Hallo,
ich überlege nach meinem Studium der Psychologie eine Zusatzausbildung zum Neuropsychologen zu machen und frage mich in wie fern Chemie und Physik dabei relevant sind?
In der Schule hatte ich ein Semester Neuropsychologie in Biologie und da kam kein Chemie und kaum Physik vor.
Das hat mir sehr gut gefallen und ich frage mich, ob ich mir das so vorstellen kann wie es in der Schule war.
Also mit kaum Chemie und Physik, denn wenn Neuropsychologie fundiertes Wissen aus diesen Fächern gebraucht, dann kann ich das wohl vergessen, denn ich war sehr schlecht in Chemie und Physik.
In wie fern sind Chemie und Physik in der Neuropsychologie relevant?
Hallo,
nur ein recht allgemeiner Hinweis, wenn man sich über ein Studium informieren will: schau dir die Studien- und Prüfungsordnung an und das Vorlesungsverzeichniss, daraus lässt sich schon einiges ableiten. Wenn dir das, was du dort liest gefällt, kannst du Kontakt zum Fachschaftsrat aufnehmen und konkret nachfragen.
Viel Glück
Backs
Hallo,
ohne ein allgemeines Grundverständnis für Physik, Chemie, und auch Statistik (hast du nicht genannt), kannst du alles vergessen, was auch nur ansatzweise allgemeinwissenschaftlich oder naturwissenschaftlich ist.
In deinem Fall würde ich Schulnote 4 in diesen Fächern für ausreichend betrachten.
Wie willst du denn sonst wissenschaftliche Ergebnisse interprätieren können?
Wenn du mit einem der Fächer gar auf „Kriegsfuss“ stehst, dann wird es dich früher später einholen.
Du wirst wahrscheinlich keine Vorlesungen haben, die explizit „Physik“ oder Chemie" heissen, aber implizit wird das überall enthalten sein / vorausgesetzt werden.
Wie gesagt, Schulnote 4 und kein Kriegsfuss…
Gruss,
TR
Hallo!
In wie fern sind Chemie und Physik in der Neuropsychologie
relevant?
Das kommt auf den Lehrplan an: wenn es hauptsächlich Neuroanatomie und Hirnforschung sind, dann sind die Grundlagen in Biologie, Chemie und Physik recht überschaubar.
Wenn (Neuro-)Physiologie aber auch ein Schwerpunkt ist, dann wird gerade auch (Bio-)Chemie gefragt sein.
Ansonsten hält sich Physik natürlich in Grenzen, Chemie ist schon relevanter - taucht aber nicht wirklich in komplexere Modelle ein. Ich denke, ein etwas breiteres fundiertes Grundlagenwissen in diesen Fächern ist ausreichend. Und das ist nichts, was man sich nicht innerhalb eines Semesters nicht nebenbei aneignen könnte.
Passiert bei uns in Düsseldorf übrigens automatisch und wird in zwei sehr gut überschaubaren Klausuren anschließend kurz abgeprüft.
Die meisten psysiologischen Lehrbücher aus dem Medizinsektor fassen die relevanten Grundlagen aber auch noch einmal kurz zusammen. Mathematik (Analysis bzw. Statistik) ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen.
Lieben Gruß
Patrick