Unsere Katze „vergräbt“ sich gerne in der Bettdecke oder unter dem Federbett. Und sie macht das so, das ringsrum wirklich alles dicht ist. Keine Katze zu sehen, kein Luftloch, nichts. Nur vielleicht ne schwere Beule, wo die Katze drin ist.
So verschläft sie gut und gerne mal 6 Stunden, kommt dann quitschvergnügt vorgekrochen und schlumpft zum Fressnapf.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wo die Katze die Luft zum Atmen hernimmt unter dem Bett (wer es nicht glaubt, macht mal nen Selbstversuch, paar Minuten und die Luft ist alle!).
ich habe auch die merkwürdige Angewohnheit, mir beim Schlafen die Decke über den Kopf zu ziehen. Und ich lebe auch noch. Ist meinem Göttergatten zwar sehr mysteriös, aber er hat es mittlerweile aufgegeben mich nächtlich zu befreien.
Es geht also, würde mir daher bei deinem Stubentiger keine Gedanken machen. Hast du ihn denn schon mal über Stunden beobachtet, ob er wirklich nicht schummelt?
ich glaube nicht!
Unsere Katze drückt gern beim Schlafen ihre Nase FEST in ein Kissen oder in die Sessellehne. Ich frage mich auch immer, wie sie da atmen kann… Vielleicht atmet sie durch andere Körperöffnungen ???
(ziemlich allgemein gehalten):
unsere Luft besteht zu 21% aus Sauerstoff. Bei jedem tiefen Atemzug verbraucht der Mensch 7% davon, d.h. er könnte 3mal tief Einatmen, wenn der Luftraum aus genau so viel Litern Luft besteht, wie er zum Einatmen braucht und kein Austausch stattfindet.
Nun weiß ich aber nicht, wie viel % Sauerstoff eine Katze beim schlafen pro Atemzug verbraucht und - ein Vorposter sprach schon davon - wird die katze ja nicht im hermetisch abgeriegelten Bett schlafen. Auch die tatsache, dass Secret_Eyes noch lebt, spricht für einen Luftaustausch der verbrauchten mit „neuer“ Luft.
Unser Kater (Perser) röchelt immer beim schlafen, gräbt sich aber nicht so ein.