Ich wollte nur sagen, dass man einen logischen Fehler begeht, wenn man die überhöhten Harnsäurewerte als Ursache für Gicht sieht. Es ist nämlich andersrum:
Richtig: Man bekommt erhöhte Harnsäurewerte, weil man Gicht hat. Falsch: Man bekommt Gicht, weil man erhöhte Harnsäurewerte hat.
Nachdem Du dich aber mit deiner Ernährung nicht umbringst oder dir onstwie schadest, ist die Diskussion ja wurscht. 'Meinte ja nur, dass Du nicht enttäuscht bist, wenn es nicht hilft.
mit dem Hintergrundwisssen, dass ich selbst an Gicht leide und
mein Vater auch, möchte ich, dass mein fünfjähriges Kind kein
Fleisch oder Wurst mehr isst und auch keine zuckerhaltige
Limo, Saft … trinkt, um von vornherein das Risiko für mein
Kind bzgl. Gicht zu senken. Man liest zwar immer, dass Gicht
bei ab 40jährigen zum ersten Mal auftritt, aber ich bin auch
deutlich U40 und habe es!
Grundsätzlich sollte es keine verbotenen Lebensmittel geben. Auch sollten Kinder möglichst viele Lebensmittel kennen lernen, um einen persönlichen Geschmack zu entwickeln. Und eine solche Risikosenkung, wie du sie vorsiehst, ist unverhältnismäßig. Zumal ja offenbar (noch) gar kein Risiko besteht.
grundsätzlich ist eine fleischlose Ernährung möglich, aber schwierig, weil manche Inhaltsstoffe von FLEISCH nur in schlechtverwertbarer Qualität oder gar nicht vorliegen. Man muss dazu eine Ernährungsberatung durchführen und sich erkundigen, welche Lebensmittel bei fleischloser Diät unbedingtt gegessen werden müssen.
Auch Limo sollte nicht grundsätzlich verboten sein, aber halt nur in Maßen konsumiert werden.
das ist das problem, das man beherrschen lernen muss: Maß halten. Nicht irgendwas weglassen.