Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Ich setzt mich seit Jahrzehnten mit diesm Thema Süchte aus eigener familiärer Betroffenheit auseinander und beschäftige mich teils auch berufsbedingt damit.
Sucht hat immer, was man dringend berücksichtigen sollte, eine körperliche Komponente, die durch Stabilisierun des Blutzuckerspiegels durch radikale und konsequente Ernährungsumstellung und eventuelle Einnahme von z.B. Chromnährstoffsublementen (dazu gibt es sehr gute Literatur)grundlegend den Ausstieg aus einer Sucht erleichtern kann.
Aber: Was ist Sucht denn noch? SUCHE. Wonach? Nach sich selber im Kontakt mit dem Anderen.
Wenn wundert zum Beispiel das neue Sich-Zusaufen von Jugendlichen am Wochenende? Mich nicht, wenn ich mir die Verteilung oder besser Nicht-Verteilung der scheinbaren Chancen in unserer Gesellschaft ansehe.
Den Leistungsdruck, die Umweltverschnutzung die ein Ausmaß angenommen hat, das wir nur noch ausblenden können aus unserem Alltag usw.
Wenn wir uns an Erfolg, Ausbildung, Verdienst, Aufstieg und Ansehen und immer wieder Geld orientieren, fallen zwangsläufig Menschen mit den schlechteren Startchancen durchs Raster. Deren ANDERE Qualitäten sind scheibar nicht gefragt zur Zeit. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Schein trügt. Jeder „braucht“ letztlich jeden.
Aber nun konkreter zu Deiner Frage: Wenn man sich selber gefunden hat, ist man die beste „Hilfe“ für andere. „Helfen“ kann ich denke ich nur, wenn ich anstrebe zu leben, wovon ich reden will, wie in der Erziehung: Jedes Vorbild bewirkt mehr als Worte. Wenn ich also einen Süchtigen-besser: „Menschen auf der Suche nach sich selbst und nach Sinn“, in einer workaholischen und ausbildungwütigen Gesellschaft, die inzwischen zum Kastensystem (das in Indien grade abdankt) tendiert, helfen will, dann dadurch, dass ich mein Leben in diesem 2-Klasse-System bewältige, in für den anderen hoffnungsgebender Weise. Vielleicht merkst Du, worauf ich hinaus will: Coabhängiges „helfen“, daran glaube ich nicht, dahinter versteckt sich meist ein eigenes Problem. Psychologen: Manche haben adäquate Werkzeuge zu vermitteln, es hängt von der Person und deren echtem Können ab. Genau wie es viele unfähige nicht berufene Ärzte, Therapeuten, Lehrer, und meiner Meinung auch echte Astrologen und andere Personen die im Dienst für andere stehen gibt, gibt es auch wirklich berufene Menschen, die helfen können. Sicher lohnt es sich nach solchen zu suchen und Deinem Bekannten dabei zu helfen, wenn er diese Hilfe will und braucht.
Dazu ist ein klares aber einfühlsames Gespräch mit ihm meiner Meinung nach nötig. Besser gelingt das, wenn wir uns unserer eigenen Abhängigkeiten und unserem eigenen Er-Lösungs-Versuchen auf dem Weg dahin bewußt sind. Beste Wünsche.
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Hallo Emacius, wie kommst Du darauf das er einen Psychologen brauchen könnten, also das heisst wie äussert sich denn die Sucht?
was heisst gefühl wieviel trinkt er, wann und wieviel.zugeben wird er auch nicht das er ein problem hat er sieht es nichtdas ist aber normal ich weiss das da ich seit 11 jahren trocken bin .also ich weiss was ich schreibe.du kannst erst mal gar nichts machen solange er nicht auf den trichter kommt das er ein problem hatt und kann es passieren das du an deine grenzen gehst.beobachte erst mal genau wie oben beschrieben und dann kannst du ja nochmal schreiben.ich hoffe ich konnte dir etwas helfen
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Hallo lier Kollege,
Wenn Dir Dein Freund wirklich etwas bedeutet, gehst Du zu einer Suchtberatungsstelle (Diakonie, Caritas usw.) und schilderst die Symptome. Die werden Dir sehr zuverlässig eine Einschätzung geben und Dich beraten, wie Du Dich amn besten ihm gegenüüber verhältst, damit er eine ambulante oder stationäre Therapie beginnt.
Herzliche Grüße
Paul Suer
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Es wird wahrscheinlich nichts bringen, wenn Du Deinen Bekannten nur fragst, ob er alkoholabhängig ist.
Beobachte seinen Lebensstil: trinkt er regelmäßig? Wenn ja, welche Mengen und was? Wie reagiert er, wenn er über längere Zeit keinen Alkohol getrunken hat? Versteckt er Alkohol bzw. hat er immer etwas griffbereit? Trinkt er heimlich? Hat er finanzielle oder familiäre oder andere schwerwiegende persönliche Probleme. Sprich evtl mit engen Freunden darüber. Vielleicht könnt ihr ihm dann gemeinsam helfen. Es gibt suchthilfestationen in jeder größeren Stadt, wo Dein Bekannter jederzeit hingehen kann ohne zu etwas gezwungen zu werden, was er nicht will. Dort gibt es Hilfe oder einfach nur ein Beratungsgespräch. Auch Du kannst da hingehen und Dich informieren. Vielleicht helfen Dir die Leute dort weiter, was das Pronblem Deines Bekannten angeht.
Liebe Grüße.
hallo emacius
aufgrund deiner sehr knappen beschreibung ist es schwer zu sagen, ob dein bekannter einen risikohaften umgang mit alkohol betreibt, die kontrolle über seinen konsum verloren hat oder ob er tatsächlich schon abhängig ist. dazu braucht es genauere angaben, in welcher art und welche mengen von alkohol dein bekannter konsumiert. insbesondere wäre es auch interessant, ob er den alkohol nur in der freizeit konsumiert, oder ob er auch während der arbeit / pausen konsumiert. ebenfalls ist es ein kriterium, wenn er den alkohol so konsumiert, dass er damit juristische probleme herausfordert (fahren unter alkoholeinfluss, schlägereien,…)
unter http://www.sucht-info.ch/rat-und-hilfe/ein-verwandte… habe ich eine seite gefunden, welche vielleicht hilfreich sein könnte für dich - da du hier dich einige infos erhältst, wie du dich verhalten kannst.
hier http://www.sucht-info.ch/rat-und-hilfe/ich-konsumier… gibt es konsumtests, welche für die konsumierenden personen geeignet sein können, wenn sie sich in einem ersten schritt kritisch mit dem konsum auseinandersetzen möchten.
vielleicht gibt es in deiner region auch eine suchtberatungsstelle, welche dir oder deinem bekannten in einem persönlichen gespräch weiterhelfen könnte.
lg cyrill
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Gerne beantworte ich Deine Fragen hier im Forum aus meiner Sicht und meiner eigenen Erfahrung.
- ein Alkoholabhängiger wird sich seine Krankheit erst eingestehen, wenn es für Ihn keine andere „Fluchtmöglichkeit“ gibt. Bis zu diesem Punkt wird er immer überzeugt sein (und diese Überzeugung auch vertreten), er hätte alles im Griff.
- nur der Alkoholabhängigen kann sich mit seiner Krankheit, dem Alkoholismus zu identifizieren und sich zu dieser Krankheit zu bekennen.
- Deine Möglichkeiten helfend einzugreifen sind äußerst beschränkt (Merke: keine Hilfe ist eine Hilfe)
Jede gutgemeinte, aber unwissende Hilfe kann die Verlängerung des Leidens für den Abhängigen bewirken. - Um die Krankheit Alkoholismus und die an die daran Erkrankten zu verstehen, solltest Du es am Besten mal mit einem Besuch einer Selbsthilfegruppe versuchen.
Es gibt Gruppen der verschiedenen Suchthilfe Verbände die auch für Angehörige oder Interessierte offen sind.
Hier finden sogen. Co-Abhängige ein offenens Ohr, können aus den unterschiedlichen Érfahrungen Anderer profitieren und den Umgang mit der Krankheit lernen.
Ein Abhängiger benötigt keinen Psychologen, sondern ist am Besten bei sogen. „trokenen Alkoholikern“ aufgehoben. Auch eine Beratungsstelle eines Suchthilfe-verbandes ist eine gute Anlaufstelle. Hier stehen aus-gebildete Therapeuten zur Beratung zur Verfügung. Diese können auch beurteilen ob und in welcher Form eine Therapie nötig ist und meistens auch gleich alles Nötige dafür in die Wege leiten.
Suchthilfeverbände und Selbsthilfegruppen kann man über DHS erfragen
http://www.dhs.de/dhs/mitglieder.html
Wenn Dich das Thema auch weiterhin beschäftigt und interessiert können wir gerne auch mal ein Gespräch (telefonisch) führen.
Gruß
ck
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Hallo emacius!
Es ist schwierig, solange er sich nicht selbst eingestehen kann, daß er ein Suchtproblem hat. Er muß selber erkennen, daß er Hilfe braucht.
Es gibt Angehörigen-Gruppen z.B. bei den AA (Anonyme Alkoholiker) zu der Du gehen kannst, um Dich zu informieren, in wie weit Du ihn vielleicht unterstützen kannst.
http://www.anonyme-alkoholiker.de/content/10ang/10in…
Hier kannst Du Dich informieren, wo es eine Solche Gruppe in Deiner Nähe gibt.
Viel Glück!
LG Achillea
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?
Vorab: ich bin weder Psychologe noch ausgebildeter Suchttherapeut sondern selbst (trockener) Alkoholiker.
Hallo emacius,
die wenigsten Menschen, die abhängig sind werden es zugeben. Von einer Psychologin bekam ich mal den Rat, zu warten bis derjenige „auf die Schnauze fällt“, da er es vorher nie einsieht. Insofern hast Du eine schwere Aufgabe vor Dir.
Wie kommst Du überhaupt darauf, daß er abhängig sein soll?
Vielleicht versuchst Du mal ein vernünftiges Gespräch unter vier Augen anzufangen. Allerdings kommt es dabei sehr darauf an, in welchem Verhältinis Du zu Deinem Bekannten stehst.
Ich weiß auch leider nicht wie alt Du bist, und wie alt er ist.
Ich weiß auch nicht ob Dein Bekannter schon Probleme durch seinen Alkoholkonsum hat - gesundheitliche und/oder berufliche oder gesellschaftliche). Hier wäre eventuell ein Punkt an dem Du ansetzen kannst.
Aber auf die Ferne, ohne irgendeine Kenntnis der Person, kann ich wirklich nur schwer was dazu sagen.
Sollte sich in dem Gespräch allerdings herausstellen, daß Dein Bekannter ein Problem mit dem Suchtmittel hat, dann hilft wohl nur noch professionelle Hilfe (ein Erstkontakt wäre eine Suchtberatungsstelle oder ein Psychologe). Alle Versuch, daran selber herumzudoktern sind in 99% der Fälle zum scheitern verurteilt!
Ich wünsche Dir und Deinem Bekannten trotzdem viel Glück.
Viele Grüße
HylTox
sorry, dass ich erst jetzt antworte - ichnhabe die Anfrage im Posteingang übersehen.
Das mit dem Alkoholismus sollte nicht auf einem Gefühl basieren, sondern auf klaren Fakten. (Beobachtung!) Warum? - Die meisten Alkoholiker verstecken ihre Abhängigkeit sogar vor sich selbst, und werden daher leugnen wenn man sie fragt ob sie ein Problem mit dem Alkohol haben.
Und wenn sie abhängig sind müßten die Menschen in der Nähe des Abhängigen mit großer Klarheit - ohne zu verurteilen - demjenigen klarmachern dass er ohne eine Entziehungskur nichts wird ändern können, einer Einweisung geht in aller Regel ein Arztbesuch voraus.
Ich bin weder Arzt noch Psychotherapeut, aber das weiß ich aus Erfahrung.
Und der Bekannte sollte unbedingt handeln: Je länger er abhängig ist, umso schlimmer werden die Begleiterscheinungen: Unzuverlässigkeit in der Arbeit, Arbeitsstellenverlust etc. - Was man nie tun darf: sich auf den Alkoholismus verharmlosende Gespräche einlassen.
Alles klar? Grüße,
Thomas
Hallo Leute, Ich habe das Gefühl das ein Bekannter
Alkoholabhängig ist doch er will es nicht zugeben. Was soll
ich tun und was ist wenn er abhängig ist?