meine ich, denn Du hast den guten Epikur gründlich missverstanden (messverstehen wollen?!).
Ließ Dir bitte das ganz Zitat durch (mit etwas Muße uns Verstand), dann wirst Du feststellen, daß es Epikur auf die Qualität des Lebens ankommt. Und da hat ein Wegwerfen desselben (wie es die von Dir genannten Attentäter tun) nun gar keinen Platz.
Aber sei getröstet, Du bist wahrlich nicht der einzige, der Epikur missversteht :wink:

Gandalf

2 „Gefällt mir“

Hi CMБ,

warum muss ich u.a. bei

so ist er auch beim Leben nicht
auf dessen Dauer bedacht, sondern
auf die Köstlichkeit der Ernte,
die es ihm einträgt.

spontan an „Selbstmordattentäter“ denken?

Gandalf hat es eigentlich schon beantwortet. Es ist das Leben ansich, dessen Früchte Tag für Tag genossen werden sollen - eben im Angesicht seiner Endlichkeit. Von 77 Jungfrauen, die nach Beendigung des Lebens als Früchte genossen werden, ist da nicht die Rede.

Adlergruß

Hallo Maria

wer um Himmelswillen ist Tychi???

Das ist meine Wenigkeit.

Ich habe den Text gelesen und bin beeindruckt!!
Gerade habe ich ihn mir abgespeichert, weil ich ihn oft und in
Ruhe lesen möchte.
Ich finde es übrigens ganz toll, wieviel Mühe/Arbeit du dir
gemacht hast, soviel zu schreiben!!

Och, das geht ganz schnell mit Kopieren und Einfuegen.
Der Text stammt weder von mir, noch von Anja, sondern von einem
grossen griechischen antiken Philosophen mit dem Namen Epikur.
Mein kleines Verdienst bestand nur darin, die Ansichten Epikurs zu
kennen und den Text im Internet aufzustoebern.

Wie dem auch sei, es freut mich, wenn er dir ein wenig hilft.
Und wenn du den Tod auch fuerchtest, so fuerchte doch die Angst nicht

  • sie ist in mehr oder weniger starker Auspraegung normal.

Alles Gute, Tychi

OT
Hi Tychi,

Ich finde es übrigens ganz toll, wieviel Mühe/Arbeit du dir
gemacht hast, soviel zu schreiben!!

Och, das geht ganz schnell mit Kopieren und Einfuegen.

Menno, musst Du das verraten … ts, ts

Der Text stammt weder von mir, noch von Anja, sondern von
einem grossen griechischen antiken Philosophen mit dem Namen Epikur.

Den hatte ich auch genannt - auch wenn ich Adler heiße, ich schmücke mich nicht mit fremden Federn.

Adlergruß

Hallo Anja

Namen Epikur.
Den hatte ich auch genannt - auch wenn ich Adler heiße, ich
schmücke mich nicht mit fremden Federn.

Schon klar, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, Maria haette das
uebersehen. Du hast den Namen ja nur in die Betreffzeile
geschrieben.

Gruss, Tychi

Hallo Tychi,

wer um Himmelswillen ist Tychi???

Das ist meine Wenigkeit.

Schön, dass Du dich selbst meldest! :smile:
Ich bin richtig begeistert von Dir*gg*, bzw. von Deinem Posting!!

Och, das geht ganz schnell mit Kopieren und Einfuegen.
Mein kleines Verdienst bestand nur darin, die Ansichten
Epikurs zu
kennen und den Text im Internet aufzustoebern.

Nun stell Dein Licht mal nicht so unter dem Scheffel!!! Egal wie, Du hast Dir extra die Arbeit gemacht - DANKE

Wie dem auch sei, es freut mich, wenn er dir ein wenig hilft.
Und wenn du den Tod auch fuerchtest, so fuerchte doch die
Angst nicht.

Ich habe mir Deinen Beitrag schon sehr oft durchgelesen, und kann nur sagen, dass Du bzw. Epikur ein weiser Mensch (b)ist.
Herzliche Grüße,
Maria

Hilfe? Krank? Meiner Meinung nach nicht
Hallo Maria.

Wie bekomme ich diese Angst

  1. vor dem Sterben überhaupt,

Dazu kann Dir evtl mein (Nicht-)Erlebnis bei der OP helfen:
Das ‚Licht geht aus‘, und da ist einfach NICHTS mehr;
kein Gedanke, kein Zeitgefühl, kein Traum, garnichts.
Vollkommen verblüffend.

Ich glaube garnicht mal, daß die Angst vor dem Tod nötig ist.
Der läßt sich nicht vermeiden; damit wäre Angst davor sinnlos.
Und ein Tod dauert nur ein paar Sekunden, danach ist auch wieder nichts mehr.
Du bist danach ‚aus dem Spiel‘, ‚aus dem Schneider‘ würde der Skatbruder sagen.

Was wohl die Angst sein mag, ist daß der Mensch gern an allem teilhaben möchte.
In seiner gewohnten Umgebung gern bleibt. Seine Freunde um sich hat.
Sich an der Welt und ihren Schönheiten erfreut, und davor Angst hat,
das alles nicht (mehr) mitzukriegen in seiner beschiedenen Zeit hier auf diesem Ball.
Darum nutzt die Zeit ! Zeit kommt nie wieder.

  1. vor dem Sterben eines Familienmitgliedes

Indem Du es ‚nüchtern‘ siehst?
Niemand steckt in der Haut eines anderen.
Das ist nüchtern physikalisch, und das musst Du einfach akzeptieren.
Die Tatsachen lassen sich nicht mit irgendwelchen Gedanken, Sorgen, Vorstellungen, … abändern. Es ist einfach so.
Ob Du das möchtest oder nicht, es ist trotzdem so.
Und niemand hat einen Einfluss darauf.

  1. beim Bücher lesen

Lass diese Bücher doch erst mal weg; es gibt doch andere Literatur.
Zu diesen Büchern kannst Du dann greifen,
wenn Du Deine ‚Horror‘-Vorstellungen nüchtern betrachten kannst.

in den Griff???
Bitte ehrliche Antworten!!!
Kennt Ihr sowas?

Natürlich, kenne/kannte! auch ich ‚sowas‘.
Aber ich musste! es lernen, damit nüchtern/emotionslos umzugehen.
Und dann stehst Du schon über diesen Dingen,
und wunderst Dich, auf welche abstrusen Ideen der Autor kam.

Stimmt mit mir was nicht?
Bin ich normal?
Ich weiß nur, dass ich im Moment sehr durcheinander bin.

Das kommt wohl alles zusammen; deswegen lass die Bücher erst mal beiseite.
Schlage Dich auch nicht mit Vorstellungen zum Tod herum;
das Leben findet jetzt statt.
Und der Tod dauert nur Sekunden - falls Du das überhaupt mitkriegst;
danach bist Du zwar für die Nachwelt tot, aber Du wirst es nicht mehr wahrnehmen.
Der Tod an sich ist also garnichts Schreckliches.
Schrecklich können nur die Vorstellungen sein, die uns irgendwelche Kirchenfürsten
(mit welcher Autorisation? zu welchem Behufe? auf welcher Grundlage?)
eingebleut haben. Versuche, Dich davon zu lösen, und es geht Dir gleich besser.

Ist wohl genau wie vor der Geburt, Du weißt nicht was vor der Zeit war.

Aloha - digi (aEg)

Hallo liebe Maria,

ich wollte gerade selbst auf der Suche nach Hilfe und Rat ein neues Thema eröffnen, da bin ich auf Dein Posting gestoßen und gesehen das Du so ziemlich das gleiche Problem hast wie ich, daher werde ich jetzt auch kein neues Thema eröffnen sondern Dir antworten und mich gleichzeitig Deiner Frage nach ärtzlicher Hilfe anschließen - auch um dir zu zeigen du bist nicht allein mit dieser speziellen Angst. Wenn Du magst kannst Du mich auch gern per E-mail kontaktieren, dann können wir unsere Erfahrungen austauschen.

Zu meiner Geschichte: Nachdem mein Vater vor 6 Jahren an Lungenkrebs gestorben begannen bei mir die Panikattaken- das dachte ich jedenfalls, aber in der Therapie stellte sich heraus das das schon in meiner frühen Jugend angefangen hat und ich nur nichts damit anzufangen wußte. Ich hatte plötzlich furchtbare Angst vor dem Tod, vor meinem eigenen Tod und dem meiner Familie und Freunden. Das Ganze ging so weit das mein privat und Berufsleben enorm davon beeinträchtigt wurden, sobald das Thema Tod auftaucht- auch in noch so banaler Form (in Büchern, im Fernsehen (ich bekam z.B ne furchtbare Panikattacke als im Spiderman Kinofilm der Onkel von dem Typ gestorben ist)oder auch in Form einer Lebensversicherung die ich meinen Kunden verkaufte)- reagierte ich körperlich: Ich bekam Schweißausbrüche, fing an zu zittern, mein herz begann zu rasen, meine Kehle und mein Magen schnürten sich zusammen. Daraufhin begann ich eine Verhaltenstherapie bei einer sehr netten und lieben Psychologin und nach 1,5Jahren Therapie war ich sozusagen „geheilt“: Ich hatte keine Panikattacken mehr, hatte mein Leben umgekrempelt, meinen Beruf aufgegeben und konnte mit dem Thema Tod umgehen.

Jetzt wieder 1,5Jahre später, ich bin inzwischen 28 Jahre alt, bin ich nach einem „Schicksalsschlag“ wieder „rückfällig“ geworden, allerdings viel schlimmer als alles andere in den Jahren davor. Ich bekomm keine Panikattacken mehr bei dem Thema Tod, und habe auch keine Angst vor dem Thema Tod sondern bei Alter allgemein. Ich hab furchtbare Angst davor alt zu werden und zwar allein! Irgendwie ist mir die Tatsache das die Zeit nicht still steht auf eine andere Weise bewusst geworden als sie es mir vorher war. Ich bekomme Panik wenn ich daran denke das wir alle älter werden und mal nicht mehr sind, wenn ich daran denke das man da nichts dagegen machen kann, wenn ich daran denke das ich eigentlich gerne Kinder hätte,aber mein Lebensgefährte, der wesentlich älter ist als ich, keine mehr haben will und mich das zur absoluten Einsamkeit verurteilt weil ich die jüngste in meiner Familie und in meinem Freundeskreis bin!

Auch die Panikattacken sind wesentlich schlimmer geworden: Ich bin nicht mehr in der Lage die Panik durch Bewegung und Atemtechniken abzubauen weil mich jede Panikattacke inzwischen lähmt und hilflos macht. Letzt abends hatte ich einen Zitteranfall(!) 1Std. lang lag ich auf der Couch, mein Körper bebte und ich konnte nichts dagegen tun, danach machten mir stundenlang alle Muskeln weh! Letzte Woche saß mir im Zug eine alte Frau von ca.80 Jahren gegenüber, alleine ihre Präsenz reichte aus um in mir eine Panikattacke auszulösen. Mein alltägliches Leben ist inzwischen so stark beeinträchtigt, da ich alles versuche zu meiden was auch nur im Entfernstesten mit Alter und altern zu tun hat, das ich fast gar nichts mehr machen, anschauen oder lesen kann!

Ich weiß das ich auf jeden Fall nochmal ne Therapie machen möchte, da die letzte mir wirklich geholfen hat und uns ein verdammt hartes Jahr bevorsteht (der Schicksalsschlag war ne verdammt üble ärtztliche Diagnose für meinen Lebenspartner, in drei Wochen fängt die einjährige Behandlung an und die Heilungschancen stehen bei 50% und die Krankheit kann trotz Behandlung tödlich verlaufen!)in dem ich meinen Partner unterstützen muß und nicht umgekehrt! Worüber ich mir allerdings nicht so sicher ist die Art der Therapie: Ist eine nochmalige Verhaltenstherapie bei der gleichen Psychologin sinnvoll, obwohl sich mein „Problem“ so extrem (ich empfinde es jedenfalls als sehr extrem) weiterentwickelt,bzw. verschlimmert hat, oder sollte ich ich eine andere Therapie machen und wenn ja welche?

Das sind alles Fragen, die ich mir im 2. Semester noch nicht selbst beantworten kann, was ich mir aber selbst beantworten kann ist: Das ist ein „Zustand“ den man auf keinen Fall akzeptieren darf, da es sich absolut nicht um einen „Normalzustand“ handelt!!! Man sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und versuchen seine alte Lebensqualität widerherzustellen!!!
Liebe Grüße Tanja

Addy ist falsch??!!??
Hallo Tanja,

ich habe Dir eine E-Mail an die von Dir angegebene Mail-Adresse geschickt, bekam sie aber zurück mit dem Bericht, dass die Addy gar nicht existiert :frowning:(
Vielleicht schreibst Du mich mal selbst direkt an, dann habe ich Deine Addy ja automatisch.
Bis dann,
lG, Maria

Hey Maria,
meine angegebene Addy ist richtig und ohne Rechtschreibfehler, aber nach sovielen Jahren im Net wundert mich nix mehr! *grins
Hab dir ne Mail an Deine Addy geschickt. Schaun mer mal ob es geklappt hat.
LG Tanja

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]