Hi liebe Experten!
Vielleicht wäre ich mit dieser Frage besser im Unterrichts- und Erziehungsbrett aufgehoben, aber ich möchte diese Frage erstmal „literarisch“, danach vielleicht didaktisch beantwortet haben…
Ich stehe kurz vor meiner Fachdidaktikklausur Deutsch (Examen), Thema „Outdoor-Didaktik“. Dies meint in diesem Falle grob nichts anderes, als wie auch immer geartete Literatur (mit Schülern statt im Klassenraum) im Freien an geeigneten Orten zu lesen. Ob laut oder leise spielt dabei erstmal keine Rolle.
Um mal ein plattes Beispiel zu geben: Statt Faust I im stillen Kämmerlein zu lesen (was bestimmt auch seinen Reiz hat), fahre ich auf den Brocken im Harz und „erlebe“ dort in der Lektüre die Walpurgisnachtsszene. Oder aber ich suche mir einen absolut konträren Ort (was, weiß ich, und sei es ein Bahnhofsklo…) für die Lektüre aus, um die Diskrepanz zwischen Ort und Text zu erleben.
Das mag in vielerlei Hinsicht seine Vor- und Nachteile haben, aber ich möchte gern mal eure Meinung hören: Braucht Literatur eigene Räume (wie zum Beispiel eben den Brocken), um zu wirken?
Freue mich auf jede Antwort…
Gruß, Dine
