mein Peugeot hat heute das Zeitliche gesegnet. Will sagen - ich habe die Schnauze voll. In den 5 Jahren, die es auf dem Buckel hat, habe ich mehr Ärger, als mit allen meinen Bikes zuvor.
Ich suche jetzt nach einem „normalen“ Rad (28"), mit dem man z.B. zur Arbeit fahren kann, also kein RR oder MTB. Es sollte natürlich Kettenschaltung haben, ansonsten eine super Qualität für einen niedrigen Preis (so um €600-800).
Ebenfalls würden mich aktuellere Tests interessieren.
Trotz intensiver Suche mit Google habe ich nichts vernünftiges und aktuelles gefunden.
Vielleicht habt Ihr ja einen Tipp entweder direkt für ein Bike oder für einen Link.
bei der Suche nach einem Rad wirst Du auf eine vernünftige Beratung nicht verzichten können. Will heissen, Du brauchst zuerst mal einen guten Händler der Dich über die Neuheiten in der Technik aufklären und die richtigen Komponenten für Dich zusammenstellen kann.
Gute Erfahrung mit dem Preis- Leistungsverhältnis habe ich bisher mit meinen zwei Giant Rädern gemacht. Auf deren HP stimmen aber komischerweise die Links zu den Sporträdern nicht.
Meine Eltern fahren sehr viel Rad und schwören mittlerweile auf die Rahmen von Diamant. Ob Du dazu ne Shimano (und wenn welche) Schaltung oder ne Roloff-Nabenschaltung, eine normale Cantileverbremse oder Magura-Öldruck- oder Trommelbremse nimmst - welcher Sattel und welcher Lenker geeignet ist - ob Du eine Federung brauchst u.s.w./u.s.w. das kann Dir nur ein guter Händler sagen.
Mein Tipp: Geh zu zwei- drei Händlern in Deiner Nähe und lasse Dich beraten (wenn möglich unter der Woche). Nur so wirst Du die Feinheiten erkennen lernen. Achte darauf dass z.B. das Rad „Giant Expedition“ nicht bei jedem Händler die gleichen Komponenten aufweisen muss. Manche Schlawiner verbauen am gleichen Rahmen Schaltungen oder Hebel unterschiedlicher Güte um den Preis drücken zu können.
vielen Dank für Deine Antwort.
Sicherlich werde ich das Rad bei einem Händler kaufen, doch hat man das Problem, dass die Marke XY bei dem einen Händler DAS Superbike ist, während der nächste Händler sagt, er würde eben diese Marke nicht mal seinem ärgsten Feind empfehlen. Wie gesagt, einige Testberichte würden hier vielleicht helfen, doch Google spuckte nichts aus. Mittlerweile war ich gestern in der Stadt (früh morgens und nur 2 Kunden im Laden und der Verkäufer machte einen kompetenten Eindruck) und bin schon etwas schlauer.
Gruß, Jürgen
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das Problem mit den „Marken“ ist ja, dass es eigentlich keine sind. Bei uns in Memmingen z.B. gibt es die Firma Fahrrad Epple. Bei denen hab ich mal Ferienjob gemacht.
Die Rahmen werden aus Fernost importiert. Dann kommen die Laufräder von einem anderen Fabrikationsstandort dazu sowie Lager, Reifen und Lenker/Sättel von Zulieferern. Je nach Auftrag wird dann das Teil zusammengeschraubt und mit oder ohne Schaltkomponenten ausgeliefert.
Vorher kommen noch die Aufkleber drauf. Und das ist der Clou: Ein und die selbe Firma produziert unter Umständen zehn verschiedene Marken!
Dazu kommt noch dass das Rad beim Händler frei konfiguriert wird. Du schaust Dir ein Rad an welches Dir optisch gefällt und auf dem Du ein gutes Fahrgefühl hast. Dann machst Du mit dem Händler aus welche Schalt- und Bremselemente Du haben willst und er baut es Dir so zusammen bzw. bestellt es nach Deinen Wünschen. Insofern kommt es eigentlich nur auf die Rahmengeometrie, Größe, Farbe und (hier allerdings schon) Qualität an. Das Drumrum kannst Du so bestellen wie Du es haben willst.
in dem Laden, in dem ich war und der den besten Ruf hier in Düsseldorf hat, war die Beratung m.E. gut und kompetent. Dort hat man sich meine Wünsche und Bedürfnisse genau angehört und nach Aufzeigen einiger Alternativen wurde mir ein Rad der Firma Gudereit (RC-60) empfohlen. Die Firma kannte ich bis dato nicht, das Rad macht aber einen sehr wertigen Eindruck.
Gruß, Jürgen
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mein Peugeot hat heute das Zeitliche gesegnet. Will sagen -
ich habe die Schnauze voll. In den 5 Jahren, die es auf dem
Buckel hat, habe ich mehr Ärger, als mit allen meinen Bikes
zuvor.
Ich suche jetzt nach einem „normalen“ Rad (28"), mit dem man
z.B. zur Arbeit fahren kann, also kein RR oder MTB. Es sollte
natürlich Kettenschaltung haben, ansonsten eine super Qualität
für einen niedrigen Preis (so um ?600-800).
warum „natürlich“ eine kettenschaltung? eine 7-gang nabenschaltung (wegen der bequemeren handhabung im falle eines reifenwechsels, bzw. plattens rate ich zur SRAM S7-schaltung) langt von ihrem übersetzungsbereich her völlig für den alltagsbetrieb aus. das bisschen mehr an reibungsverlust durchs getriebe wirst du kaum bemerken, die annehmlichkeiten eines äußerst verschleißarmen und sehr wartungsfreundlichen antriebssystems aber sehr wohl. falls dich der rücktritt stört, so gibt es bei http://www.fahrradmanufaktur.de auch nabenschaltungsräder ohne rücktritt auch in einer preiskategorie die deinen vorstellungen entspricht. die manufaktur hat übrigens durchweg räder von sehr respektabler qualität mit einem günstigen preis-leistungs-verhältnis im angebot.
vielen Dank für Deine Antwort. Das „natürlich“ gilt natürlich nur für meine Ansprüche. Ich hatte schon mehrere Nabenschaltungen - OK, vor längerer Zeit und bestimmt ist die Technik weiter fortgeschritten, aber ich habe nicht so gute Erfahrungen gemacht. Die meisten meiner Bikes hatten Kettenschaltung und die neuen präzisen Schaltungen machen mir viel Freude. Ich fahre sehr viel Fahrrad und da macht es für mich schon Sinn, zwischen 24 oder 27 Gängen zu wählen, um die optimale Übersetzung für die jeweilige Situation zu haben. Demzufolge suche ich die „eierlegende Wollmilchsau“ und habe sie -glaube ich- auch gefunden. Heute habe ich das Gudereit RC-60 mit Disc brake bestellt. Der Radwechsel bei einem Plattfuss macht mir keine Sorgen - ebenso wie alle Arbeiten am Rad. Dieses Argument (oder vielleicht diesen Nachteil ?) habe ich schon einkalkuliert.
Gruß, Jürgen
warum „natürlich“ eine kettenschaltung? eine 7-gang
nabenschaltung (wegen der bequemeren handhabung im falle eines
reifenwechsels, bzw. plattens rate ich zur SRAM S7-schaltung)
langt von ihrem übersetzungsbereich her völlig für den
alltagsbetrieb aus. das bisschen mehr an reibungsverlust
durchs getriebe wirst du kaum bemerken, die annehmlichkeiten
eines äußerst verschleißarmen und sehr wartungsfreundlichen
antriebssystems aber sehr wohl. falls dich der rücktritt
stört, so gibt es bei http://www.fahrradmanufaktur.de auch
nabenschaltungsräder ohne rücktritt auch in einer
preiskategorie die deinen vorstellungen entspricht. die
manufaktur hat übrigens durchweg räder von sehr respektabler
qualität mit einem günstigen preis-leistungs-verhältnis im
angebot.
wie bereits in meinem Posting weiter oben beschrieben, habe ich heute das Gudereit RC-60 mit Disc brake und Shimano Deore-Ausstattung (so, wie ich Dir gemailt habe) zugelegt. Der Preis lag bei EUR 749,- mit Fahrradversicherung und Schloß.
Gruß, Jürgen
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vielen Dank für Deine Antwort. Das „natürlich“ gilt natürlich
nur für meine Ansprüche. Ich hatte schon mehrere
Nabenschaltungen - OK, vor längerer Zeit und bestimmt ist die
Technik weiter fortgeschritten,
bis auf die sensationell gute (und ebenso teure) rohloff speedhub gibt es eigentlich nicht so viel innovatives im bereich der nabenschaltungen. oder wo hast du aufgehört die entwicklung zu verfolgen? und vor allem: wie hast du es fertiggebracht, deine nabenschaltungen zu zerstören? mit zuviel kraft und zu geringer trittfrequenz (
vielen Dank für die guten Wünsche. Samstag kann ich das Bike abholen und dann hoffe ich nur, dass das Wetter einigermassen mitspielt. Natürlich fahre ich auch bei Regen, aber mit einem neuen Bike…!!!
Wie Du ja bestimmt auf der Gudereit-HP gesehen hast, hat das RC-60 die Deore-Ausstattung. Ich will diese auch erstmal als Basis nehmen und dann mal weitersehen.
Natürlich hast Du auch Recht damit, dass 27 Gänge etwas übertrieben sind, aber 7 Gänge einer Nabe sind mir zu wenig.
Wie gesagt, ich fahre (denke ich mal) relativ viel und würde mal schätzen, dass im Jahr so ca. 3000-4000 Km zusammenkommen.