ich brauche mal eben kurz eure Hilfe bei der Formulierung einer Einleitung in einem Brief. Adressat ist ein Herr aus der Geschäftsführung einer Bank, in dem Brief möchte ich um eine Einladung zu einem Ball bitten (die ich vermutlich so nicht bekommen würde).
Mit dem Herren hatte ich vor einiger Zeit schon mal Kontakt, es ging aber um eine Beschwerde - als ein eher negativer Trigger.
Was ich mit der Einleitung erreichen möchte, ist dass es bei dem Herren „Klick“ macht und er beim Lesen der Einleitung sich erinnert, dass er irgendwann mal etwas mit mir zutun hatte. Ich möchte mit der Einleitung etwas Druck aufbauen: „Der Autor des Briefes kennt mich, sein Name sagt mir auch etwas, ich weiß aber nicht, bei welcher Gelegenheit wir uns über den Weg gelaufen sind. Um einen weiteren Konflikt zu vermeiden, schreibe ich seinen Namen auf die Gästeliste“. Ich weiß auch nicht wieso, aber Momentan bekomme ich nichts gutes aufs Papier. Derzeit steht da folgendes:
Lieber Herr xxx (ich dachte, es sei besser, als Sehr geehrter…)
Sie werden sich sicherlich noch an mich erinnern. Als wir das letzte Mal Kontakt zueinander hatten, haben Sie mir einen Gefallen versprochen. …
Ich weiß auch nicht wieso, aber das ganze klingt irgendwie ganz „flach“. Habt ihr vielleicht Verbesserungsvorschläge?
Lieber Herr xxx (ich dachte, es sei besser, als Sehr
geehrter…)
Also ich hätte da schon eher an „Sehr geehrter“ gedacht. Das ist einfach förmlicher und man beginnt Briefe so. Das haben wir mal in Deutsch gelernt und es ist eher negativ es nicht so zu machen…
Sie werden sich sicherlich noch an mich erinnern. Als wir das
letzte Mal Kontakt zueinander hatten, haben Sie mir einen
Gefallen versprochen. …
Naja…Das klingt irgendwie nicht besonders. Wenn ich diesen Anfang lesen würde würde ich den Brief weglegen und den nächsten Brief anfangen (nimm das nicht persönlich oder so. Ist nur ne Meinung)
Wie wärs mit:
„In Erinnerung an unseren letzten Kontakt wende ich mich nun mit einer Bitte an Sie…“
„Lieber Herr …“ - das geht in so einem Zusammenhang gar nicht! Ich würde da in jedem Fall bei „sehr geehrter …“ bleiben. „Lieber“ ist zu vertraulich und in geschäftlichen Briefen unpassend.
Ich würde in etwa so formulieren: Freundlicherweise haben Sie mir bei unserem letzten Kontakt Ihre Unterstützung angeboten. Auf dieses Angebot würde ich jetzt gern zurück kommen. Aus … Gründen würde ich gern an dem von Ihrer Bank veranstalteten Ball teilnehmen. Leider habe ich jedoch bisher keine Einladung bekommen. Sie würden mir einen großen Gefallen tun, wenn Sie mich in meinen Bemühungen unterstützen könnten.
Ich verbleibe mit der Hoffnung auf eine positive Nachricht und mit bestem Dank …